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BGHS.AKTUELL

Jubiläumstagung: 10 Jahre BGHS

Veröffentlicht am 20. November 2018

Dieses Jahr feiert die BGHS ihr 10-jährige Bestehen. Zur Jubiläumstagung Die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland. Verantwortung für die Zukunft am 30. November und 1. Dezember gibt es ein vielfältiges Programm: eine Podiumsdiskussion, einen Festvortrag und verschiedene Panel Sessions zum Thema.

Auf dem Podium zum Thema Die Zukunft der Graduiertenausbildung diskutieren: Peter Strohschneider (Präsident der DFG), Tilman Reitz (Universität Jena), Gerhard Sagerer (Rektor der Universität Bielefeld), Ursula Mense-Petermann (Direktorin der BGHS). Moderiert wird die Diskussion von Manfred Götzke (Deutschlandfunk).

Den Festvortrag hält Richard Münch (Universität Bamberg) zum Thema: Akademische Karrieren. Zwischen globalem Wettbewerb und nationalen Traditionen

Das vollstäbdige Programm der Tagung ist verfügbar unter:
http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Programm/Jubilaeum/index.html


Am Samstagnachmittag findet die Jubiläumsfeier der BGHS statt. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Für beide Veranstaltungen wird um Anmeldung gebeten: 10jahre-bghs@uni-bielefeld.de

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Neue Ausgabe: InterDisciplines

Veröffentlicht am 2. November 2018

Die neue InterDisciplines The Body and its Multiple Dimensions ist erschienen. Im Fokus der neuen Ausgabe stehen verschiedene Perspektiven auf Definition, Hervorbringung und Beschreibung von "Körper" - von physisch bis metaphysisch, sozial konstruierten, politisch durchzogenen und ökonomisierten Körpern. Zum ersten Mal tauchte das Thema bei der Vortragsreihe Linie 4 in 2016 auf und auch bei der Konferenz Lund/York/Bielefeld, ebenfalls in 2016, griffen Mitglieder der BGHS das Thema erneut auf. Ein Ergebnis dieser Auseinandersetzungen ist die neue InterDisciplines mit fünf Artikeln internationaler Forschender.

Gastherausgeber*innen sind Cleovi C. Mosuela, Alumna der BGHS im Bereich Soziologie, und Britta Dostert, Promovierende der Geschichtswissenschaft.

Über das Thema

Eine geteilte Annahme der Artikel ist das Verständnis von "Körper" als soziologische und historische Kategorie, die in den Mittelpunkt der Analyse von Machtverhältnissen, Diskursen und gesellschaftlichen Transformationsprozessen gesetzt wurde.

Davon ausgehend wirft Michelle G. Ong die Frage auf, wie Bürger*innenschaft über die Idee eines "gesunden Körpers" entlang der Kategorien Alter und Race kostruiert wird und so soziale Ungleichheiten stabilisiert. Gegenstand ihrer Forschung ist dabei die Situation philippinischer Migrant*innen in Neuseeland.

Auch Oleksandra Tarkhanova legt den Schwerpunkt auf staatliche Diskurse und wirft einen kritischen Blick auf das gegenwärtige ukrainische Wohlfahrtssystem, indem sie reproduktive Rechte von Frauen untersucht. Tarkhanova analysiert, wie weibliche* Körper durch biologistische Diskurse dahingehend essentialisiert werden, dass sie durch einen diskursiven "höheren Zweck des Gebärens" patriarchal überformt sind.

Misogynie als zentrale Struktur vergeschlechtlichter Körper ist auch Teil des Beitrags von Susan Lindholms, die gegenderte Körper in der Hip-Hop-Sphäre analysiert. In ihrem Artikel diskutiert Lindholm die Widersprüche und Potenziale verschiedener, framender Zugehörigkeiten, wie etwa nationale, transnationale und popkulturelle Bezüge.

An dem Beispiel europäischer Fußballspieler argumentiert Katarzyna Herd , dass der Körper eine Plattform eingeschriebener Narrative sei. Herds Analyse illustriert, wie Fußballspieler in bedeutsamer Verbindung zu den Fans interagieren und Handlungsfähigkeit in Bezug auf Geschichtsschreibung und Anerkennung des Teams herstellen und gestalten.

Auch Cleovi C. Mosuela arbeitet mit einem Konzept von Agency in Bezug auf "Körper". Mosuelas beforschte Krankenschwestern, die den Philipinen ausgebildet wurden und nun in Deutschland arbeiten. Dabei stellt sie die zentrale Bedeutung von "body work", körperlicher Arbeit und "care work", fürsorgenden Tätigkeiten heraus, die eine eigene Ethik im Umgang mit Patient*innen hervorbringen.

Über die InterDisciplines

Die InterDisciplines, ein peer-reviewed Online-Journal, das an der Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS) redaktionell betreut wird, erscheint zweimal jährlich zu verschiedenen, die Geschichtswissenschaft und die Soziologie betreffende Themen. Jedes Themenheft wird von anderen Gastherausgebern betreut.

