Johann Joachim Quantz schreibt 1752: "Hat ein angehender Flötenspieler sich bey seiner bisherigen besondern Uebung angewöhnet, den Tact mit dem Fuß zu markiren; so muß er sich dessen, bey öffentlichen Musiken, so viel als möglich ist, enthalten. Ist er aber noch nicht im Stande, ohne diese Beyhülfe, sich im Tacte zu erhalten; so thue er es heimlich: um weder seine Schwäche bekannt, noch seinen Accompagnisten verdrüßlich zu machen. Sollte aber dennoch die Noth bisweilen das Tactschlagen erfodern; wenn etwan einer oder der andere im Tacte eilete, oder zögerte; wodurch der Concertist gehindert wird, die Passagien rund, deutlich und in ihrer gehörigen Geschwindigkeit zu spielen: so suche er lieber durch etwas stärkeres Blasen, und besonderes Markiren der Noten, welche in den Niederschlag des Tactes treffen, diesen Fehler zu bemänteln; als mit dem Fuße zu schlagen: welches nicht ein jeder vertragen kann."
Selbst wenn in diesem Seminar wir sicher nicht lernen wollen, barocke Ensemble zu dirigieren, so werden wir dennoch Grundlagen der Schlagtechniken, Liedanleitung und des Stimmtrainings studieren. Anstatt also mit dem Fuße den Takt zu treten, üben wir lieber gemeinsam unsere Hände sinnvoll und verständlich einzusetzen.
Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
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wöchentlich | Do | 12-14 | T0-229 | 29.04.-30.07.2004 |
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Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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Kunst und Musik / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | BG.5 | 3 | ||||
Kunst und Musik / Lehramt Primarstufe | A5; A6 | Pflicht | GS | ||||
Musikpädagogik / Diplom | Nebenfach | A5; A6 | Pflicht | GS | |||
Musikpädagogik / Magister | Nebenfach | A5; A6 | Pflicht | GS |