Bild- und Kunstgeschichte / Bachelor of Arts (Einschreibung ab WiSe 17/18): Kernfach (fw) - News

[Studierende Abt. Gesch.] Ausschreibung!: Deutsch-polnische Summer School „Remembrance Podcasts: Persecution of queer people under National Socialism“ ( 22.05.24 )

Per E-Mail eingestellt von ssb-geschichte@uni-bielefeld.de:

Liebe Studierende der Geschichtswissenschaft und Bild- und Kunstgeschichte,

wir möchten euch gerne auf die Deutsch-polnische Summer School „Remembrance Podcasts: Persecution of queer people under National Socialism“ aufmerksam machen:

Jahrzehntelang wurden queere Menschen als Betroffene vom Gedenken an die Verfolgten des Nationalsozialismus ausgegrenzt und noch immer existieren viele Wissenslücken zu ihrer Verfolgung. Wir suchen Studierende aus Deutschland und Polen, die sich diesem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven widmen möchten. Die Deutsche Gesellschaft e. V. und die GFPS-Polska laden daher jeweils fünf Studierende aus Deutschland und Polen zu dem Projekt Remembrance Podcasts: Persecution of queer people under National Socialism ein. Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Auswärtigen Amt im Rahmen des Programms JUGEND erinnert gefördert. Bewerbungen um eine Teilnahme sind ab sofort und bis zum 09. Juni 2024 möglich.

Das Programm umfasst drei Online-Seminare (am 15.07., 29.07. und 19.8.2024) und eine fünftägige Summer School (vom 26.-30.08.2024) bei der Gedenkstätte Sachsenhausen bei Berlin. Das Projekt wird die Geschichte von queeren Menschen vor und im Nationalsozialismus, die Inhaftierung in Konzentrationslagern sowie die Konsequenzen für das queere Leben nach 1945 thematisieren. Die Teilnehmenden erstellen im Laufe des Projektes in bilateralen Teams Podcasts, die die Inhalte des Projektes reflektieren.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir übernehmen die Kosten für Unterbringung und Verpflegung sowie Reisekosten (gemäß Bundesreisekostengesetz). Die Arbeitssprache der Veranstaltung ist Englisch.

Weitere Informationen finden Sie in der angehängten Ausschreibung und auf unserer Website unter https://www.deutsche-gesellschaft-ev.de/veranstaltungen/konferenzen-tagungen/1854-summerschool-podcasts.html.

Viele Grüße
Nils, Laura und Karoline

[Studierende Bild- und Kunst / B.A.] Ausschreibung!: Deutsch-polnische Summer School „Remembrance Podcasts: Persecution of queer people under National Socialism“ ( 22.05.24 )

Per E-Mail eingestellt von ssb-geschichte@uni-bielefeld.de:

Liebe Studierende der Geschichtswissenschaft und Bild- und Kunstgeschichte,

wir möchten euch gerne auf die Deutsch-polnische Summer School „Remembrance Podcasts: Persecution of queer people under National Socialism“ aufmerksam machen:

Jahrzehntelang wurden queere Menschen als Betroffene vom Gedenken an die Verfolgten des Nationalsozialismus ausgegrenzt und noch immer existieren viele Wissenslücken zu ihrer Verfolgung. Wir suchen Studierende aus Deutschland und Polen, die sich diesem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven widmen möchten. Die Deutsche Gesellschaft e. V. und die GFPS-Polska laden daher jeweils fünf Studierende aus Deutschland und Polen zu dem Projekt Remembrance Podcasts: Persecution of queer people under National Socialism ein. Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Auswärtigen Amt im Rahmen des Programms JUGEND erinnert gefördert. Bewerbungen um eine Teilnahme sind ab sofort und bis zum 09. Juni 2024 möglich.

Das Programm umfasst drei Online-Seminare (am 15.07., 29.07. und 19.8.2024) und eine fünftägige Summer School (vom 26.-30.08.2024) bei der Gedenkstätte Sachsenhausen bei Berlin. Das Projekt wird die Geschichte von queeren Menschen vor und im Nationalsozialismus, die Inhaftierung in Konzentrationslagern sowie die Konsequenzen für das queere Leben nach 1945 thematisieren. Die Teilnehmenden erstellen im Laufe des Projektes in bilateralen Teams Podcasts, die die Inhalte des Projektes reflektieren.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir übernehmen die Kosten für Unterbringung und Verpflegung sowie Reisekosten (gemäß Bundesreisekostengesetz). Die Arbeitssprache der Veranstaltung ist Englisch.