Link zur aktuellen Ausgabe:
http://www.inter-disciplines.org/index.php/indi/issue/view/24

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Projekt zur Förderung außeruniversitärer Karriere

Veröffentlicht am 2. November 2018

Thomas Welskopp, stellvertretender Direktor der BGHS, begrüßt Teilnehmende einer Veranstaltung zur außerakademischen Karriere. Foto: Thomas Abel

Das von der BGHS konzipierte Pilotprojekt „Außeruniversitäre Karriere“ zur beruflichen Förderung von Promovierenden aus den Sozial- und Geisteswissenschaften in der außerakademischen Arbeitswelt wird im Rahmen des Strategieetats der Universität von 2019 bis 2021 gefördert. Während des Pilotprojektes wird ein umfangreiches Netzwerk zu außeruniversitären Partnern aufgebaut. Auf dieser Grundlage erhalten zwölf Promovierende der BGHS die Möglichkeit, die berufliche Praxis in außeruniversitären Organisationen zu erproben und mithilfe eines Begleitprogramms zu reflektieren. Für weitere zehn Promovierende wird ein Mentoring-Programm organisiert.

Promotion – und dann?

Ab 2019 unterstützt die BGHS Promovierende mit dem Pilotprojekt „Außeruniversitäre Karriere“ bei dem Einstieg in die außerakademische Berufswelt. Das Projekt zeichnet sich dadurch als innovativer Beitrag zur Personalentwicklungsstrategie der Universität Bielefeld aus, deutschen und internationalen Promovierenden der Geistes- und Sozialwissenschaften abseits vom akademischen Arbeitsmarkt Einblicke in diverse Berufsfelder zu ermöglichen. Um die Bandbreite von Karrieremöglichkeiten kennenzulernen und dadurch eine qualifizierte Entscheidung treffen zu können, wurden zwei verschiedene Förderformate entwickelt. So ist es sowohl möglich, sich auf ein Stipendienprogramm mit sechsmonatiger Praxisphase zu bewerben als auch auf ein Mentoring-Programm, das den Zugang und Austausch mit außeruniversitären Organisationen bereitstellt. Die außeruniversitären PraxispartnerInnen des Projekts sollen dabei aus attraktiven Bereichen, u.a. aus öffentlichen Einrichtungen, Stiftungen und Unternehmen kommen.

Das Projekt baut auf die bisherige Arbeit in der BGHS in den Bereichen Transferable Skills und Career Service auf, wie etwa die Tagung zur außeruniversitären Karrierewegen im April 2018 oder den Workshops zur Entscheidungsfindung - für oder gegen die wissenschaftliche Karriere. Neben den Veranstaltungen arbeitete die Koordinatorin im Bereich Transferable Skills & Career Service Melanie Eulitz konzeptionell zum Thema außeruniversitäre Karrierewegen, so etwa im Rahmen der Bielefelder Personaloffensive in der AG Karriereentwicklung und in der UniWiND Arbeitsgruppe „Außeruniversitäre Karriereentwicklung“, aus der die Broschüre „Perspektive nach der Promotion. Berufswege außerhalb der Wissenschaft.“ hervorgegangen ist. Ab Januar 2019 wird die Arbeit im Pilotprojekt aufgenommen. Darauf folgend werden die Promovierenden der BGHS über den Ablauf des Programms und die Möglichkeiten zur Teilnahme informiert.

Weitere Informationen:

Programme und Veranstaltungen in den Bereichen Career Service und Transferable Skills:

http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Programm/Forschung_Karriere/index.html

Stellenausschreibung:

http://www.uni-bielefeld.de/Universitaet/Aktuelles/Stellenausschreibungen/Anzeigen/Tech/tech18090.pdf/

Rückblick bisheriger Veranstaltungen:

Tagung: Außeruniversitäre Karrierewege

Exkursion zu Claas

Link zur Broschüre:

Perspektiven nach der Promotion

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Bielefelder Gleichstellungspreis: BGHS-Mitglieder ausgezeichnet

Veröffentlicht am 23. Oktober 2018

Preisträgerinnen Katharina Wojahn und Tabea Schroer. Foto: Thomas Abel

Am 5. Oktober wurde der Bielefelder Gleichstellungspreis für das Jahr 2018 verliehen. In der diesjährigen Kategorie wurden Arbeit im Kontext der Genderforschung honoriert. Die BGHS freut sich sehr mitteilen zu können, dass zwei der drei Preisträger_innen ehemalige BGHS-Mitglieder sind. Alumna Katharina Wojahn wurde für ihre Dissertation zum Thema „Eine empirische Untersuchung von Pendlerinnen mit Kind“ ausgezeichnet. Tabea Schroer, die am Shortcuts-Programm 2017 der BGHS teilgenommen hatte, hat den Preis für ihre Masterarbeit „Styling Knowledge - Grenzziehungen und Zugehörigkeiten in den Berufsbiographien von Afro Hair Stylistinnen in Deutschland“ erhalten.

