Formale Organisationen produzieren unentwegt Entscheidungen. Dabei ist jede dieser Entscheidungen grundsätzlich kontingent, könnte also auch anders getroffen werden. Das wird zum Problem, weil die Zukunft unbekannt ist und bleibt, aber in der Gegenwart trotzdem entschieden werden muss. Unter diesen Bedingungen der modernen Gesellschaft ist deshalb jedes Entscheiden riskant. Das gilt auch für Entscheidungen politischer Organisationen, ungeachtet weit verbreiteter Erwartungen an richtiges, sicheres Entscheiden, die gerade an solche Organisationen herangetragen werden. Vor diesem Hintergrund soll das Seminar sich damit beschäftigen, inwiefern unter derartigen Umständen politische Organisationen Rationalität gewährleisten und sich auf Lernen einlassen können.
Luhmann, N., 1991: Soziologie des Risikos, Berlin/New York: de Gruyter
Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
---|---|---|---|---|---|
wöchentlich | Mo | 10-12 | U3-211 | 11.10.2004-31.01.2005 |
Verstecke vergangene Termine <<
Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
---|---|---|---|---|---|---|---|
Politische Kommunikation / Master | (Einschreibung bis SoSe 2013) | 1.1 | |||||
Soziologie | Nebenfach | 2.4.1 | Wahlpflicht | HS | |||
Soziologie / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2005) | 2.4.1 | Wahlpflicht | HS |