Weitere Informationen finden Sie in der angehängten Ausschreibung und auf unserer Website unter https://www.deutsche-gesellschaft-ev.de/veranstaltungen/konferenzen-tagungen/1854-summerschool-podcasts.html.

Viele Grüße
Nils, Laura und Karoline

[Studierende Abt. Gesch.] Fwd: Veranstaltungen und Sonderausstellungen in der Gedenkstätte Bergen-Belsen Mai 2024 ( 14.05.24 )

Per E-Mail eingestellt von bettina.brandt@uni-bielefeld.de:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Gedenkstätte Bergen-Belsen bieten wir in der zweiten Maihälfte
folgende Veranstaltungen für Sie an:

  • Rundgang und Ausstellung: Aufrüstung, Krieg und Verbrechen. Die

Wehrmacht und der Truppenübungsplatz Bergen*

19. Mai 2024, 10:00 - 18:00

/Am Internationalen Museumstag öffnen wir Lernort M.B. 89! Geführte
Rundgänge starten um 11:30 und 14:30./

Die Geschichte des Truppenübungsplatzes und der Kaserne Bergen-Hohne ist
untrennbar mit der der Kriegsgefangenenlager am Übungsplatz und des KZ
Bergen-Belsen verbunden. Der Truppenübungsplatz wurde 1935 im Rahmen der
Aufrüstungs- und Kriegspolitik des NS-Regimes eingerichtet. Hier übte
die Wehrmacht den Angriffskrieg, dem ab 1939 Millionen Menschen auch
jenseits von Kampfhandlungen zum Opfer fielen.

Die Spuren der Verbrechen rund um die heutige Niedersachsen-Kaserne sind
unübersehbar. In der Gedenkstätte Bergen-Belsen befinden sich die im
April und Mai 1945 angelegten Massengräber mit Zehntausenden Toten. Die
Toten des Kriegsgefangenenlagers Bergen-Belsen wurden auf dem nahen
Kriegsgefangenenfriedhof Hörsten bestattet, und mit dem sogenannten
Zelttheaterfriedhof und dem Kleinen Friedhof befinden sich zwei
KZ-Friedhöfe innerhalb des Kasernengeländes.

Viele Gebäude in der Niedersachsen-Kaserne, die von 1945 bis 1950 als
Displaced Persons Camp genutzt wurde, zeugen zudem vom Neubeginn
jüdischen Lebens nach 1945. Das ehemalige Offizierskasino der Wehrmacht,
später Roundhouse genannt, war, wie das ehemalige Truppenkino, ein
wichtiger Versammlungsort der Selbstverwaltungskomitees der Überlebenden.

Die Ausstellung verdeutlicht, dass Krieg und Verbrechen von Beginn der
NS-Herrschaft an geplant waren. Anschaulich stellt sie dar, dass die
Wehrmacht eine tragende Säule der NS-Diktatur darstellte. Zudem widmet
sie sich den Fragen, welche Handlungsspielräume Soldaten hatten und wie
die deutsche Gesellschaft und die Bundeswehr nach 1945 mit dem
schwierigen Erbe der Wehrmacht umgingen.

Bis Ende September sind der Lernort M.B. 89 und die Ausstellung
„Aufrüstung, Krieg und Verbrechen. Die Wehrmacht und der
Truppenübungsplatz Bergen“ an einzelnen Samstagen und Sonntagen jeweils
von 10:00 bis 18:00 geöffnet. Jeweils um 11:30 und 14:30 wird ein
Rundgang am Lernort M.B. 89 angeboten. Treffpunkt ist vor dem
Ausstellungseingang. Der Eintritt und die Teilnahme sind kostenlos.