Mehr Informationen zum Bielefelder Gleichstellungspreis:
https://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/uniintern/entry/bielefelder_gleichstellungspreis_2018_geht_an
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Unternehmensexkursion zu Claas

Veröffentlicht am 22. Oktober 2018


Claas-Technoparc. Foto: Thomas Abel

Am 18. Oktober 2018 waren Promovierende und Mitarbeiter_innen der Geschäftsstelle der BGHS auf Exkursion zum Hauptsitz des Landmaschinenherstellers Claas in Harsewinkel. Der Kontakt zu Claas ist aufgrund der BGHS-Tagung Außeruniversitäre Karrierewege im April entstanden, zu der Tomislav Novoselac (Leiter Bereich Corporate History) als Referent eingeladen war.
Die Unternehmensexkursion diente einerseits dazu, Claas als Arbeitgeber für Historiker_innen und Sozialwissenschaftler_innen kennen zu lernen. Anderseits ermöglichte sie aber auch ganz allgemein einen Unternehmenseinblick.

 

Die Exkursion bestand aus einer Unternehmenspräsentation und einer Werksbesichtigung. Anschließend gab Tomislav Novoselac einen Einblick in seinen Arbeitsbereich Coporate History. Es entstand eine lebhafte Diskussion über Chancen und Grenzen dieses Arbeitsfeldes.

Tomislav Novoselac präsentiert seinen Arbeitsbereich Coporate History. Foto: Thomas Abel

Abschließend konnten die Teilnehmer_innen vor Ort den Arbeitsbereich noch besser kennen lernen – durch den Besuch des Unternehmensarchivs sowie die Besichtigung einer sich im Aufbau befindenden Ausstellung zur Geschichte der Claas-Landmaschinen.

 

Teilnehmende der Exkursion. Foto: Thomas Abel

Die Exkursion ist Teil des BGHS-Prohrammbereichs Transferable Skills: http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Programm/Forschung_Karriere/index.html

Bericht zur Veranstaltung „Außeruniversitäre Karrierewege“: BGHS.AKTUELL

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Neue Promovierendenvertretung

Veröffentlicht am 16. Oktober 2018


Die neue Promovierendenvertretung der BGHS (von links nach rechts): Patrick Kahle, Ina Kiel, Mira Claire Zadrozny, Henning Middelschulte, Sisay Dirirsa, Ayomide Kolawole Foto: Thomas Abel

Die neu gewählte und wiedergewählte Promovierendenvertretung hat ihre Arbeit aufgenommen. Die »Doctoral Representatives« sind Mira Claire Zadrozny (Geschichtswissenschaft) und Henning Middelschulte (Soziologie). Die »International Representatives« sind Ayomide Kolawole (Soziologie) und Sisay Dirirsa (Geschichtswissenschaft). Die beiden »Cultural Representatives« sind Patrick Kahle (Soziologie) und Ina Kiel (Geschichtswissenschaft).

Die Amtszeit der neu gewählten Promovierendenvertretung beträgt ein Jahr.

Die Promovierendenvertretung

Die aus sechs Personen bestehende Promovierendenvertretung der BGHS setzt sich für die Belange der Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Graduiertenschule ein. Gewählt werden je eine Doktorandin bzw. ein Doktorand aus der Geschichtswissenschaft und aus der Soziologie für den Bereich »Doctoral Programme«. Zusätzlich werden je zwei Positionen für die Bereiche »Internationale Promovierende« und »Social and Cultural Affairs« gewählt.

Die »Doctoral Programme Representatives« sind die hauptsächlichen Kontaktpersonen für die Promovierenden der BGHS. Sie vertreten die Interessen der Doktorandinnen und Doktoranden, wohnen den Vorstandssitzungen der BGHS bei, sind Teil der Auswahlgremien für die BGHS Fellows, vermitteln in Konfliktfällen etc.
Die »International Representatives« sind Kontaktpersonen für internationale Promovierende und Fellows an der BGHS. Ihre Aufgabe ist es, sich für die Belange und Interessen der internationalen Doktorandinnen und Doktoranden an der BGHS einzusetzen.

Die »Cultural Representatives« sind Kontaktpersonen für soziale und kulturelle Veranstaltungen der BGHS. Ihre Aufgabe ist es, die BGHS-Mitglieder jenseits des Arbeitsalltags zusammenzubringen und das kulturelle Leben an der BGHS mitzugestalten und zu bereichern.

Neben Planungstreffen, dem Jour Fixe und den Plenary Meetings kommen alle sechs Representatives einmal im Monat mit dem Direktorium der BGHS sowie mit der BGHS-Geschäftstelle zum directors meeting zusammen, um aktuelle Anliegen der BGHS zu besprechen.

Weitere Informationen zur Promovierendenvertretung der BGHS und die Richtlinien der Promovierendenvertretung (Guidelines of Representation) unter:
www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Promovierendenvertretung

Gesendet von MChrist in Allgemein

Neue Promovierende und Gäste

Veröffentlicht am 10. Oktober 2018

9 der 15 neuen Promovierenden, die im Wintersemester 2018/19 mit ihren Dissertationen an der BGHS starten. Foto: Thomas Abel

Am Mittwoch, den 10. Oktober, fand an der BGHS der Welcome Day im Wintersemester 2018/19 statt. Ursula Mense-Petermann, Direktorin der BGHS, begrüßte die neuen Promovierenden. Anschließend informierten Sabine Schäfer, akademische Geschäftsführerin der BGHS und Bettina Brandt (Wissenschaftliche Geschäftsführung der Schule für Historische Forschung) über die BGHS, die Fakultät für Soziologie und die Abteilung Geschichtswissenschaft. Darüber hinaus stellten sich die Doctoral Representatives vor. Beim anschließenden Coffee Break in der BGHS-Lounge konnten alle Teilnehmenden miteinander ins Gespräch kommen und sich kennenlernen.

