Die Heterogenität jeweiliger Gesellschaften findet auch ihren Eingang in die
Schulen. Umgang mit Heterogenität bei vielfältigen Aufgaben, die sich ja
keineswegs auf die Vermittlung von Wissen beschränken, gehört zum
Berufsalltag von Lehrerinnen und Lehrern, die ihrerseits verschiedene
Lehrendenpersönlichkeiten sind. Neben den unterschiedlichen Mentalitäten
aller mehr oder weniger direkt an Lehr- und Lernprozessen Beteiligten müssen
sich Lehrende mit einer Vielfalt an pädagogischen Konzepten
auseinandersetzen. Schließlich wird Vielfaltskompetenz in einer
pluralistischen demokratischen Gesellschaft nicht nur von den Lehrenden
erwartet, sondern mehr oder weniger auch als ein reflexives Lernziel
angestrebt.
Im Seminar soll der Frage nachgegangen werden, wie eine "Pädagogik der
Vielfalt" aussehen könnte, und in diesem Zusammenhang wird der Umgang mit
Heterogenität in theoretischer, historischer und international
vergleichender Perspektive diskutiert.
Hinz, Andreas: Zieldifferentes Lernen. Überlegungen zu einem integrativen
Umgang mit Heterogenität. In: Die Deutsche Schule, 88 (1996), H. 3,
263-279
Huber, Ludwig/Anne Wenzel (Hg.): ?Wir sind alle gleich, wir sind alle
verschieden?. Erfahrungen im Umgang mit Heterogenität in der Sekundarstufe
II. Bielefeld, 1996
Prengel, Annedore: Pädagogik der Vielfalt. Leske + Budrich: Opladen 1995 (2.
Auflage).
Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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Erziehungswissenschaftliches Studium für Lehramt | G.A.2 | ||||||
Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2008) | G.2.2 |