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250224 Instagram, TikTok, YouTube und Co.: Soziale Medien als Herausforderung für die Bewertung gesundheitsbezogener Informationen im Jugendalter (S) (SoSe 2021)

Inhalt, Kommentar

Die Nutzung von Social-Media-Anwendungen nimmt einen bedeutenden Teil des Alltags Jugendlicher ein und verzeichnet mit Blick auf die Corona-Pandemie weiterhin Zuwachs. Soziale Medien (z. B. TikTok, Instagram und Snapchat) dienen als Netzwerke, die dadurch sowohl einen signifikanten Sozialisationsfaktor darstellen als auch den digitalen Raum des (Er-)Lebens sozialer Beziehungen eröffnen.

In der interaktiven Nutzung dieser sozialen Medien begegnen Jugendlichen gesundheitsrelevante Themen wie Ernährung, Fitness, Körperideale oder psychische Gesundheit auch dann, wenn sie nicht gezielt nach diesen Informationen suchen: Branchen wie Sport & Fitness und auch Essen & Trinken erleben derzeit einen Hype, sodass sie kommerzielle Interessen bedienen und gleichzeitig wahrgenommene Bedürfnisse prägen. Weiter werden soziale Medien nicht primär zur Informationssuche genutzt, sondern häufig zur Rezeption von Inhalten, die an bekannte Personen (z. B. Influencer*innen, Youtuber*innen) geknüpft sind. Diese nehmen mittlerweile die Position von Berühmtheiten und Prominenten ein und verstehen konsumierende Jugendliche als Community (mehr als ein Drittel der 6- bis 18-Jährigen gibt an, dass das Lieblingsidol ein Youtube-Star ist). Sie zeichnen sich durch Zugänglichkeit, Authentizität, Glaubwürdigkeit und Vertrauen aus und suggerieren eine illusorisch wechselseitige Beziehung (Parasozialität). Es kann gefragt werden, wie Glaubwürdigkeit in diesem Zusammenhang definiert wird.
Dieses Seminar geht dem Versuch nach, die besonderen Merkmale der Sozialen Medien im Hinblick auf den Zugang, die Einordnung und Bewertung gesundheitsrelevanter Informationen zu betrachten. Inwiefern können digitale Gesundheitsinformationen in sozialen Netzwerken, die für die breite Masse produziert wurden, die individuellen gesundheitlichen Bedarfe (vulnerabler) Jugendlicher bedienen? Wie beeinflussen Soziale Medien die gesundheitsbezogenen Lebensgewohnheiten junger Menschen? Und vor allem: Können Gesundheits- und Medienkompetenz als gängige Instrumente zur Bewertung und Erkennung digitaler und gesundheitsbezogener (Fehl-)Informationen auf Soziale Medien transferiert werden?

Geplant ist, die Veranstaltung als Hybrid-Format anzulegen: asynchrone und synchrone Phasen sollen abwechselnd sowohl die eigenständige Bearbeitung der Lektüre als auch den Diskussionsraum per Online-Veranstaltung anbieten und bedienen. Dafür sind fünf Sitzungen innerhalb der Vorlesungszeit zum angegebenen Wochentag und Zeitpunkt vorgesehen - die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.

In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: http://www.uni-bielefeld.de/erziehungswissenschaft/bie/faq.html

Lehrende

Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Format / Ort Zeitraum  
wöchentlich Do 16-18 ONLINE   15.04.2021-22.07.2021

Klausuren

  • Keine gefunden

Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
25-BE-IndiErg2_a IndiErg: Differenz und Heterogenität E1: Heterogene Lebenslagen Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
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E3: Heterogene Lebenslagen oder Personen- und gruppenbezogene Differenzkonstruktionen Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
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25-BE6 Heterogene Lebenslagen E2: Konzepte institutionellen und organisatorischen Handelns Studienleistung
Studieninformation
25-BiWi12 Differenz und Heterogenität (Grundschule) E2: Umgang mit Heterogenität und Differenz in Bildungsinstitutionen Studienleistung
Studieninformation
veranstaltungsübergreifend unbenotete Prüfungsleistung Studieninformation
25-BiWi6 Differenz und Heterogenität E2: Umgang mit Heterogenität und Differenz in Bildungsinstitutionen Studienleistung
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25-BiWi6_a Differenz und Heterogenität E2: Umgang mit Heterogenität und Differenz in Bildungsinstitutionen Studienleistung
Studieninformation
25-FS-BE6 Heterogene Lebenslagen E2: Konzepte institutionellen und organisatorischen Handelns Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
Studieninformation
25-UFP-P4 Individuelle Profilbildung: Differenz, Heterogenität und Inklusion E1: Heterogene Lebenslagen Studienleistung
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Studieren ab 50    
Konkretisierung der Anforderungen
Keine Konkretisierungen vorhanden
Lernraum
Teilnehmer*innen
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges