Im Mittelpunkt des Seminars steht die Arbeit mit unterschiedlichen Quellenarten (u.a. Reiseberichte, Akten, wissenschaftliche und belletristische Literatur und bildliche Darstellungen). Es soll in den kulturwissenschaftlichen Begriff der Repräsentation eingeführt, dieser anhand von Fallbeispielen vorkolonialer und kolonialer Repräsentationen Europas und Afrikas in der Quellenarbeit angewendet und seine Grenzen ausgelotet werden. Dabei rücken Vorgänge der Aushandlung und Durchsetzung von Vorstellungen des Eigenen und des Fremden sowie deren Performanz und Modifikation in Kontaktsituationen in den Mittelpunkt des Interesses; Repräsentationen von Modernität und Historizität wird besondere Aufmerksamkeit zukommen.
Jörg Baberowski et al. (Hgg.): Selbstbilder und Fremdbilder. Repräsentationen sozialer Ordnungen im Wandel, Frankfurt a.M. u.a. 2008.
Susann Baller et al. (Hgg.): Die Ankunft des Anderen. Repräsentationen sozialer und politischer Ordnungen in Empfangszeremonien, Frankfurt a.M. u.a. 2008.
Jens Jäger: Bilder aus Afrika vor 1918. Zur visuellen Konstruktion Afrikas im europäischen Kolonialismus, in: Gerhard Paul (Hg.): Visual History. Ein Studienbuch, Göttingen 2006, S. 134-148.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Europa Intensiv | Theoretische Grundlagen | Wahlpflicht | 4 | ||||
| Geschichtswissenschaft / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Kern- und Nebenfach | Modul 2.1 | Pflicht | 4 | scheinfähig Übung Methodik |