Die Anfahrtsbeschreibung zum Lernort M.B. 89 finden Sie auf unserer
Website:
https://bergen-belsen.stiftung-ng.de/de/ihr-besuch/anfahrt-und-oeffnungszeiten/

  • Rundgang und Gespräch: WAR und ist KRIEG*

25. Mai 2024,14:30 - 16:30

/Rundgang durch die Ausstellung und Künstlerinnengespräch/

Drei europäische Künstlerinnen setzen sich in ihren Werken mit den
Folgen von aktuellen und vergangenen Kriegen auseinander. Während das
Werk der Ukrainerin Yuliia Shkvarchuk durch die Aktualität des brutalen
russischen Angriffskriegs geprägt ist, richten Yvonne Salzmann und
Sabina Kaluza in ihren Arbeiten den Blick auf die beiden verheerenden
Weltkriege des 20. Jahrhunderts.

Die Künstlerinnen Salzmann und Kaluza geben vor Ort eine Einführung in
ihre Werke und den Hintergrund ihrer Entstehung. Welchen Einfluss haben
die Erfahrungen und Handeln ihrer Vorfahren auf ihr Leben heute?
Anschließend ist im Gespräch mit den Künstlerinnen Raum für Fragen,
Anmerkungen und Gedanken aus dem Publikum. Das Gespräch wird von Katrin
Unger, stellvertretende Leiterin der Gedenkstätte Bergen-Belsen und
Leiterin der Abteilung Bildung und Begegnung, moderiert.

Die Veranstaltung findet im Forum der Gedenkstätte Bergen-Belsen statt,
der Eintritt ist frei.

  • *
  • Thematischer Rundgang: Das politische Europa in Bergen-Belsen*

26. Mai 2024, 14:30 - 16:30

/Thematischer Rundgang anlässlich der Europawahl/

In Bergen-Belsen waren Menschen aus ganz Europa inhaftiert: spanische
Republikaner, französische Sozialdemokraten, tschechoslowakische
Künstler, ukrainische Zwangsarbeiterinnen. Sie kamen auf
unterschiedlichsten Wegen hierhin. Ende Februar 1945 kam ein Transport
aus dem KZ Sachsenhausen in Bergen-Belsen an. Unter ihnen waren viele
Abgeordnete der Weimarer Republik, die in Kommunalparlamenten, Landtagen
und im Reichstag politisch gegen die erstarkende NSDAP Anfang der 1930er
Jahre kämpften. Wer waren diese Europäer_innen? Was passierte mit
Demokrat_innen, die versuchten die Demokratie zu verteidigen? Und was
geschah mit der politischen Opposition in Europa während des Zweiten
Weltkrieges, als die meisten Länder von der deutschen Wehrmacht besetzt
waren?

Anhand einzelner Lebensgeschichten werfen wir Schlaglichter auf diese
Entwicklungen Europas und zeigen die Verbindungen zum Ort Bergen-Belsen auf.

Treffpunkt ist der Informationstresen im Dokumentationszentrum der
Gedenkstätte. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Durchgeführt wird der thematische Rundgang von Sarah
Friedek, Mitarbeiterin der Abteilung Bildung und Begegnung der Gedenkstätte.

  • Laufende Sonderausstellung: WAR und ist KRIEG*

/Gemeinsame Kunstausstellung von Yvonne Salzmann, Sabina Kaluza und
Yuliia Shkvarchuk vom 4. Mai bis 2. Juni 2024 im Forum der Gedenkstätte
Bergen-Belsen**/

Die ukrainische Fotografin Yuliia Shkvarchuk zeigt in ihrer Arbeit
'Grüße aus Chernihiv' Fotos aus der Stadt Chernihiv im Norden der
Urkraine und wie der Krieg das Leben der Menschen verändert hat. Die
Künstlerin hat ihre Arbeiten, neben einigen Plakatbildern, als
Postkarten auf einem Postkartenständer wie in einem Touristikbüro
präsentiert. Der Hintergrund: Die Ukraine im Besonderen ist seit
Tschernobyl ein Ziel für Katastrophentourismus, auch dark tourism
genannt. Die Einnahmen der Postkarten gehen als Spende direkt an die
Menschen in der Stadt Chernihiv.

Yvonne Salzmann zeigt überblendete Bilder aus dem 2. Weltkrieg mit
Bildern aus dem Familienalbum. Sie geht der Frage nach, wie sich
Kriegserfahrungen und Täterschaft auf nachfolgende Generationen
auswirken. Zwei Kurzfilme 'OPAPA' und 'DAS FOTOALBUM' werden ebenfalls
gezeigt. Die Filme beziehen sich auf ein gefundenes Tagebuch ihres
Urgroßvaters Gottfried Täuber aus dem 1. Weltkrieg und auf ein Fotoalbum
ihres Großvaters Gerhard Giera, der im 2. Weltkrieg an der Besetzung
Norwegens teilgenommen hat.

