Es geht um neue Ansätze, globale Entwicklungspolitik gesellschaftlich und kulturell einzubetten, und zwar besonders mit einer Perspektive der Aushandlung von Entwicklungskonzepten ausgehend von lokalen und trans-lokalen sozialen Räumen. Dabei soll besonders den durch Vernetzungsprozesse von zivilgesellschaftlichen Kräften und Bewegungen, NGOs und Frauenorganisationen geschaffenen glokalen Arenen Aufmerksamkeit geschenkt werden. Von Interesse sind besonders Fragen der Methodologie und empirisch fundierten Theoriebildung. Hier wird u.a. ein Ansatz des "engendering" der Entwicklungssoziologie verfolgt, d.h. neuere theoretische und empirische Ansätze geschlechtsspezifisch gewendet bzw. ergänzt mit der Annahme, dass dieser Fokus entscheidend zum Verständnis der Phänomene der Globalisierung und Lokalisierung beitragen kann. Bearbeitet werden neuere Felder wie Armutsbekämpfung, Strukturierung von Öffentlichkeiten (einschl. z.B. Internet), "politics of the place" vs. translokale Vernetzung, Prozesse der Islamisierung, Menschenrechte, Rechte "indigener Völker", lokales und globales Wissen, Ressourcenschutz und Biodiversität, lokale Einbettung der Ökonomie etc..
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Frauenstudien | (Einschreibung bis SoSe 2015) | ||||||
| Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2008) | H.S.2 | Wahlpflicht | HS | |||
| Soziologie / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2005) | 2.2.2 | Wahlpflicht | HS | |||
| Soziologie / Promotion | Graduierte |