Verhaltensauffällig, konzentrationsschwach, motorisch unruhig, undiszipliniert: In Schule und Unterricht werden Kinder häufig als ?schwierig? wahrgenommen. In der Literatur variieren die geschätzten Anteile verhaltensauffälliger Schülerinnen und Schüler zwischen 5 und 40%. In der Regel handelt es sich dabei um ?Kinder, die Probleme machen, weil sie Probleme haben? (Palmowski).
Ziel des Seminars ist, die eigene Wahrnehmung auffälligen Verhaltens und mögliche Ursachen ? soziale, emotionale oder kognitive - zu analysieren sowie Strategien, Umgangsformen, Regeln und Rituale für den Umgang mit schwierigen Kindern zu erarbeiten. Ansatzpunkt sollen dabei die Stärken der Kinder und nicht ihre Defizite sein. Übergeordnetes Ziel ist, der Kategorisierung und Aussonderung von Kindern entgegenzuwirken und Schule zu einer Schule für alle Kinder zu entwickeln.
Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
|---|
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erziehungswissenschaft (Nebenfach) / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Nebenfach | M.3.1.2; M.3.1.3; M.4.1.3 | 3 | |||
| Frauenstudien | (Einschreibung bis SoSe 2015) | Wahl |