Mit zwei Stelen zeigt die Konzeptkünstlerin Sabina Kaluza ihre
persönliche Auseinandersetzung mit dem generationenübergreifenden
Trauma, das durch die Schicksale ihrer Großväter während des Zweiten
Weltkriegs entstanden ist. Die beiden Stelen, "Heeresgruppe mit Franz"
und "Jedem das Seine! Leo", erinnern an die individuellen Geschichten
von Leo, dem polnischen politischen Häftling, der am Ende des Krieges in
einem Konzentrationslager ums Leben kam und Franz, dem deutschen
Wehrmachtsoldaten, der beim D-Day in die amerikanische Gefangenschaft
kam.  Gleichzeitig reflektieren sie das breitere Erbe von Opfern und
Tätern dieses Krieges.

Die Sonderausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Gedenkstätte
Bergen-Belsen zugänglich. Der Eintritt ist frei.

Wir hoffen, dass auch für Sie etwas Interessantes dabei ist. Gern können
Sie unsere Veranstaltungshinweise mit Ihren Netzwerken teilen.

Mit freundlichen Grüßen

Till Amelung

……………………………………………………

Till Randolf Amelung

Veranstaltungsmanagement

Gedenkstätte Bergen-Belsen

Anne Frank Platz

D-29 303 Lohheide

Tel.: +49 (0)5051-4759-175

till.amelung@stiftung-ng.de <mailto:till.amelung@stiftung-ng.de>

www.bergen-belsen.de <http://www.bergen-belsen.de/>

……………………………………………………

Sie erhalten diese Mail, weil Sie eingewilligt haben, von uns
Veranstaltungstermine und ähnliche aktuelle Hinweise zu erhalten. Sie
können Ihre Einwilligung zur Speicherung der Daten und deren Nutzung zum
benannten Zweck jederzeit widerrufen. Bitten senden Sie dafür eine Mail
an Kommunikation@stiftung-ng.de

[Studierende Abt. Gesch.] Reminder: 4. Bielefelder Debatte zur Zeitgeschichte „Öffentlichkeit und Demokratie" | 16.5.2024 | ZiF Bielefeld ( 10.05.24 )

Per E-Mail eingestellt von christina.morina@uni-bielefeld.de:

Liebe Studierende,

Demokratie braucht Öffentlichkeit, aber nicht jede Öffentlichkeit fördert die Demokratie. Unter dieser Prämisse steht unsere 4. Bielefelder Debatte zur Zeitgeschichte<https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/geschichtswissenschaft/abteilung/arbeitsbereiche/zeitgeschichte/veranstaltungen/bielefelder-debatten-zeitgeschichte/>, die nächsten Donnerstag, 16.5.2024, 14-19 Uhr, am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) Bielefeld stattfindet. Unter dem Titel „Öffentlichkeit und Demokratie. Wandel und Zukunft eines fragilen Verhältnisses“ diskutieren auf dem ersten Panel Ute Daniel (Braunschweig) und Till van Rahden (Montreal), moderiert von Claudia Gatzka (Freiburg). Das zweite Gespräch führen Steffen Mau (Berlin) und Thomas Wischmeyer (Bielefeld), moderiert von Christina Morina.

Weitere Infos dazu finden Sie hier<https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/geschichtswissenschaft/abteilung/arbeitsbereiche/zeitgeschichte/veranstaltungen/bielefelder-debatten-zeitgeschichte/>, und in den zwei Anlagen. Um Anmeldung bei nadine.engler@uni-bielefeld.de<mailto:nadine.engler@uni-bielefeld.de> wird gebeten.

