Die Vorlesung baut auf den im ersten Semester in der Vorlesung Qualitative Methoden I vermittelten Inhalten auf. Dabei liegen die Schwerpunkte auf den Erhebungs- und Analyseverfahren und deren forschungspraktische Anwendung.
Wir werden insbesondere Fragen des Feldzugangs, des Feldaufenthaltes, des Umgangs mit technischem Gerät zur Audio- und Videoaufzeichnung, der Forschungsethik und der Verbindung von Erhebungsformen und Analysepraxis diskutieren. Zu den forschungspraktischen Lehrinhalten zählt insbesondere die Anleitung zur Entwicklung und methodischen Operationalisierung einer Forschungsfrage anhand eines vorgegebenen Rahmenthemas. Sie soll daran anschließend in kleineren studentischen Forschungsprojekten umgesetzt werden. Das Rahmenthema wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.
Es sollten Grundkenntnisse im Bereich der qualitativen Methoden empirischer Sozialforschung vorhanden sein, da die Veranstaltung auf den in der Vorlesung "Qualitative Methoden I" vermittelten Inhalten aufbaut.
Bei dieser Veranstaltung existiert ein entsprechendes Kursangebot im Stud.IP System der Bibliothek.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Mo | 12-13 | H3 | 11.10.2010-04.02.2011
nicht am: 01.11.10 |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Soziologie / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Kernfach | MethV1 | Pflicht | 1 | (1 LP zusätzlich bei Einzelleistung) | |
| Soziologie / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2008) | KF: Modul 3 | 3 |
Die begleitenden Tutorien dienen zum einen dazu, die Themen der Vorlesung durch die Diskussion geeigneter Texte zu vertiefen, zum anderen sollen in den Tutorien Lösungen für die Aufgaben der studentischen Forschungsprojekte erarbeitet werden. Zu den Aufgaben gehören: 1. Anfertigung eines Beobachtungsprotokolls, 2. Durchführung eines Interviews, 3. Anfertigung eines Transkripts, 4. die Reflexion der unterschiedlichen Datensorten sowie die Anfertigung eines Lexikoneintrages zu einem analytischen Ansatz und abschließend 5. Formulierung einer Projektskizze. Die jeweiligen Aufgaben werden zusammengefasst zu einem Portfolio, das die Grundlage ist für die Vergabe von Leistungspunkten.