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Frau Prof. Dr. Heike Greschke

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Professur für Mediensoziologie

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Sprechstunden während des Semesters:

Montags von 14:00 bis 15:30 Uhr.
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Kenncode: 516497

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Curriculum Vitae

Beruflicher Werdegang

  • seit 2023
    • Professorin (W3) für Mediensoziologie, Fakultät für Soziologie, Universität Bielefeld
  • 2016-2023
    • Professorin (W2) für Soziologischen Kulturenvergleich und qualitative Sozialforschung, Philosophische Fakultät, Technische Universität Dresden
  • 2012 - 2016
    • Professorin (W1) für Soziologie m.d.S. Mediensoziologie, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, Justus-Liebig-Universität Gießen
  • 2009 - 2012
    • Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Bielefeld Graduate School in History and Sociology, Universität Bielefeld
      • Aufbau, Koordination und Supervision der Nachwuchsforschungsgruppe KlimaWelten
  • 2007 - 2009
    • Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Evaluationsteam des Bundesmodellprogramms „Wirkungsorientierte Jugendhilfe“, Fakultät für Erziehungswissenschaften, Universität Bielefeld
    • *
  • 2007 - 2008
    • Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Frauen in der Spitzenforschung“, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Universität Hamburg
    • *
  • 2004 - 2007
    • Doktorandin im DFG-Graduiertenkolleg 844 „Weltgesellschaft: Die Herstellung und Repräsentation von Globalität“, Universität Bielefeld
  • 2005 - 2007
    • Gesellschafterin, FamilienWelten Bielefeld (Dinç, Greschke & Sönmez GbR)
      • Unternehmensgründung, Entwicklung und Etablierung des Leistungsangebotes „Migrationssensible flexible Hilfen zur Erziehung“; Konzeption und Durchführung von Seminaren und Workshops im Bereich der interkulturellen Jugend- und Erwachsenenbildung
  • 1993 - 1996
    • Diplom-Sozialpädagogin, Zufluchtstätte Mädchenhaus Bielefeld e.V.
      • Krisenintervention und Konfliktmanagement, Beratung und Perspektivplanung, Teamleitung, Personalauswahl und -anleitung, Öffentlichkeitsarbeit


Studium und Ausbildung

  • 2004 - 2008
    • Promotionsstudium, Graduiertenkolleg „Herstellung und Repräsentation von Globalität, Fakultät für Soziologie, Universität Bielefeld
      • Dissertation: „Daheim in www.cibervalle.com.: Ethnografie einer globalen Lebenswelt“, Gesamtbewertung: „Summa cum laude"
  • 2004 - 2005
    • Feldforschung in Paraguay und Argentinien
  • 2004
    • Gastwissenschaftlerin am Department of Human and Community Development, University of California, Davis (Prof. Dr. Luis Guarnizo)
  • 2002 - 2003
    • Studium der Sozial- und Kulturanthropologie, Universidad de Sevilla
  • 2001 - 2003
    • Studium der Soziologie, Fakultät für Soziologie, Universität Bielefeld
      • Aufbaustudium zur Zulassung zum Promotionsstudium
  • 1990 - 1995
    • Studium der Sozialpädagogik, Fachhochschule Rheinland-Pfalz, Abt. Koblenz
      • Abschluss: Diplom-Sozialpädagogin (FH)
  • 1989 - 1990
    • Erwerb der Fachhochschulreife, Fachoberschule Koblenz, Bildungsgang Sozialwesen
  • 1986 - 1989
    • Ausbildung zur Floristin, Blumenhandel „Die Blumenecke“, Weißenthurm


Gutachterliche Tätigkeiten

Fördereinrichtungen: Studienstiftung des Deutschen Volkes, Volkswagenstiftung,
Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW, Thyssen Stiftung, DFG
Zeitschriften/Verlage: Forum Qualitative Sozialforschung, Journal of Contemporary Centraland Eastern Europe (JCCEE), Kulturwissenschaftliche Zeitschrift, Österreichisches Jahrbuch für Soziale Arbeit, Zeitschrift für Soziologie, Routledge, Sage