Getting Started

Im zweiten Teil des Welcome Day bekamen die neuen Promovierenden wichtige Hinweise zur Promotion an der BGHS. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BGHS Geschäftsstelle gaben kurze thematische Inputs: zum Curriculum und einzelnen BGHS spezifischen Formaten (Dr. Sabine Schäfer), zu Unterstützungsleistungen und Fördermöglichkeiten der BGHS (Dr. Miriam Kanne), zu Qualifizierungmaßnahmen im Bereich Transferable Skills (Melanie Eulitz) und zu Projekten im Bereich der Wissenskommunikation (Thomas Abel).

Die neuen Promovierenden an der BGHS

15 neue Promovierende haben zum Wintersemester 2018/19 an der BGHS mit ihren Dissertationsprojekten begonnen: Drei Historikerinnen, zwei Historiker, vier Soziologinnen und sechs Soziologen.

Neue BGHS Promovierende und ihre Forschungsprojekte:

  • Paul Akuetteh Agoe (Soziologie): Transnational Influences on Clothing Practices of Second-Generation Ghanaian Immigrants in North-Rhine Westphalia
  • Marvin Bürmann (Soziologie): Formale Fehlqualifikationen in Zeiten von Migration und Digitalisierung
  • Kim Dang (Soziologie): Self-governance through the concept of career in Vietnamese workers
  • Stephan Fasold (Geschichte): Vom Vergleichen auf Märkten. Praktiken der Immobilienbewertung in Großbritannien und den deutschen Territorien, 1750-1870
  • Jan Handelmann (Soziologie): Professionalität von sozialwissenschaftlichen Lehrkräften aus Sicht von Fachleiter*innen – Erhebung und Analyse der Professionskonzepte
  • Cornelis Holtkamp (Geschichte): Klassenkampf, Betriebsgemeinschaft, Sozialpartnerschaft. Arbeitsbeziehungen in der westfälischen Metallindustrie, 1929-1949
  • Laura Lükemann (Soziologie): Women’s successful labor market integration over the life-course: A study of employee’s and workplace adaption processes to facilitate high career involvement of women around family formation
  • Nina Martini (Geschichte): “Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern erheben und verstehen”: eine explorative Studie zum frühen historischen Denken
  • Charlotte Marx (Soziologie): Der Einfluss organisationaler Rahmenbedingungen auf die Beschäftigungspolitik von Männern und Frauen
  • Charles Simplice Mbatsogo Mebo (Soziologie): Return migration policy in Cameroon: Strategic framework and prospects for Co-development
  • Jascha Nord (Soziologie): Nationen und Verfassungen: Eine historisch-soziologische Analyse zum Beitrag von Verfassungen bei der Entstehung von Nationalstaaten an den Beispielen USA, Frankreich und Haiti
  • Eileen Peters (Soziologie): How does the organizational framework shape social inequalities between immigrants and natives within workplaces?
  • Álvaro Augusto Esinoza Rizo (Soziologie): Sacred Spaces in Managua: Approaches from Bourdieu and Lefebvre
  • Wanda Schürenberg (Geschichte): Narrationen zum Nationalsozialismus im Wandel der Zeit. Eine Untersuchung jugendlicher Geschichtskonstruktionen im „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ (1973 bis heute)
  • Malin Sonja Wilckens (Geschichte): Das große Köpfe-Messen – Eine globale Mikrogeschichte der Vergleichenden Anatomie

Neuer Researcher in Residence:

Neben den neuen Promovierenden begrüßt die BGHS Murat Kalkan als Reseacher in Residence. Murat Kalkan ist Doktorand - am Fachbereich Arbeitsökonomie und Industrielle Beziehungen - sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Istanbul. Er wird für ein Jahr an der BGHS zu Gast sein.

Weitere Informationen zu den neuen Promovierenden an der BGHS und ihren Forschungsprojekten sowie zu allen Promovierenden unter:
http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Promovierende/
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Welcome Day Wintersemester 2018/19

Veröffentlicht am 2. Oktober 2018

Am Mittwoch, den 10. Oktober, findet der Welcome Day des Wintersemesters 2018/2019 statt. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr im großen Seminarraum (X-B2-103). Wir begrüßen die 14 neuen Promovierenden aus der Geschichte und Soziologie sowie den Doctoral Researcher in Residence Murat Kalkan. Das Team der Geschäftsstelle wird unsere neuen Mitglieder über alles rund um die BGHS informieren. Außerdem werden sich die Doctoral Representatives vorstellen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Weitere Termine hier: http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Profil/kalender.html

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Dissertationspreis für Marius Meinhof

Veröffentlicht am 20. September 2018


Marius Meinhof. Bild: Thomas Abel

Diese Dissertation ist herausragend – das ist das Urteil der Deutschen Gesellschaft für Soziologie über die Arbeit von BGHS-Alumnus Marius Meinhof: "Shopping in China. Dispositive konsumistischer Subjektivation im Alltagsleben chinesischer Studierender". Für die Dissertation, die er mit Summa Cum Laude abschloss, wird Marius Meinhof auf dem 39. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie am 26. September mit dem Dissertationspreis ausgezeichnet.

