230329 Formelhafte Texte im Wandel der Zeit (S) (WiSe 2006/2007)

Inhalt, Kommentar

Im Zentrum des Seminars soll die Frage nach der Entstehung, Funktion und Tradierung von sprachlichen Mustern stehen. Formelhaftigkeit wird dabei als sprachliches Phänomen verstanden, das sich auf drei Textebenen finden lässt, nämlich in der Mikrostruktur, Mesostruktur und Makrostruktur. Mikrostrukturelle Formelhaftigkeit lässt sich auf der Satzebene lokalisieren, dazu gehören z.B. Phraseologismen im weiteren Sinne (Paarformeln, Sprichwörter etc.). Mesostrukturelle Formelhaftigkeit liegt dann vor, wenn eine sprachliche Formel den Rahmen der Mikroformeln übersteigt, ohne dabei jedoch eine vollständige kommunikative Einheit zu bilden. So zählen z.B. argumentative Schlüsse zur mesostrukturellen Formelhaftigkeit. Makrostrukturelle Formelhaftigkeit umfasst eine Kommunikationseinheit in ihrer Gesamtheit, der Aufbau der Rede nach der klassischen Rhetorik in die Redeteile: exordium, narratio, argumentatio und peroratio kann hier als Beispiel herangezogen werden. Anhand ausgewählter Beispiele (u.a. Rechtstexte, Predigten, Rezepte) soll gemeinsam die Entwicklung bestimmter Textsorten und der für sie spezifischen Formelhaftigkeit vom Mittelalter bis zur Neuzeit erarbeitet werden.

Lehrende

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Fachzuordnungen

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Germanistik / Bachelor (Einschreibung bis SoSe 2011) Kern- und Nebenfach BaGerPoB1; BaGerP1S   4/4  
Germanistik / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) BaGerPoB1; BaGerP1S   4/4  
Germanistik/Deutsch MA/SI/SII; LIN; A.4; A.6   HS
Germanistik/Deutsch MA/SI/SII; AED; B.3   HS

Keine Konkretisierungen vorhanden
Kein E-Learningangebot vorhanden
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Hinweise:
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Letzte Änderung Grunddaten/Lehrende:
Freitag, 11. Dezember 2015 
Letzte Änderung Zeiten:
Dienstag, 4. Juli 2006 
Letzte Änderung Räume:
Dienstag, 4. Juli 2006 
Art(en) / SWS
Seminar (S) / 2
Einrichtung
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
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1130129