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Linie 4 - Start der Veranstaltungen

Veröffentlicht am 6. März 2019


Linie 4 - Start der Veranstaltungen

"Vom Umgang mit Diskriminierung: Neues aus der historischen und sozialwissenschaftlichen Forschung", unter diesem Titel werden vom 19.03. - 25.06. BGHS-Mitglieder ihre aktuellen Forschungsprojekte in der VHS öffentlich vorstellen. Mit der Vortragsreihe Linie 4 wird Nachwuchsforschung einem breiten Publikum zugänglich und in konkreten Beispielen anschaulich gemacht. Darüber hinaus wird die Vielfalt an Forschungsprojekten sichtbar, die von Doktorand*innen an der BGHS bearbeitet wird

Alle Termine und Beschreibungen der Veranstaltungen findet ihr hier: Linie 4

Am 19.03 eröffnet Malika Mansouri die Reihe mit ihrem Vortrag zum Thema "50 Jahre UN-Antirassismuskonvention"

 


Die Vortragenden und Organisator*innen der Linie 4 Veranstaltundsreihe 2019 von links nach rechts: Lasse Bjoern Lassen, Malika Mansouri, Carla Thiele, Anja Henkel, Daniele Toro(fehlt: Johanna Paul) Foto: Hannah Grüneberg

 

Mit Daniele Toro , dem Koordinator der diesjährigen Reihe, haben wir über die Hintergründe der Reihe gesprochen.

Wie seid ihr auf das Thema gekommen?

Die vierte Vortragsreihe der Linie4 wurde zunächst ohne ein gezieltes Oberthema ausgeschrieben. Das Oberthema für die Vorlesungsreihe ergab sich dann de facto von selbst als deutlicher gemeinsamer Nenner zwischen den sechs Vorträgen. Dass alle sechs Vorträge und Referent*innen einen klaren Bezug zu Diskriminierung in den eigenen Beiträgen und Forschungsthemen hatten, und dass dieses ohne Vorankündigung auftauchte, zeigte uns ein deutliches fachliches Interesse. Eine öffentliche Relevanz des Themas „Diskriminierung“ durch fachgestützte Expertise anzusprechen, schien uns daher als bedeutend.

Wie spiegelt sich das Oberthema in den einzelnen Vorträgen wider?

Einige Referent*innen beziehen sich bereits vom Vortragstitel ausgehend auf den Umgang mit Diskriminierung als Schwerpunkt der eigenen Vorlesung. Andere nehmen demgegenüber das Oberthema als Leitfaden, um daraus bedeutende Fallbeispiele aus der eigenen Forschung zu thematisieren. Andere noch werden erst im Laufe der Lektüre den engeren Bezug zum Thema ausdrücklicher offenlegen.

Was ist für als Organisator das Besondere an der Veranstaltungsreihe? Worauf freust du dich dabei?

Ich bin auf den Austausch mit dem Publikum sehr gespannt! Die Linie 4 hat sich bereits seit ihrer Gründung vor einigen Jahren – und schon von ihrem Namen her – als Austauschbühne verstanden, um fachliche Expertise der Zivilgesellschaft zur Verfügung zu stellen. Das heißt dennoch nicht nur reine Vermittlung, sondern auch offener Austausch mit einem nichtakademischen Publikum. Das fordert die Referent*innen sowohl in ihrer Kommunikationsfähigkeit als auch in ihrer Rolle als Fachexpert*innen heraus, weil es eine echte Kunst ist, ein komplexes Phänomen so präzise und klar zu behandeln, dass sich auch Nichtspezialist*innen an der Diskussion beteiligen können. Dafür reicht nicht nur aus, ein Thema sprachlich und fachlich zu beherrschen. Es muss vielmehr auch weit über die eigenen Erfahrungs- und disziplinären Grenzen hinausgeschaut werden. Angesichts der breiten thematischen Spannbreite der sechs Vorträge freue ich mich über die Diskussion daher schon sehr.

Gesendet von HGrüneberg in Allgemein

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