„Ich wollte erst gar nicht zu China promovieren“

„Ich war eigentlich in China, um die Sprache zu lernen und nicht um ein Thema für meine Promotion zu finden“, erzählt Marius Meinhof. Doch die neuen Eindrücke waren für ihn zu spannend, um sie liegen zu lassen. „Dann habe ich mich gefragt, welcher Zuschnitt soziologisch vielversprechend ist, und dabei gleichermaßen für Interessierte zugänglich bleibt, die sich mit China noch nicht so viel beschäftigt haben.“ So fiel die Wahl des Soziologen auf das Thema Konsumverhalten, weil Konsum als alltägliches Phänomen einen Zugang zum Alltagsleben der Menschen in China ermöglicht.

Für die theoretische Konzeption der Arbeit spielte ursprünglich die Idee der Diffusion eine zentrale Rolle: „Das ist die Idee, dass westliche Konsumpraxen oder –angebote sich nach China ausbreiten und dort von den Konsumenten lokal angeeignet werden“, so Meinhof. Für seine Forschung führte er Interviews mit chinesischen Studierenden. Die beschrieben ihm, was nach vielen soziologischen Theorien auch erwartbar war: Dass die traditionellen Marktstände und Straßenverkäufe verschwinden würden, weil es jetzt Shopping Malls gäbe, in denen die Menschen einkauften.

Schock bei der Auswertung

Erst als er wieder in Bielefeld war und mit der Auswertung der Forschungsreise begann, bemerkte er etwas Seltsames: Das, was die Studierenden ihm in den Interviews erzählten, passte nicht zu dem, was Meinhof mit ihnen erlebt hatte. „Mir fiel das erst beim Lesen meines Forschungstagebuchs richtig auf. Ich habe mich mit Studierenden getroffen, die mir im Interview davon berichtet haben, dass es keine Marktstände mehr gibt – nur um danach mit ihnen zusammen zu einem Marktstand zu gehen. Für mich war das ein doppelter Schock: Dass die Aussagen in den Interviews nicht zu meinen Beobachtungen passten – aber auch, dass mich die soziologischen Theorien, die ich kannte, nicht vor dem Fehler bewahrt haben, diese simplifizierenden Geschichten zu glauben.“

Dieser Bruch stellte auch das theoretische Fundament des Forschungsprojekts infrage. So musste Marius Meinhof neue Begriffe finden, um das Phänomen abzubilden. Dafür suchte er sich Unterstützung: „Ich bin quer durch Deutschland gereist, habe mich bei verschiedenen Soziologen in Kolloquien gesetzt, mein Problem vorgestellt, und die Leute gefragt, mit welchen Wörtern sie das Phänomen beschreiben würden.“

Startup-Programm half beim theoretischen Austausch

Auch an der BGHS nutzte er die Möglichkeiten zum Austausch – besonders die Internationalität war für ihn ein großer Vorteil, unter anderem durch das Startup-Scholar-Programm. Dieses ermöglicht internationalen MA-Graduierten, innerhalb von vier Monaten an der BGHS die Idee für eine Forschung zu einem Exposé auszuarbeiten. Die Diskussionen mit den StipendiatInnen hätten ihm sehr geholfen: „Die konnten mir von ähnlichen Erfahrungen berichten, dass Begriffe, die in westlicher Forschung geprägt sind, nicht immer passen, um Phänomene in postkolonial geprägten Ländern zu beschreiben.“

Der Austausch führte schließlich zur Lösung des Problems. Marius Meinhof entwickelte für seine Beschreibung der von ihm beobachteten Konsumpraktiken neue Begriffe, die ihm halfen, seine Beobachtungen in Worte zu fassen. „Die Arbeit hat mir auch klar gemacht, dass es für die Soziologie wichtig ist, gute Begriffe zu haben, die soziale Phänomene präzise benennen und sich nicht auf Simplifizierungen wie ‚Diffusion‘ oder ‚Modernisierung‘ auszuruhen.“

Weitere Informationen

Eine zusammenfassende Meldung der Universität finden Sie hier:

ekvv.uni-bielefeld.de/blog/uniaktuell/entry/personalnachrichten

Die aktuelle Stipendienausschreibung für ein Studium an der BGHS hier:

www.uni-bielefeld.de/bghs/Ausschreibungen/grants

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Gastlehrende: Rückschau & Ausblick

Veröffentlicht am 6. September 2018

Die Gastlehrenden im Sommersemester. Bilder: Thomas Abel

Im Sommersemester waren Chien-Juh Gu (Western Michigan University) und Peter J. Heather (King's College London) als Gastlehrende an der BGHS.

