Beim ersten Hören erscheinen eine Fuge von J.S. Bach, eine Sinfonie von Brahms oder nur ein kleines Menuett von Mozart oftmals "genial", wodurch sich Hörerinnen und Hörern bisweilen der Eindruck aufdrängt, wirklich gute Musik könne auf so mechanische Kategorien wie eine genaue Gliederung in Abschnitte, Taktgruppen und motivische Einheiten verzichten. Doch auch die berühmtesten Komponisten haben sich mit strengen Vorgaben beim formalen Aufbau ihrer Werke intensiv auseinandergesetzt. Und für den Rezipienten wird häufig erst durch die Beschäftigung mit der musikalischen Form auch der Sinn des melodischen, harmonischen und rhythmischen Gefüges erkennbar.
Ausgehend von kurzen (achttaktigen) Musikstücken, können im Seminar grundlegende Formen wie Periode, Menuett, Sonate, Konzert und Fuge hörend und durch Notentextanalysen erlernt werden. Die Arbeit wird ein systematisches Wiederholen von Kenntnissen zur Melodie- und Harmonielehre mit einschließen.
Clemens Kühn, Formenlehre der Musik, Kassel 1987
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Frauenstudien | (Einschreibung bis SoSe 2015) | ||||||
| Kunst und Musik / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | BT.1 | 3 | ||||
| Kunst und Musik / Lehramt Primarstufe | B1 | Wahlpflicht | GS | ||||
| Musikpädagogik / Diplom | Nebenfach | B1 | Pflicht | GS | |||
| Musikpädagogik / Magister | Nebenfach | B1 | Pflicht | GS | |||
| Studieren ab 50 | |||||||
| Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler |