Das Seminar widmet sich dem systematischen Vergleich des Deutschen und des Türkischen aus grammatischer und typologischer Perspektive. Nach einer einführenden Übersicht über die typologischen Grundzüge beider Sprachen (etwa hinsichtlich Syntax, Semantik, Morphologie, Phonologie etc.) werden ausgewählte Phänomene – wie Kasussysteme, Tempus- und Aspektmarkierung oder morphologische Reduplikationen – detailliert untersucht. Ziel ist es, strukturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten und sie in einen größeren sprachwissenschaftlichen Zusammenhang einzuordnen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf deutsch-türkischen Sprachkontaktphänomenen in multiethnischen urbanen Kontexten. Dabei werden grammatische Neuerungen analysiert, die im Zuge von Mehrsprachigkeit und Sprachkontakt entstehen.
Im Praxisteil des Seminars bearbeiten die Studierenden eigenständig ein grammatisches Phänomen: Sie können entweder einen typologischen Vergleich besprechen oder ein Kontaktphänomen untersuchen. Die Ergebnisse werden im Seminar vorgestellt und diskutiert.
Das Seminar wird parallel an der Universität Bielefeld und der Universität zu Köln angeboten. Am 13. Juni findet ein gemeinsamer Blocktermin statt, bei dem sich Studierende beider Universitäten austauschen können. Der genaue Ort wird zu Beginn des Semesters festgelegt; alle Termine werden so abgestimmt, dass die Gesamtstundenanzahl ausgeglichen wird (d.h. letzte Veranstaltung bereits am 25. Juni).
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Do | 10-12 | 13.04.-26.06.2026 | ||
| einmalig | Sa | 9-17 (s.t.) | 13.06.2026 | Blocktermin |
| Modul | Veranstaltung | Leistungen | |
|---|---|---|---|
| 23-GER-PLing1 Systematische Aspekte des Deutschen Systematische Aspekte des Deutschen | Veranstaltung 1 (mit Modulprüfung) | Studienleistung
benotete Prüfungsleistung |
Studieninformation |
| Veranstaltung 2 | Studienleistung
|
Studieninformation |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.