Peter J. Heather ist Historiker, sein Forschungsinteresse gilt dem Römischen Imperium und der Christianisierung im Frühen Mittelalter. Er gab am 24. und 25. Mai ein Blockseminar zu The Christianisation of Europe.
Chien-Juh Gu ist Soziologin mit dem Schwerpunkt Gender-Soziologie. Sie bot am 19. und 20. Juni ein Blockseminar zu Immigration and Gender: Theory, Methods, and Analysis.

Ausblick aufs Wintersemester

Im Wintersemester 2018/19 wird Professor Vivian A. Schmidt von der Boston University zu Gast sein. Vivien A. Schmidt ist Inhaberin der Jean Monnet Professur für Europäische Integration, Professorin für Internationale Beziehungen an der Frederick S. Pardee School of Global Studies und Professorin der Politikwissenschaft an der Boston University. Disziplinär ist ihre Arbeit verortbar zwischen den Verbindungen von Politischer Theorie, Vergleichender Politikwissenschschaft und dem Feld der internationalen Beziehungen. Sie beschäftigt sich insbesondere mit dem Wandel europäischer Politik und Wirtschaft unter dem Einfluss der Globalisierung.

Vivien A. Schmidt wird am 27. und 28. November an der BGHS ein Seminar geben. Das genaue Thema wird, sobald es feststeht, über das ekVV bekannt gegeben.

Welche Gastlehrenden in den vergangenen zehn Jahren an der BGHS waren und zu welchen Themen sie gelehrt haben, finden Sie hier:

www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Gastlehrende/
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Sommergastprogramm beendet

Veröffentlicht am 5. September 2018

Die Start-Up-Scholars (v.l.n.r.): Yordanos Estifanos, Nicolás Gómez, Moynul Haque, Sundara Hannah Shirley Jeyakumar Christdoss und Mezgebu Mengistie. Nicht im Bild: Olga Olkheft. Foto: Thomas Abel

Im Sommersemester 2018 fanden wieder zwei Gastprogramme an der BGHS statt: Im Start-Up-Scholar-Programm bekamen sechs internationale Promotionsinteressierte die Gelegenheit, ihre Ideen für Dissertationen zu Exposés auszubauen. Teil des Start-Up-Programms sind Beratungen zum Themenfindungsprozess, Schreibworkshops, die Präsentation des eigenen Themas vor einem interdisziplinären Publikum und die Unterstützung bei der Suche nach einer Betreuerin oder einem Betreuer für das Dissertationsprojekt.

Die Start-up Scholars 2018 haben an folgenden Projekten gearbeitet:

  • Yordanos Estifanos (Äthiopien): The Political Economy of Transnational Migration: Ethiopian Irregular Migrants
  • Nicólas Gómez (Chile): Transnational Labour Discipline: British management and the workers in the sheep farming industry of Magallanes (Patagonia and Tierra del Fuego late nineteenth and early twentieth century)
  • Moynul Haque (Bangladesch): Nonviolent Resistance in Bangladesh
  • Sundara Shirley Jeyakumar Christdoss (Indien): Socio-economic inequality and infant morbidity in India
  • Mezgebu Mengistie (Äthiopien): Ideal Masculinity and Retaliation among the Knife Fighting People of Raya Kobo District, North Wollo Zone of Amhara Region, North Eastern Ethiopia
  • Olga Olkheft (Russland): Russian Avant-Garde Art as the art of Russian Revolution: The history of re-conception of Russian art of the beginning of the 20th century through the international art exhibitions in 1970-1980

Drei Research Fellows als Gäste

Die Research Fellows (v.l.n.r.): Gabriel Ferreira da Fonseca, Anastasia Zaplatina und Rodrigo Mota. Foto: Thomas Abel

Außerdem waren diesen Sommer drei Research Fellows zu Gast an der BGHS. Teilnehmende des Research Fellow-Programms haben bereits ein Dissertationsprojekt und können die drei Monate an der BGHS nutzen, um mit anderen Promovierenden und Forschenden ins Gespräch zu kommen, die Möglichkeiten der hiesigen Bibliothek zu nutzen und in Ruhe, abseits ihres üblichen akademischen Alltags, ihr Projekt voran zu treiben.

Folgende Projekte verfolgten die Research Fellows:

  • Rodrigo Mota (Brasilien): Individualisms and Individuations: Georg Simmel and the Sociology of the Individual
  • Anastasia Zaplatina (Russland): Veneral Diseases in the Red Army in 1941-1945: Gender and Epidemiological Aspects
  • Gabriel Ferreira da Fonseca (Brasilien): Tensions between law and economy in the Housing Finance System: A reconstruction from the systems theory.

Einen Überblick über die Visiting Fellows 2018 und alle Visiting Fellows seit 2009 finden Sie unter:
http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Fellows/visiting_fellows.html

Einen Überblick über die Start-ups 2018 und alle Start-ups Scholars seit 2013 finden Sie unter:
http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Fellows/startup_fellows.html

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Stipendien für internationale Promotionsinteressierte

Veröffentlicht am 23. August 2018

Die BGHS vergibt sechs Stipendien an internationale Promotionsinteressierte. Die durch das Rektorat der Universität Bielefeld zur Verfügung gestellten Stipendien beginnen am 1. April 2019 und haben eine Laufzeit von drei Jahren. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2018.

