250176 Aus Geschichte(n) lernen - Biographien in der politischen Bildungsarbeit (Pj) (SoSe 2005)

Kurzkommentar

Inhalt, Kommentar

In der politischen Bildungsarbeit, besonders in der kritischen Aufarbeitung der deutchen Geschichte des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen spielen die Zeitzeugenarbeit und die Methode der Oral History eine besondere Rolle. Durch die Erfahrungen von Überlebenden, von kritischen Augenzeugen, Opfern und Menschen im Widerstand soll Geschichte lebendig gemacht und aus unterschiedlichen Perspektiven individuellen Erlebens an nachfolgende Generationen vermittelt werden. In diesem Projekt geht es um die Lebensgeschichte und die konkrete Begegnung mit einer polnischen Zeitzeugin, die als 18jährige von der Gestapo verhaftet wurde und die Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und Ravensbrück überlebt hat. Nach ihrer Befreiung 1945 in Neustadt-Glewe lebt sie in Warsawa und arbeitet beim polnischen Rundfunk. Sie hat sich in Texten und Hörspielen mit den Erfahrungen im Lager auseinandergesetzt. Ihre Lebensgeschichte und ihre Erfahrungen mit der Vermittlung von Geschichte sollen gemeinsam in einer deutsch-polnischen Gruppe von Studierenden in Form von Interviews, Diskussionen, Erfahrungen und Reflexionen aufgearbeitet werden. Das Seminar ist Teil eines deutsch-polnischen Projekts und wird zum zweiten Mal in Kooperation mit einer deutschen und einer polnischen Bildungseinrichtung (Vlotho, Oswiecim/Auschwitz) durchgeführt. Die ungewöhnlichen Termine der Arbeitsblöcke sind durch diesen Kooperationsrahmen bedingt. Auch die Teilnehmerbegrenzung hat mit dem Projektzuschnitt zu tun. Das Seminar wird im Wintersemester 2005/06 fortgeführt (zweiter Block s.o.).
Interessierte Studierende werden gebeten, sich zu einem persönlichen Gespräch mit mir in Verbindung zu setzen: bettina.dausien@uni-bielefeld.de

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Interesse an der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus und dem Holocaust, Bereitschaft, sich auf ein Kooperationsprojekt mit deutschen und polnischen Studierenden und auf die persönliche Begegnung mit Überlebenden einzulassen - also auf ein Projekt, das sowohl zeitlich als auch inhaltlich intensiv sein wird. Kenntnisse der polnischen Sprache sind erwünscht, ebenso Englischkenntnisse.

Literaturangaben

Ein Semesterapparat steht zur Verfügung.

Lehrende

Termine ( Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Format / Ort Zeitraum  

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Fachzuordnungen

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Frauenstudien (Einschreibung bis SoSe 2015) Wahl  
Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom (Einschreibung bis SoSe 2008) G.2.2; G.4.3; H.1.2; H.2.3    

Keine Konkretisierungen vorhanden
Kein E-Learningangebot vorhanden
registrierte Anzahl: 14
Dies ist die Anzahl der Studierenden, die die Veranstaltung im Stundenplan gespeichert haben. In Klammern die Anzahl der über Gastaccounts angemeldeten Benutzer*innen.
Teilnahmebegrenzung:
Begrenzte Anzahl Teilnehmer*innen: 10
Adresse:
SS2005_250176@ekvv.uni-bielefeld.de
Lehrende, ihre Sekretariate sowie für die Pflege der Veranstaltungsdaten zuständige Personen können über diese Adresse E-Mails an die Veranstaltungsteilnehmer*innen verschicken. WICHTIG: Sie müssen verschickte E-Mails jeweils freischalten. Warten Sie die Freischaltungs-E-Mail ab und folgen Sie den darin enthaltenen Hinweisen.
Falls die Belegnummer mehrfach im Semester verwendet wird können Sie die folgende alternative Verteileradresse nutzen, um die Teilnehmer*innen genau dieser Veranstaltung zu erreichen: VST_1119169@ekvv.uni-bielefeld.de
Hinweise:
Weitere Hinweise zu den E-Mailverteilern
Letzte Änderung Grunddaten/Lehrende:
Freitag, 11. Dezember 2015 
Letzte Änderung Zeiten:
Donnerstag, 10. Februar 2005 
Letzte Änderung Räume:
Montag, 14. Februar 2005 
Art(en) / SWS
Projekt (Pj) / 2
Einrichtung
Fakultät für Erziehungswissenschaft
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1119169