Die Arbeitsgemeinschaft wendet sich an Studierende, die mit Begeisterung lesen und sich gerne mit anderen über das Gelesene austauschen möchten. Wir beschäftigen uns mit zeitgenössischen Prosawerken, die ein bewusst heterogenes Gattungsspektrum abdecken. Wir arbeiten mit unterschiedlichen Lesarten der Werke – biografisch-historisch, gesellschaftskritisch, erzähltheoretisch – vergleichen divergierende Interpretationsansätze aus Kritik und Forschung und diskutieren, welche Deutung sich am Text selbst plausibilisieren lässt und wo Lesarten in produktive Spannung zueinander treten. Ziel ist es, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie eng literarische Form und historischer Kontext miteinander verwoben sind, und wie unterschiedlich sich scheinbar ähnliche Themen – Selbstbestimmung, Verlust, gesellschaftlicher Umbruch - je nach Gattung, Erzählverfahren und Entstehungszeit literarisch gestalten lassen.
Dozentin: Diplom-Soziologin Christiane Köhler
Kontakt: christiane.koehler@uni-bielefeld.de
David Szalay, „Was nicht gesagt werden kann“, 2026
Weitere Literatur wird zu Beginn der Arbeitsgemeinschaft bekanntgegeben.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Mo | 10-12 | 19.10.2026-05.02.2027 |
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Studieren ab 50 | Arbeitsgemeinschaften |