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Modul 20-MZB-2 Signalperzeption und Signaltransduktion

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Wintersemester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Die Studierenden sind in der Lage, selbstständig experimentelle Ansätze zu konzipieren, mit deren Hilfe an Signalverarbeitungsprozessen beteiligte zelluläre Komponenten identifiziert werden können. So können sie z.B. genetische Screens von Mutanten-Kollektionen oder Klonierungsversuche durch heterologe Komplementation durchführen und künstliche Phänotypen mittels Reportergenen in transgenen Organismen herstellen. Außerdem haben die Studierenden in Praktika die Fähigkeit erworben, Antworten der Zelle auf molekularer Ebene nachzuweisen und zu quantifizieren. Sie können allgemeine Prinzipien erkennen und besitzen ein Verständnis dafür, dass eine Feinabstimmung der Signaltransduktionswege essentiell für das Funktionieren eines Organismus ist. Sie haben gelernt, erhaltene Daten kritisch zu hinterfragen, und können Forschungsergebnisse strukturiert und verständlich präsentieren und im Plenum diskutieren.

Lehrinhalte

Ein Organismus ist permanent Veränderungen seiner Umgebung ausgesetzt, an die er sein Verhalten, seinen Metabolismus, sein Wachstum und seine Entwicklung anpassen muss. Dazu nimmt er kontinuierlich Reize aus seiner Umgebung wahr, decodiert sie und löst entsprechende Reaktionen aus. Das Modul vermittelt grundlegende Konzepte, wie Reaktionen auf äußere Reize auf Ebene der Zellen ablaufen. Dazu werden generelle Prinzipien der Signaltransduktion von der Perzeption eines Stimulus durch Rezeptoren über die Signalübertragung in der Zelle bis zur molekularen Antwort behandelt. Die Zelle erzielt eine Feinabstimmung der Reaktion auf verschiedene synergistisch oder antagonistisch wirkende Reize wie z.B. Licht, Hormone, Pathogenbefall, Umweltstressoren, metabolische Regulatoren oder endogene Rhythmen, durch gegenseitige Aktivierung oder Inhibierung verschiedener Signaltransduktionskaskaden. Es wird vermittelt, wie in der Zelle eine intensive Verschaltung der von individuellen Rezeptoren angesteuerten Signaltransduktionskaskaden zu einem Signalnetzwerk erfolgt.

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Durch eine Präsentation oder ein Protokoll wird die Fähigkeit überprüft, den Ablauf der durchgeführten Versuche zu dokumentieren, die gewonnenen Daten darzustellen und die Ergebnisse zu interpretieren.
In der Klausur oder der mündlichen Prüfung wird demgegenüber die Fähigkeit zur Verallgemeinerung und Einordnung in das Zusammenhangswissen geprüft.

Modulstruktur: 1 SL, 1 bPr, 1 uPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Signalperzeption und Signaltransduktion Vorlesung mit Übungsanteil WiSe 90h (45 + 45) 3 [SL] [Pr]
Signalperzeption und Signaltransduktion Praktikum WiSe 210h (75 + 135) 7 [Pr]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Signalperzeption und Signaltransduktion (Vorlesung mit Übungsanteil)

Ein Seminarvortrag von in der Regel 10-20 Minuten

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Signalperzeption und Signaltransduktion (Praktikum)

Präsentation:
Die erzielten Ergebnisse werden in einer medialen Form präsentiert (Dauer i.d.R. 10-20 Min.).
Protokoll:
Die erzielten Ergebnisse werden verschriftlicht (Umfang i.d.R. 5-20 Seiten).

Präsentation o. Protokoll unbenotet - -
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Signalperzeption und Signaltransduktion (Vorlesung mit Übungsanteil)

Klausur (1,5 Stunden) oder mdl. Prüfung (20 Min.). Es kann der Inhalt des gesamten Moduls abgeprüft werden.

Klausur o. mündliche Prüfung 1 - -
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Weitere Hinweise

Hinweis für Studierende des Master Biochemie:
Bei einer Begrenzung der Teilnehmerzahl werden Studierende des Master Molekulare Zellbiologie bevorzugt zugelassen, da sie auf dieses Modul angewiesen sind (Pflichtmodul).

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.