Die Stipendien richten sich an Graduierte eines geschichtswissenschaftlichen, soziologischen oder fachverwandten Masterstudiums, das an einer Hochschule im Ausland absolviert worden ist. Sie sollen internationalen, jungen Forschenden die Chance geben, im interdisziplinären Umfeld der BGHS zu promovieren, sich mit der deutschen Universitätslandschaft vertraut zu machen und das Forschungsspektrum an der BGHS zu bereichern.

Bis zum 30. September nimmt die Geschäftsstelle der BGHS die Bewerbungen entgegen, die schließlich in einem anonymisierten Verfahren begutachtet und geschlechterparitätisch vergeben werden.

Alle Informationen zu den Stipendien sind auf der BGHS-Homepage abrufbar unter:
www.uni-bielefeld.de/bghs/Ausschreibungen/grants

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Bericht: Annual Seminar 2018

Veröffentlicht am 25. Juli 2018


Teilnehmende des Annual Seminars 2018. Foto: Thomas Abel/BGHS

Vom 5. bis 7. Juli fand an der BGHS das 10. Annual Seminar statt, dieses Jahr zum Thema: Inclusion/Exclusion: New Perspectives in History and Sociology. In der dreitägigen Konferenz diskutierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler aus dem In- und Ausland in soziologischer und historischer Perspektive über Anwendungen des Konzepts Inklusion/Exklusion in unterschiedlichen Kontexten. Ziel der Tagung war es, die Aspekte von Inklusion und Exklusion in räumlicher, zeitlicher, theoretischer und methodischer Hinsicht zu definieren und zu spezifizieren.

Das Programm


Begrüßung durch den stellv. BGHS Direktor Prof. Dr. Thomas Welskopp.

Zu Beginn der Jahrestagung begrüßte der stellv. BGHS-Direktor Prof. Dr. Thomas Welskopp die Teilnehmenden der Konferenz – neben den Promovierenden der BGHS und Angehörigen der Fakultät für Soziologie und der Abteilung Geschichtswissenschaft, ganz besonders die zum Annual Seminar angereisten Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler und Keynote-Speaker.

An eine kurze inhaltliche Einführung zum Tagungsthema durch BGHS-Doktorandin Johanna Paul, die das Annual Seminar gemeinsam mit Daniele Toro, Edvaldo de Aguiar Portela Moita, Dominik Hofmann, Johanna Paul, Ioannis Stavroulias, Sisay Megersa Dirirsa organisiert hatte, folgte der erste Keynote-Vortrag.
Srikala Naraian, Associate Professor of Education an der Columbia University (USA), sprach zum Thema A Transnational Approach to Inclusive Education: Addressing the Imperative for Intersectionality.


Johanna Paul gibt die Einführung.


Keynote Lecture: Srikala Naraian (Columbia University, New York, USA): A Transnational Approach to Inclusive Education: Addressing the Imperative for Intersectionality.

Nach der Mittagspause standen vier Panel Sessions mit insgesamt 13 Präsentationen und anschließender Diskussion auf dem Programm. Es ging um die Themenkomplexe ”Disability and Education”, “Construction of Spaces and the Role of the Local”, “Integration and Segregation”, und ”Urbanization and its Problems”.


Panel II: Construction of Spaces and the Role of the Local. Vortrag von Beya Topuz (Istanbul)


Panel II: Construction of Spaces and the Role of the Local. Es präsentiert Simon Yin (Beijing).


Panel III: Integration and Segregation.


Panel III: Vortrag von Jagger Andersen (Lund).


Panel III: Leila Tabatabaie Yazdi (Teheran) präsentiert per Videoschaltung.

Im Anschluss an die Panels gab es die Gelegenheit, beim Artist Talk mit Künstlerin Marta Beauchamp ins Gespräch zu kommen, die das Key Visual zum Annual Seminar entworfen hat.


Artist Talk on the Key Visual: Marta Beauchamp (Bielefeld).


Art Work zum Annual Seminar Inclusion/Exclusion.

Der zweite Konferenztag begann mit einer Keynote Lecture von Janine Dahinden (University of Neuchâtel) zum Thema: The Making of National Societies: Borders, Boundaries and Migrant Inclusion and Exclusion in a Transnational Perspective.

Mittags folgten zwei parallel stattfindende Panels zu den Themen Migration and Ethicity und Revolution and Nation. Am Nachmittag gab Professor. Dr. Rudolf Stichweh die dritte Keynote Lecture des Annual Seminars. Sein Thema: Inclusion Revolutions and the Emergence of Modernity.


Key Note Lecture: Janine Dahinden (University of Neuchâtel).


Key Note Lecture: Rudolf Stichweh (Universität Bonn).

Das weitere Programm bestand wieder aus Panels: Panel VII, Systems Theoretical Approaches und Panel VIII, Memory and Discourse.