Hier einige Schlaglichter auf die Themen der beiden Gespräche: Dass der Strukturwandel – oder vielmehr Strukturbruch – der Öffentlichkeit seit dem Beginn des digitalen Zeitalters eine gewaltige Herausforderung für die „klassische“ liberale Demokratie darstellt, ist inzwischen eine der meist diskutierten Zeitdiagnosen. Die 4. Bielefelder Debatte zur Zeitgeschichte widmet sich der gegenwärtigen Erosion und möglichen Neuformierung des „strukturell gekoppelten“ (T. Mergel) Verhältnisses zwischen Medien und Politik, und im weiteren Sinne dem historischen, gegenwärtigen und zukünftigen Zusammenhang von (digitaler) Öffentlichkeit und Demokratie. Sie wird aus historischer, rechtswissenschaftlicher, soziologischer und demokratietheoretischer Perspektive die dabei wirksamen Verflechtungsmechanismen problematisieren. So soll der Wissensstand zur Stabilisierung und Destabilisierung demokratischer Ordnungen umfassend gesichtet und zugleich weiterführend die Rolle von Öffentlichkeit(en) in diesen Prozessen erörtert werden.

Mit herzlichen Grüßen aus dem Arbeitsbereich Zeitgeschichte

Ihre

Christina Morina

___________________________________

Prof. Dr. Christina Morina

Universität Bielefeld | Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie

Arbeitsbereich Zeitgeschichte

Universitätsstr. 25 | 33615 Bielefeld | Germany | Tel: 0049-(0)521-106 3242

Web: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/geschichtswissenschaft/abteilung/arbeitsbereiche/zeitgeschichte/

Newsletter-Mailingliste des Arbeitsbereichs: https://lists.uni-bielefeld.de/mailman2/cgi/unibi/listinfo/zeitgeschichte

Out now: Tausend Aufbrüche. Die Deutschen und ihre Demokratie seit den 1980er Jahren (Siedler, nominiert für den Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse 2024) Link<https://www.penguinrandomhouse.de/Buch/Tausend-Aufbrueche/Christina-Morina/Siedler/e563001.rhd>; The Invention of Marxism. How an Idea changed Everthing (Oxford University Press) Link<https://global.oup.com/academic/product/the-invention-of-marxism-9780190062736?lang=en&cc=us>; In print: Antisemitismus und Rassismus. Konjunkturen und Kontroversen seit 1945 (V & R) Link<https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/geschichte/zeitgeschichte-ab-1949/58478/antisemitismus-und-rassismus>.

[Studierende Abt. Gesch.] Reminder: Stellenausschreibung: Neue/r studentische/r Studienberater*in gesucht! ( 30.04.24 )

Per E-Mail eingestellt von ssb-geschichte@uni-bielefeld.de:

Liebe Studierende der Geschichtswissenschaft,

Wir möchten euch mit dieser Mail an unsere Stellenausschreibung erinnern.

Die studentische Studienberatung der Abteilung Geschichte sucht eine/n neue/n Berater*in für 4h/Woche. Wir sprechen vor allem euch an, weil wir eine Person suchen, die vornehmlich zu Geschichtswissenschaften fachwissenschaftlich oder auf Lehramt berät, sich aber im Verlauf der Zeit auch in die Bild- und Kunstgeschichte einarbeiten soll.
Wenn Du Studierenden aller Studienphasen gerne mit ihrem Studium helfen möchtest und FsB, Modulhandbuch und Co. kein Fremdwort für dich sind, bist Du herzlich eingeladen, dich zu bewerben.
Zusätzlich zu den Anforderungen in der Ausschreibung würden wir bevorzugt jemanden einstellen, der/die voraussichtlich noch mindestens 3 Semester an der Uni bleibt.

Genaueres entnimm bitte der Stellenanzeige im Anhang. Wir freuen uns auf deine Bewerbung (bis zum 15.05.2024). Bei Fragen kannst Du uns gerne kontaktieren.

Herzliche Grüße
Nils, Laura & Karoline

Studentische Studienberatung für Geschichte und Bild- und Kunstgeschichte
Universität Bielefeld
Gebäude X-A2-219
0521/ 106 3051

[Studierende Abt. Gesch.] Einladung Norbert Elias Lectures: Juliane Vogel (07.05): In-Erscheinung-Treten – Auftritt in der Politik der Gegenwart / Bénédicte Savoy (25.06.) ( 29.04.24 )

Per E-Mail eingestellt von norbert-elias-lectures@uni-bielefeld.de:

Liebe Studierende,

es ist uns eine große Freude, im Sommersemester 2024 Professorin Juliane Vogel (Konstanz) und Professorin Bénédicte Savoy (Berlin) im Rahmen der Norbert Elias-Lectures zu Gast zu haben.