Aktuelle Forschungsthemen

Forschungsschwerpunkte

Im Zentrum des Forschungsinteresse von Heike Greschke stehen empirische Analysen medienbedingter Transformationsprozesse von Sozialität und Kultur. Hier stehen Untersuchungen von Prozessen techno-sozialer Hybridisierung (Greschke/Motowidlo 2020) im Kontext globaler Gemeinschaftsformen (Greschke 2009) und transstaatlicher Familienorganisation (Greschke/Dreßler/Hierasimowicz 2017; Greschke/Ott 2020) sowie die Ausdifferenzierung und Transformation von Präsenzformen und -normen (Greschke 2021) im Mittelpunkt. Ferner interessiert sie sich für das Verhältnis zwischen sozialer und kultureller Differenzierung in Prozessen globaler Vergesellschaftung/Vergemeinschaftung. Im Rahmen einer Nachwuchsforschungsgruppe zu den kulturellen Deutungen von Klimawandelfolgen (Link zum Abschlussbericht und einem wissenschaftlichen Kurzfilm zum Projekt) ging sie der Frage nach, wie im Paradigma des Anthropozäns Zugehörigkeitsordnungen sowie Geltungsansprüche kulturellen Wissens transformiert werden (Greschke/Diaz 2012, Greschke 2015). In jüngster Zeit widmet sie sich verstärkt dem Spannungsverhältnis zwischen sozialer (globaler) Ungleichheit und kultureller Differenz(markierung) aus invektivitätstheoretischer Perspektive. Hier nimmt sie etwa die Rolle von Kulturinstitutionen im Kontext von Polarisierungsprozessen in der Stadtgesellschaft in den Blick (Greschke et al. 2020). In einer vergleichenden Untersuchung von Interkulturellen Trainings und Integrationskursen untersucht sie den gesellschaftlichen Umgang mit Konfliktrisiken in Situationen antizipierter kultureller Fremdheit (Greschke/Fouad 2021a) und kommunikative Praktiken des Kulturvergleichs (Fouad/Greschke 2021b). Im letztgenannten Themenbereich widmet sie sich jüngst besonders der Rolle von Medien im Umgang mit Risiken der öffentlichen Beschämung und Herabsetzung (Greschke 2023).


Forschungsprojekte

  • Invektive Kodierungen von Interkulturalität: Ethnografische Situationsanalysen in interkulturellen Trainings und Integrationskursen (Teilprojekt im SFB 1285 „Invektivität: Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung“)
    • 01.06.2018 - 31.12.2022 (DFG)
  • Sozialwissenschaftliche Methoden 2 go - Forschen(d) Lernen mit dem Smartphone
    • 01.09.2019 - 31.08.2020 (SMWK)
  • Kunst und Kultur in der polarisierten Stadt: Dresdner Kultureinrichtung als Vermittelnde zwischen ‚Diversität‘ und ‚Ethnopluralismus‘?
    • 01.06.2018 - 31.05.2019 (SMWK)
  • Arbeitsmarktintegration und sozialer Zusammenhalt (Teilprojekt im Verbund „Demokratischer Zusammenhalt in Sachsen“ des Netzwerks für Integrations-, Fremdenfeindlichkeits- und Rechtsextremismus)
    • 01.07.2017 - 30.06.2018 (SMWK)
  • Soziologie 2 go - Lernen mit dem Smartphone
    • 01.10.2015 - 30.09.2016 (BMBF)
  • Die Mediatisierung von Eltern-Kind-Beziehungen im Kontext transnationaler Migration. Eine vergleichende Untersuchung der Artikulation verkörperter und medialer Praktiken der Sorge und Erziehung in transnationalen Familien (im SPP 1505 „Mediatisierte Welten“)
    • 01.01.2015 - 31.12.2016 (DFG)
  • Mediale Dimensionen der Herstellung und Repräsentation transnationaler Familien- und Versorgungsarrangements
    • 01.08.2013 - 30.04.2014 (HMWK)

Mitgliedschaften und Funktionen

Funktionen, Ämter und Mitgliedschaften

  • Oktober 2022 - August 2023
    • Dekanin der Philosophischen Fakultät, TU Dresden
  • April bis September 2022
    • Prodekanin für Forschung, Philosophische Fakultät, TU Dresden
  • 2019 - 2022
    • Sprecherin der Sektion „Qualitative Methoden der Sozialforschung, Deutsche Gesellschaft für Soziologie (im Vorstand seit 2017)
  • 2018 - 2019
    • Vorstandsvorsitz des Zentrums für Integrationsstudien, TU Dresden
  • 2018 - 2021
    • Mitglied des Fakultätsrats der Philosophischen Fakultät, TU Dresden
    • Mitglied des Bereichsrats des Bereichs Geistes- und Sozialwissenschaften, TU Dresden
  • 2017 - 2020
    • Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Zentrums für Medien und Interaktivität, JLU Gießen
  • 2013 - 2016
    • Mitglied des Direktoriums und Leitung der Sektion „Macht-Medium-Gesellschaft“ am Zentrum für Medien und Interaktivität, JLU Gießen
    • Sprecherin der Sektion „Medialisierung von Gesellschaft“ am Gießener Graduiertenzentrum Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften
  • seit 2012
    • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und der Sektion Methoden der qualitativen Sozialforschung