270131 Empirisch-experimentelles Projektseminar in Sozialpsychologie (S) (SoSe 2010)

Inhalt, Kommentar

Ziele der Veranstaltung: (1) Studierende durch aktive Teilnahme an allen Phasen des Forschungsprozesses mit den Grundlagen experimentellen Arbeitens in der Sozialpsychologie vertraut zu machen; (2) effektive Gruppenarbeit einzuüben.
In wöchentlichen Sitzungen werden jeweils im Plenum Logik und Methode des Experiments sowie statistische Grundlagen, Analyseverfahren und deren Umsetzung in SPSS vorgestellt und anhand von Übungen vertieft. In Kleingruppen erarbeiten die TeilnehmerInnen zeitlich parallel spezifische Fragestellungen, die Aspekte der aktuellen sozialpsychologischen Forschung aufgreifen.
Den Hauptteil der Veranstaltung bilden die Planung, Durchführung und Auswertung der Experimente in Gruppen von jeweils etwa 4 Studierenden unter Anleitung. Die Gruppen treffen sich auch außerhalb der festen Veranstaltungszeiten, insbesondere während der Datenerhebung. Im letzten Abschnitt des Projektseminars erstellt jede Gruppe einen Forschungsbericht und stellt ihre Ergebnisse im Plenum vor.

In der Veranstaltung werden Experimente aus dem Bereich der Sozialpsychologie durchgeführt. Die Frage, wie Einstellungen entstehen, ist in der Sozialpsychologie viel beforscht worden. Ein populäres Beispiel für Einstellungsentstehung ist evaluative Konditionierung. Evaluative Konditionierung beschreibt den Effekt, dass als neutral empfundene Stimuli nach der Paarung mit einem positiven oder negativen Stimulus ebenfalls positiver bzw. negativer eingeschätzt werden. Erklärt wird dies mit der Assoziation, die sich zwischen beiden Stimuli durch die Paarung gebildet hat und die somit für den Transfer von Valenz verantwortlich ist. Eine Vielzahl von Studien konnte allerdings keine Konditionierungseffekte auf non-evaluativen Dimensionen nachweisen, d.h. Stimuluseigenschaften wie beispielsweise Größe scheinen sich durch assoziative Verknüpfungen nicht auf andere Stimuli übertragen zu lassen. Neuere Befunde zeigen nun, dass zumindest implizite non-evaluative Konditionierung unter gewissen Bedingungen funktioniert. Im Projektseminar soll anhand eigener Studien überprüft werden, welche Bedingungen tatsächlich erfüllt sein müssen, damit es zu Konditionierungseffekten auf non-evaluativen Dimensionen kommen kann.

Momentan ist Tina Langer über folgende homepage erreichbar: http://www.uni-trier.de/index.php?id=21132

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Ausschließlich für Studierende im BSc-Studiengang Psychologie. Die TeilnehmerInnen sollten Modul G und die Methodenveranstaltungen des ersten Studienjahres erfolgreich abgeschlossen haben.

Teilnahmebegrenzung: 16 Studierende

Verbindliche Anmeldung in der ersten Sitzung am 12.04.2010. Wenn die Zahl der InteressentInnen die verfügbaren 16 Plätze übersteigt, wird ein Ausgleich mit dem parallel stattfindenen Projektseminar der Allgemeinen Psychologie I vorgenommen.
Begründung der Teilnehmerbegrenzung : Bei einer maximalen Gruppengröße von 4 Studierenden können im Rahmen der vorgesehenen Betreuungszeiten und aufgrund des hohen apparativen Aufwandes (i.d.R. computergesteuerte Experimente) maximal 4 Gruppen, d.h. 16 Studierende, in der Veranstaltung betreut werden.

Literaturangaben

Literatur wird in der Veranstaltung erarbeitet und bekanntgegeben.

Lehrende

Termine ( Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Format / Ort Zeitraum  

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Fachzuordnungen

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Psychologie / Diplom (Einschreibung bis WiSe 06/07) G 5   scheinfähig  
Psychologie (Kernfach) / Bachelor (Einschreibung bis SoSe 2011) Kernfach C.3   8 benotet  

Benotete Einzelleistung mit 8 LP für regelmäßige aktive Teilnahme (d.h. Mitwirkung an der Planung, Durchführung und Analyse einer empirischen Studie) und die Erstellung eines Forschungsberichts.
Letzter Termin für die Abgabe des Forschungsberichts: Freitag, 13.08.2010.

Kein E-Learningangebot vorhanden
Teilnahmebegrenzung:
Begrenzte Anzahl Teilnehmer*innen: 16
Adresse:
SS2010_270131@ekvv.uni-bielefeld.de
Lehrende, ihre Sekretariate sowie für die Pflege der Veranstaltungsdaten zuständige Personen können über diese Adresse E-Mails an die Veranstaltungsteilnehmer*innen verschicken. WICHTIG: Sie müssen verschickte E-Mails jeweils freischalten. Warten Sie die Freischaltungs-E-Mail ab und folgen Sie den darin enthaltenen Hinweisen.
Falls die Belegnummer mehrfach im Semester verwendet wird können Sie die folgende alternative Verteileradresse nutzen, um die Teilnehmer*innen genau dieser Veranstaltung zu erreichen: VST_16477665@ekvv.uni-bielefeld.de
Hinweise:
Weitere Hinweise zu den E-Mailverteilern
Letzte Änderung Grunddaten/Lehrende:
Freitag, 11. Dezember 2015 
Letzte Änderung Zeiten:
Mittwoch, 28. April 2010 
Letzte Änderung Räume:
Mittwoch, 28. April 2010 
Art(en) / SWS
Seminar (S) / 4
Einrichtung
Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft / Abteilung Psychologie
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16477665