Many find it intuitive that some morally good actions are not morally required. It does not seem morally obligatory to risk one's life to save a stranger from some danger. It also does not seem obligatory to do small favours for others whenever one has the opportunity. Such morally good actions are thought to be supererogatory -- good, but not required. This seminar offers a systematic introduction to the debates surrounding this concept. Among other things, we shall discuss how to understand the supererogatory (e.g., must supererogatory actions always involve sacrifice? Are they always praiseworthy?), whether there really are supererogatory acts or whether the idea of supererogation is paradoxical, how various prominent moral theories can account for supererogation, and the relation between supererogation and normative reasons.
Teilnehmerbegrenzung:
DIES IST EIN FACHWISSENSCHAFTLICHES MASTER-SEMINAR.
An diesem Seminar können insgesamt maximal 10 Bachelor-Studierende teilnehmen. Für alle Studierenden, die regulär in einem Master Philosophie eingeschrieben sind, gilt keine Teilnehmendenbegrenzung.
Diese Veranstaltung ist konzipiert für Masterstudierende im Fach Philosophie. Andere Studierende der Philosophie können nur teilnehmen, wenn sie das Anmeldeverfahren durchlaufen und eine Zusage der Lehrperson bekommen haben. Zur Anmeldung senden Sie der Lehrperson eine E-Mail mit Angabe Ihres Namens, des Fachsemesters, in dem Sie sein werden, und mit einer Begründung, warum Sie an diesem Seminar teilnehmen wollen. Sie erhalten rechtzeitig Bescheid, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen dürfen.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Di | 14-16 | S0-145 | 12.10.2026-05.02.2027 |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
Es besteht die Möglichkeit, im Anschluss an dieses Seminar eine Prüfung zum Abschluss eines Moduls zu erbringen. Für alle Prüfungen in Philosophie gilt, dass sie das Befolgen der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis voraussetzen, wozu u.a. der angemessene Umgang mit philosophischer Literatur und das Beachten der in der Eigenständigkeitserklärung formulierten Anforderungen gehört: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/philosophie/studium/pruefungsamt/Eigenstandigkeitserklarung.pdf.
Für Hausarbeiten in Philosophie gelten außerdem die folgenden Bewertungskriterien: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/philosophie/studium/angebote-hilfsmittel/hilfsmittel/2026-05-Anderung-nach-AKo-in-Vorlage.pdf