Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (1785) ist eines der wichtigsten Werke der praktischen Philosophie. Kant unternimmt dort nicht weniger als die Beantwortung der Frage, wie wir handeln sollen. Er entwickelt eine Theorie darüber, wie das im moralischen Sinn richtige Verhalten, der freie Wille und die Vernunft des Menschen miteinander zusammenhängen. Im Rahmen dieser Theorie stellt er seinen berühmten kategorischen Imperativ auf, dem zufolge man nur nach derjenigen Maxime handeln soll, von der man wollen kann, dass sie ein allgemeines Gesetz werde. Wir werden die Grundlegung im Seminar gemeinsam lesen und versuchen herauszufinden, was es mit dieser und anderen Behauptungen Kants auf sich hat. Dabei wird es zum einen darum gehen, den Umgang mit einem nicht ganz einfachen philosophischen Text zu üben und sich über dessen Inhalt klar zu werden, zum anderen auch darum, die kritische Erörterung philosophischer Thesen sowie die Entwicklung und Verteidigung eigener Positionen zu trainieren.
Keine.
Immanuel Kant, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Stuttgart 1961, Reclam Universal-Bibliothek Nr. 4507
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Philosophie / Lehramt Sekundarstufe II | A1; A2; A4; D1; Klassiker | GS | |||||
| Philosophie (Hauptfach) / Magister | A1; A2; A4; Klassiker | GS | |||||
| Philosophie (Nebenfach) / Magister | A1; A2; A4; Klassiker | GS | |||||
| Praktische Philosophie / Lehramt Sekundarstufe I | A1 | GS |