Im Verlauf des Kurses sollen Grundfragen der Sprachtypologie und der Sprachkontaktforschung an einem Fallbeispiel erarbeitet werden. Die Sprachenlandschaft Nordeuropas eignet sich dazu in mehr als einer Hinsicht besonders gut. Die nordgermanischen Sprachen Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Isländisch und Färöisch sind alle aus dem Altnordischen hervorgegangen, und zusammen mit dem Finnischen, dem Samischen, dem Meänkieli und dem Grönländischen bilden sie einen geographisch relativ eigenständigen sprachlichen Raum. Dennoch zeichnen sich die Sprachen des Nordens nicht zuletzt durch ihre typologische Vielfalt aus und sind zum Teil recht gut, zum Teil überhaupt nicht wechselseitig verständlich. Für die Kennzeichnung dieser Zusammenhänge werden grammatische und lexikologische Fragestellungen von besonderem Interesse sein. Zugleich soll es aber auch darum gehen, das historische, kulturelle, sprachpolitische und sprachsoziologische Umfeld zu charakterisieren.
Kenntnisse in den u. genannten Sprachen sind für die Teilnahme am Seminar nicht erforderlich.
Literatur wird zu Beginn des Semesters angegeben.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Do | 8-10 | unveröffentlicht | 19.04.-30.07.2004 |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Germanistik / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Kern- und Nebenfach | BaGerP1S | 3/4 | |||
| Germanistik/Deutsch | MA/SI/SII; LIN; A.1; A.2; A.3 | Teilleistung der Zwischenprüfung/Abschlussprüfung möglich GS und HS | |||||
| Linguistik / Magister | Haupt- und Nebenfach | SUS | Teilleistung der Abschlussprüfung möglich |