Panel VII: Systems Theoretical Approaches. Vortrag von Mariana Farias Silva (Recife).


Teilnehmende von Panel VII.


Yoko Haroka (Tokyo) in Panel VIII, Memory and Discourse.


Teilnehmende von Panel VIII. Brahim Benmoh (El Jadida) präsentiert sein Thema.

Zum Abschluss des Tages konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Annual Seminars an Führungen zu verschiedenen Orten auf dem Bielefelder Campus teilnehmen: Zu Niklas Luhmanns Zettelkasten, der Reinhart-Koselleck-Ausstellung in der Abteilung Geschichte und zu Hans-Ulrich Wehlers Bibliothek.

Der letzte Konferenztag am Samstag befasste sich in zwei weiteren Panel Sessions mit insgesamt sechs Vorträgen mit Labor Market and Working Conditions und Epistemic Dominance.


Laura Knöpfel (London) präsentiert in Panel IX.


Panel IX: Kathrin Mittelstaet (Bielefeld).


Panel IX: Xi Chen (Hamden).


Panel X: Ismael Frouini (El Jadida) stellt sein Thema per Videozuschaltung vor.


Panel X: Ksenia Eltsova (Moskau).

Mit einer Roundtable Discussion, moderiert von Dr. Sabine Schäfer (Executive Manager der BGHS), endete das 10. Annual Seminar der BGHS.


Die Teinehmenden der Abschlussdiskussion.

Weitere Informationen:

Ein Bericht über das Annual Seminar auf Uni.Aktuell:

ekvv.uni-bielefeld.de/blog/uniaktuell/entry/inklusion_und_exklusion

Das ausführliche Programm des Annual Seminar 2018 ist verfügbar unter:

www.uni-bielefeld.de/bghs/Programm/Ansem/2018

Weitere Informationen zu den BGHS-Jahrestagungen seit 2009 sind abrufbar unter:

http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Programm/Ansem/

Gesendet von AHermwille in Allgemein

150. Dissertation an der BGHS

Veröffentlicht am 25. Juli 2018


Dennis Walkenhorst ist der 150. Absolvent der BGHS. Foto: Christina Lux

Die BGHS freut sich über das 150. erfolgreich abgeschlossene Forschungsprojekt. Am 17. Juli 2017 hat der Soziologe Dennis Walkenhorst erfolgreich seine Dissertation an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld verteidigt. Damit ist er der 150. Absolvent der BGHS, die sein Promotionsstudium erfolgreich abgeschlossen hat.

 

Dennis Walkenhorst hat eine Dissertationsschrift mit dem Titel Widerstand, Wohlfahrt, Welt im Spiegel. Zur Persistenz islamistischer Bewegungen im Nahen Osten: Eine systemtheoretische Analyse von Hamas und Hisbollah verfasst. Die Arbeit verbindet empirische Forschung und systemtheoretische Theoriebildung. Sie macht ein innovatives Angebot zur Erklärung der Selbsterhaltung der islamistischen Bewegungen Hamas und Hisbollah auf mehreren Analyse-Ebenen und ihres langfristigen der strukturellen ›Erfolgs‹. Die Erst- und Zweitbetreuer der Promotion sind Prof. em. Dr. Klaus Japp und Prof. Dr. Volker Kruse (beide Universität Bielefeld).

Mit seiner Disputation verabschiedet sich Dennis Walkenhorst als Mitglied der BGHS und reiht sich ein in die Liste der BGHS Alumni. Eine Übersicht weiterer Absolventinnen und Absolventen der BGHS und Beschreibungen ihrer Dissertationsprojekte finden Sie unter: www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Alumni/

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BGHS bei der "Nacht der Klänge"

Veröffentlicht am 19. Juli 2018


Startpunkt der BGHS Soundinstallation Foto: Thomas Abel

Wie klingt Soziologie? Was ist der Sound der Geschichtswissenschaft? Im Rahmen der Nacht der Klänge am 20. Juli verwandelte sich die Magistrale zwischen der Abteilung Geschichtswissenschaft und der Fakultät für Soziologie im zweiten Stock des X-Gebäudes in einen Soundwalk.
Promovierende der BGHS hatten 26 zentrale Begriffe zu laufenden BGHS Forschungsarbeiten von A wie Antike bis Z wie Zeuge eingesprochen, die auf dem Walk als Soundfragmente in Endlosschleife abgespielt wurden. Während die Besucherinnen und Besucher sich auf der Magitrale von Gebäudeteil B (Geschichte) in Richtung Gebäudeteil C (Soziologie) bewegten, wurden sie mit Begriffen beschallt, die Soziologie und Geschichtswissenschaft als assoziativ angelegte akustische Begriffskette klanglich erfahrbar machten.


Soundwalk


Weitere Ansichten der Soundinstallation


Startpunkt der BGHS Soundinstallation
Video Soundwalk Der Klang der Soziologie und Geschichte

Weitere Informationen zur Nacht der Klänge 2018 und eine Übersicht aller Stationen finden Sie unter:
Fotogalerie: Nacht der Klänge 2018

uni.aktuell
www.uni-bielefeld.de/kultur/musik/nachtderklaenge/programm

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