Die funktionale Differenzierung der modernen Gesellschaft geht einher mit dem Postulat der Inklusion aller Menschen, geregelt jeweils nach Maßgabe des betreffenden gesellschaftlichen Teilsystems. Für das politische System ergibt sich daraus die Frage nach der konkreten Ausgestaltung politischer Partizipationsrechte, traditionell vermittelt über den Nationalstaat. Darüber hinaus bedeutet politische Inklusion typischerweise aber auch den Erwerb von Ansprüchen auf Inklusionsvermittlung in andere soziale Systeme, wie sie mit der Programmatik des Wohlfahrtsstaates verbunden sind. Beide Aspekte werden Gegenstand der Veranstaltung sein. Dabei soll auch diskutiert werden, inwiefern Phänomene wie Migration oder sinkende Wahlbeteiligung die Inklusionskraft des politischen Systems in Frage stellen.
Stichweh, Rudolf (1988): Inklusion in Funktionssysteme der modernen Gesellschaft. In: Mayntz, Renate et al. (Hg.), Differenzierung und Verselbständigung. Zur Entwicklung gesellschaftlicher Teilsysteme. Frankfurt a.M./New York
Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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Frauenstudien | (Einschreibung bis SoSe 2015) | ||||||
Politikwissenschaft / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2009) | 2.3 | Wahlpflicht | ||||
Soziologie | Nebenfach | 1.5.1 | Wahlpflicht | GS | |||
Soziologie / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2005) | 1.5.1 | Wahlpflicht | nicht scheinfähig (Hausarbeit gemäß § 9 Abs. 5 DPO 1997); Teilnahmenachweis gemäß DPO 2002) GS |