"Einer für alle und Alle für einen" lautet das Motto der Musketiere. Was so eindeutig klingt, scheint es in den verschiedenen Erzählungen der Musketiere weniger zu sein. Sind mit dem "Alle" tatsächlich immer dieselben "Alle" gemeint? Und wenn tatsächlich "Alle" gemeint sind, welche Motivation treibt den Ausrufenden jeweils an? Bilder werden nicht "... in der Abgrenzung von Zeichen, sondern selbst als Zeichensysteme aufgefasst, die nach dem Modell von Sprache und Schrift zu analysieren sind" (Sandbothe, M., 'Interaktivität - Hypertextualität - Transversalität, Eine medienphilosophische Analyse des Internet' in: Münker, S., Roesler, A. (1997), 'Mythos Internet', edition Suhrkamp, Frankfurt).
Mit Hilfe der Technik der objektiven Hermeneutik, wie sie U. Oevermann entwickelt hat, werden in diesem Seminar Medientexte analysiert. In dem Seminar werden wir uns mit Strukturen von Charakteren, Erzählungen, Metaerzählungen usw. befassen. Dies soll anhand des Beispiels "Die drei Musketiere" erfolgen. Grundlage dafür bilden die Verfilmungen des Romans sowie der Roman selbst. Dabei werden kleinere und größere Differenzen in den Strukturen der jeweiligen Erzählungen herausgearbeitet.
Dumas, A. 'Die drei Musketiere', dtv. München, 2002
Oevermann, U., 'Zur Sache'. "Die Bedeutung von Adornos methodlogischem Selbstverständnis für die Begründung einer materialen soziologischen Strukturanalyse" in: Habermas, J. (1983), Adorno Konferenz, edition Suhrkamp, Frankfurt
weitere Literatur im Seminar
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Do | 12-14 | unveröffentlicht | 14.10.2004-04.02.2005 |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2008) | H.3.5 |