JULIANE VOGEL ist seit 2007 Professorin für Neuere Deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Ihre Forschungstätigkeit hat sie u.a. nach München, Berlin, Berkeley, Chicago, Princeton und an die Johns Hopkins University geführt. Vogel war Vorstandsmitglied des Exzellenzclusters „Kulturelle Grundlagen von Integration“, ist Sprecherin des NOMIS-Forschungsprojekts „Traveling Forms“ und Leiterin der Forschungsstelle „Formtheorie und historische Poetik“ in Konstanz. Sie hat zahlreich veröffentlicht zu europäischer Dramaturgie, Szenografie, Poetik und Formelementen des Dramas, darunter ihre Habilitationsschrift Die Furie und das Gesetz. Zur Dramaturgie der großen Szene in der Tragödie des 19. Jahrhunderts (2001) und Aus dem Grund. Auftrittsprotokolle zwischen Racine und Nietzsche (2018). Vogel ist eine der bedeutendsten Dramenforscher*innen Deutschlands und wurde 2020 mit dem Leibniz-Preis der DFG geehrt.

Ihr Vortrag am 07.05.2024 (18 Uhr c.t., X E0-001) trägt den Titel In-Erscheinung-Treten – Auftritt in der Politik der Gegenwart

* Der Vortrag präsentiert und diskutiert aktuelle Auftrittsprotokolle der Politik sowohl in demokratischen wie in autokratischen Systemen der Gegenwart. Er beobachtet eine Wiederkehr triumphaler Auftrittsformen, die historisch hergeleitet und in ihren Neuprägungen beschrieben werden. Dabei soll umrissen werden, was bei einem politischen Auftritt auf dem Spiel steht, welche rhetorischen Strategien zu seinem Gelingen führen und mit welchen Gegenkräften beim Auftreten zu rechnen ist. Neben Beispielen aus den Medien werden Beispiele aus der dramatischen Literatur herangezogen, in denen sich das Wissen um die Komplexität von Auftrittssituationen verdichtet und die Krisen hervortreten, die den politischen Akt des In-Erscheinung-Tretens zu einem riskanten und prekären Vorgang mit ungewissem Ausgang werden lassen.

Heute letzte Chance zur Anmeldung zur am 08.05.2024 (10–12 Uhr, C01-204) ergänzend stattfindenden Master Class unter Leitung von Professorin Vogel zum Thema: Auftritte: Szenen und Protokolle

* In der Master Class werden Beispiele aus Literatur und Film diskutiert, an denen die performative Herausforderung, die der Auftritt bedeutet, in besonderer Weise sichtbar wird. Dabei soll es nicht nur um politische Auftritte gehen, sondern generell um die Frage, wie durch Auftritt Situationsmacht und Anerkennung erlangt werden sollen, welche Spannungen in einem Auftritt bewältigt werden müssen, wie und wo der Auftritt „gemacht“ wird, in welchen Formen die Ungewissheit des Ankommens bearbeitet wird und welche Logiken des Scheiterns wir dabei erkennen können. Im Vordergrund sollen Beispiele aus der antiken Tragödie, aus Shakespeares Dramen, aber auch aus dem Monumentalfilm und dem Stummfilm (G.W. Pabst, Mankiewicz u.a.) stehen.

Die Master Class richtet sich an fortgeschrittene Studierende, junge Wissenschaftler*innen und Promovierende und bietet die Möglichkeit, mit renommierten Forscherpersönlichkeiten in Kontakt und Diskussion zu treten. Spezifisches Vorwissen ist nicht von Nöten, um an dem zweistündigen Seminar teilzunehmen. Im Vorfeld wird Ihnen eine Textgrundlage zur Verfügung gestellt. Anmeldung bis zum 30.04.2024 per Mail an Ronja Rieger unter norbert-elias-lectures@uni-bielefeld.de<mailto:norbert-elias-lectures@uni-bielefeld.de>

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BÉNÉDICTE SAVOY ist eine der international führenden Expert*innen für Translokationen von Kunstwerken und seit 2009 Professorin für Kunstgeschichte der Moderne an der TU Berlin. Gemeinsam mit Felwine Sarr beriet sie 2018 Emmanuel Macron zur Restitution afrikanischer Kulturgüter. Für ihre Forschungen wurde sie vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Leibniz-Preis der DFG (2016). Savoys Forschungsschwerpunkte umfassen Museumsgeschichte, Kunst- u. Kulturtransfer, Translokationsforschung, Kunstraub/Beutekunst und deutsch-französische Beziehungen. Ihre zahlreichen Veröffentlichungen, darunter Atlas der Abwesenheit. Kameruns Kulturerbe in Deutschland (2023), Beute. Eine Anthologie zu Kunstraub und Kulturerbe (2021), fanden ein breites internationales Echo.

