Die Vorlesung entfaltet das System des klassischen römischen Privatrechts vom Personen- und Familienrecht über das Sachenrecht und das Obligationenrecht bis hin zum Erbrecht. Wo immer möglich werden die Verbindungslinien zum geltenden deutschen und zu ausländischen Rechten nachgezogen; Rechtsgeschichte ist seit jeher übernational. Hierdurch soll Vorgerückten, aber auch Anfängern außer juristischem Assoziationsstoff die historische Tiefendimension ihres Faches vermittelt werden. Juristische Allgemeinbildung ist unabdingbar, um in der zunehmenden Konkurrenz mit anderen europäischen Juristen bestehen zu können.
Es kann ein Grundlagenschein erworben werden. Lateinkenntnisse sind nicht erforderlich.
keine
Behrends/Knütel/Kupisch/Seiler, Corpus Iuris Civilis, Die Institutionen, Text und Übersetzung, 2. Aufl. 1999 (32,80); Kaser, Das Römische Privatrecht, 16. Aufl. 1992 (32,-); Bürge, Römisches Privatrecht, Rechtsdenken und gesellschaftliche Verankerung, 1999 (49,80). Zur Geschichte des röm. Rechts Kaser, Römische Rechtsgeschichte, 2. Aufl. 1967 (59,80);
Dulckeit/Schwarz/Waldstein, Römische Rechtsgeschichte, 9. Aufl. 1995 (44,-); Manthe, Geschichte des Römischen Rechts, 2000 (22,90). Eine umfangreiche Literaturliste wird in der Veranstaltung ausgegeben werden.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Di | 16-18 | T2-205 |
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Rechtswissenschaft (STUDO 1994 in der Fassung vom 6.7.1998) / Staatsprüfung | (Einschreibung bis SoSe 2003) | Grundlagenschein gr. | Wahlpflicht | ||||
| Rechtswissenschaft (STUDO 1994 in der Fassung vom 6.7.1998) / Staatsprüfung | (Einschreibung bis SoSe 2003) | WFG 1 Zivilrecht | Wahl | ||||
| Rechtswissenschaft (STUDO 1994 in der Fassung vom 6.7.1998) / Staatsprüfung | (Einschreibung bis SoSe 2003) | Methoden/Grundlagen (VV) | Wahl | 4. 5. 6. 7. 8. | |||
| Studieren ab 50 |