Ein großer Teil unserer Alltagskommunikation erfolgt auch schriftlich. Wie schreiben und lesen mit anderen über Messenger, und betrachten die Gespräche anderer in den sozialen Medien. Diese Formen der Online-Interaktionen sollen Gegenstand des Seminars sein. Dabei legen wir einen Fokus auf das praktische Tun (Doing), also auf die Methoden, welche bei der Herstellung der sozialen Ordnung der jeweiligen Online-Interaktion durchgeführt werden.
Entsprechend werden wir uns mit Verfahren und Techniken ethnomethodologischer Konversations- und Textanalyse beschäftigen. Neben dem Lesen von Studien zu Online-Interaktion, werden wir auch die methodischen Grundlagen zur eigenen Analyse von Online-Interaktionen legen. Hierzu gehört auch das Einüben von Analysetechniken im Rahmen des Seminars.
Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, sich theoretisch mit Online-Interaktionen zu beschäftigen, eigenverantwortlich ein eigenes Forschungsprojekt (Feldzugang, Datenerhebung, Datenaufbereitung) durchzuführen, und sich in der Analyse der Daten der anderen Teilnehmenden zu engagieren.
Die Teilnahme an Veranstaltungen in den Modulen 30-M5 Vertiefung Methoden 1 und 30-M10 Vertiefung Methoden 2 setzt den Besuch und den erfolgreichen Abschluss des Moduls 30-M2 Methoden der empirischen Sozialforschung (Grundlagen) voraus. Zur Teilnahme an dieser Veranstaltung muss demnach Statistik 1 und Einführung in die qualitativen Methoden 1 erfolgreich abgeschlossen sein. Eine Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen ist sonst nicht möglich!
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Di | 10-12 | 13.04.-24.07.2026 |
| Modul | Veranstaltung | Leistungen | |
|---|---|---|---|
| 30-M10 Vertiefung Methoden II Vertiefung Methoden II | Vertiefung Methoden | Studienleistung
benotete Prüfungsleistung |
Studieninformation |
| 30-M5 Vertiefung Methoden I Vertiefung Methoden I | Vertiefung Methoden | Studienleistung
benotete Prüfungsleistung |
Studieninformation |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.