Ihr Vortrag am 25.06.2024 (18 Uhr c.t., X E0-001) trägt den Titel Restitution – und jetzt?

* Seit 2017 wurde in vielen europäischen Ländern scheinbar alles Wichtige über die Rückgabe von Kulturgütern, die während des 19./20. Jahrhunderts aus kolonialen Zusammenhängen nach Europa verbracht wurden, diskutiert. Die Übergabe der 1892 von französischen Truppen erbeuteten königlichen Schätze von Abomey an die Republik Benin im Jahr 2021 läutete eine Wende im Umgang mit afrikanischem Erbe ein. Solche Restitutionen verdeutlichen, dass die physische Rückführung von kulturell und historisch wertvollen Gütern die im Sarr-Savoy-Bericht (2018) beschriebenen „tektonischen Verschiebungen“ herbeiführen kann. Diese betreffen nicht nur Museen und Kulturstätten, sondern wirken sich auch auf Wirtscha­ft, Politik und Gesellscha­ft aus. Damit stellt sich die Frage: Warum wird das Thema Restitution, trotz bereits erzielter Erfolge einiger afrikanischer Staaten, die damit den Weg für kulturelle Gerechtigkeit ebneten, dennoch immer wieder aufgegriffen und neu diskutiert?

Ergänzend findet am 26.06.2024 (10–12 Uhr, D3-121) unter Leitung von Professorin Savoy eine Master Class statt zum Thema: Faktivismus. Mit historischen Quellen arbeiten

* In der Master Class geht es darum, Museumsgeschichte und Restitutionsdebatte direkt an historischen Quellen zu rekonstruieren. Wir werden gemeinsam anhand sehr unterschiedlicher Dokumente aus verschiedenen Jahrzehnten des 20. und 21. Jahrhunderts erkunden, was akribische Archivarbeit bringen kann, und was nicht. Damit hängt die Frage zusammen: Wie geht man mit der Aporie der Quellen methodisch um? Wie politisch ist Archivarbeit?
Anmeldung bis zum 12.06.2024 an Ronja Rieger unter norbert-elias-lectures@uni-bielefeld.de<mailto:norbert-elias-lectures@uni-bielefeld.de>

Ausführliche Informationen finden Sie auf unser Homepage<https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/linguistik-literaturwissenschaft/forschung/projekte/norbert-elias/aktuelles-progamm/> sowie in dem angehängten Flyer, den Sie gerne an Interessierte weiterleiten dürfen.

Mit besten Grüßen
Mona Körte & Helga Lutz

Leitung der Norbert Elias-Lectures
www.uni-bielefeld.de/norbert-elias-lectures<http://www.uni-bielefeld.de/norbert-elias-lectures>
Veranstalter: Fakultät für Linguistik- und Literaturwissenschaft
und Rektorat der Universität Bielefeld

[Studierende Abt. Gesch.] Endspurt Bewerbungsphase Deutschlandstipendium ( 29.04.24 )

Per E-Mail eingestellt von silke.becker@uni-bielefeld.de:

Liebe Studierende,

mit herzlichen Grüßen unsers Dekans leiten wir Ihnen den Infozettel für
das  Deutschlandstipendium weiter. Bis inklusive 7. Mai können Sie sich
noch auf eines unter www.studienfonds-owl.de bewerben.

Über zahlreiche Bewerbungen freut sich das Team Stiftung Studienfonds
OWL :).

Viele Grüße
Silke Becker

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Silke Becker

Dekanatssekretariat Prof. Dr. Frank Grüner

Universität Bielefeld
Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld

Fon +49 (0)521 106-3004
Fax +49 (0)521 106-2966

Büro: Gebäude X A2-250
E-Mail:silke.becker@uni-bielefeld.de

(erreichbar von Montag bis Donnerstag)