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230565 Postmodernität, Postkolonialität und kollektives Gedächtnis in der deutschen und deutschsprachigen Migrationsliteratur (S) (WiSe 2019/2020)

Inhalt, Kommentar

Deutsche und deutschsprachige Migrationsliteratur konstituiert sich immer mehr zu einem «Ort» postmoderner und postkolonialer Erinnerungen einzelner Figuren an ihre eigene Vergangenheit, darüber hinaus an die Vergangenheit eines ganzen Volkes. Aus dieser Feststellung folgt ein Begriff dieser Literatur als eines « kollektiven Gedächtnisses ». Die Frage, wie das «kollektive Gedächtnis» in literarischen Texten von Autoren mit Migrationshintergrund wie Hans Christoph Buch und Lucia Engombe zur Entstehung kommt, steht im Mittelpunkt der Überlegungen des Seminars.
Zur Annäherung an das spezifische Phänomen der literarischen Konstruktion des «kollektiven Gedächtnisses» soll das Seminar Licht auf die folgenden Fragen bringen : 1) Warum wird erinnert ? Was wird erinnert ? 2) Wie wird erinnert ? Aus diesen Fragestellungen folgt, dass die Argumentation auf aussertextliche und werkimmanente (sowohl inhaltliche als auch formal-ästhetische) Erkenntnisse aufbauen soll.
Für den Interpretationsansatz bilden die Gedächtniskonzepte von Maurice Halbwachs und Jan Assmann u.a. die theoretische Grundlage.

Das Seminar findet ab der 2. Semesterwoche bis Ende Dezember ohne Ausnahme wöchentlich mittwochs von 10-12 Uhr statt und außerdem an fünf Terminen mittwochs von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr.

Literaturangaben

Primärliteratur : Hans Christoph Buch,, Kain und Abel in Afrika, 2001, Lucia Engombe, Kind Nr. 95. Meine deutsch-afrikanische Odyssee, 2004.
Sekundärliteratur : Maurice Halbwachs, Das kollektive Gedächtnis, 1950 ; Jan Assmann, Kollektives Gedächtnis und Kulturelle Identität, 1988 ; Cathleen Smoljanizki, Erinnerungskultur. Zum kollektiven Gedächtnis nach Halbwachs, Warburg, Nora und Assmann, 2018 und weitere…

Lehrende

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
23-DAF-M7b Kulturstudien Seminar oder Projekt-Seminar Studienleistung
Studieninformation
25-IR Interkulturalität reflexiv Bereich 2: Handlungsfelder in Wissenschaft und Praxis Studienleistung
Studieninformation
veranstaltungsübergreifend unbenotete Prüfungsleistung Studieninformation

Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Konkretisierung der Anforderungen

Im Rahmen dieses Seminars kann keine benotete Prüfungsleistung abgelegt werden.

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