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Linie 4-Vortrag zu Jesidinnen in Deutschland

Veröffentlicht am 1. Dezember 2017

Die Soziologin Carla Thiele im Vortragssaal der VHS Bielefeld. Foto: Thomas Abel

 

Am Dienstag, den 21. November, setzte die Soziologin Carla Thiele mit ihrem Vortrag Verfolgung und Neuanfang: Jesidische Frauen in Deutschland die öffentliche Vortragsreihe Linie 4 der BGHS in Kooperation mit der Volkshochschule Bielefeld im Ravensberger Park fort. Die Doktorandin der BGHS beleuchtete mit ihrem Vortrag das Leben geflüchteter jesidischer Frauen in der Bundesrepublik Deutschland.

Zu Beginn des Vortrags stellte Carla Thiele einige grundlegende Informationen und Zahlen zum Jesidentum vor: Demnach befindet sich die zweitgrößte Glaubens- und Kulturgemeinschaft der Jesiden weltweit in Deutschland – hier überwiegend in Niedersachsen und Ostwestfalen angesiedelt. In der Presse würden Jesiden zumeist als Verfolgte der IS-Miliz thematisiert oder tauchten im Zusammenhang mit »Ehrenmorden« auf.
Doch wer sind eigentlich die Jesiden? Woher kommen sie und an was glauben sie? Und warum werden sie als religiöse Minderheit verfolgt? Diesen Fragen widmete sich die Soziologin in ihrem weiteren Vortrag.

Im Anschluss an den Vortrag fand eine rege Diskussion zwischen den Zuhörerinnen und Zuhörern und der Soziologin Carla Thiele statt, bei der sie ihre Expertise unter Beweis stellen und ihr Wissen lebendig weitergeben konnten.

Deutschland: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und dennoch unfrei?

Die Soziologin Carla Thiele richtet ihren Blick in ihrem Dissertationsprojekt auf jesidische Frauen und wie diese versuchen, eine Balance zwischen ihrem traditionell geprägten Leben und den neuen Lebensweisen in Deutschland zu finden. Dabei interessiert sie nicht die Außenperspektive, sondern wie sich die jesidischen Frauen selbst – aus ihrer eigenen Perspektive – beschreiben.

Gerade Jesidinnen jüngeren Alters und bereits in 2. oder 3. Generation in Deutschland lebend, sehen sich in ihren emanzipatorischen Bestrebungen mit den patriarchalen Strukturen im Jesidentum konfrontiert. Insbesondere die Heiratsregeln stellen eine große Herausforderung dar. Viele Jedidinnen begeben sich auf eine Gratwanderung: Auf der einen Seite steht ihr Glaube und ihre Einbindung in die jesidische Gemeinschaft und auf der anderen Seite der Wunsch nach Freiheit, Emanzipation und Selbstbestimmung. Beides in Einklang zu bringen ist nicht nur Herausforderung der Jesidinnen selbst, sondern betrifft die gesamte jesidische Gemeinschaft weltweit.

Chemie vor Gericht. Giftmorde im 19. Jahrhundert

Am Dienstag, 5. Dezember 2017 wird die Vortragsreihe mit dem Vortrag Chemie vor Gericht. Giftmorde im 19. Jahrhundert des Historikers Marcus Carrier fortgesetzt.

Weitere Informationen zur Vortragsreihe und das vollständige Programm unter:
uni.aktuell
Theresa Hornischer bei Campusradio Hertz 87.9
Marcus Carrier bei Hertz 87.9
#Campusminute mit Theresa Hornischer
www.uni-bielefeld.de/bghs/Public_Science/Linie_4/
www.vhs-bielefeld.de

Text: Theresa Hornischer
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Research Retreat 2017

Veröffentlicht am 29. November 2017


Die Teilnehmenden des Research Retreat 2017 Foto: Thomas Abel

Research Retreat 2017

Ein Wochenende, zurückgezogen aus dem akademischen Alltag, gewidmet der Präsentation und Diskussion neuer Dissertationsprojekte: Das ist der Research Retreat. Der diesjährige Research Retreat fand am vergangenen Wochenende in Vlotho statt. 19 Promovierende nutzten die Gelegenheit, um ihre Dissertationsprojekte vorzustellen und zu diskutieren. Neben den neuen Kolleginnen und Kollegen nahmen Prof. Dr. Ursula Mense-Petermann, Prof. Dr. Thomas Welskopp und Prof. Dr. Oliver Flügel-Martinsen an den Projektvorstellungen und Diskussionen teil.

Zudem hatten die Teilnehmenden des Research Retreats die Möglichkeit, sich zwischen den Vorträgen im interdisziplinären Dialog auszutauschen. Daniele Toro, einer der teilnehmenden Promovierenden, beschreibt die Atmosphäre in den Diskussionen als einzigartig: „Wir haben wissenschaftliche Inhalte diskutieren können, ohne dabei von den formalen Rahmen, die der Universitätskontext manchmal mit sich bringt, begrenzt zu sein. Es war ein sehr freies, offenes Gesprächsklima. Wenn uns jemand nur gesehen und nicht gehört hätte, wär er kaum drauf gekommen, dass es eine akademisch geprägte Runde ist.“

Der Research Retreat richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die in diesem Jahr ihr Promotionsstudium in der BGHS begonnen haben. Neben der Vorstellung und Diskussion der Dissertationsprojekte werden die Forschenden von ihrer Promovierendenvertretung an der BGHS willkommen geheißen.

Weitere Informationen zum Research Retreat finden Sie hier.

Einen Überblick über aktuelle Programme an der BGHS erhalten sie hier: www.uni-bielefeld.de/bghs/Programm

Die Dissertationsprojekte der Teilnehmenden

  • Ina Kiel (Geschichte): Fernand Desprès. Ein engagierter Aktivist in internationalen Zirkeln während der Zwischenkriegszeit.

  • Stefanie Haupt (Geschichte): Völkische Ortungen und Germanische Himmelskunde. Debatten um eine vor- und frühgeschichtliche Astronomie im Deutschland der Zwischenkriegszeit

  • Dominik Hofmann (Soziologie): Soziologie der Erwartung - Der Wandel der Erwartungsstile und das Phänomen der impunidad in der Weltgesellschaft

  • Stefan Roepke (Geschichte): Praktiken des Dienens in den Aufzeichnungen Hans von Schweinichens

  • Jule Adriaans (Soziologie): Bedingungen und Folgen individueller Gerechtigkeitsein-stellungen im internationalen Vergleich – ein Beitrag zur komparativen Gerechtigkeitsforschung

  • Susan Krause(Geschichte): Blinde Zugänge zur Vergangenheit!? – Empirische Untersuchung zur historischen Imagination von Schüler*innen mit Förderschwerpunkt Sehen als Beitrag zur Inklusion im Geschichtsunterricht

  • Anatoly Boyashov(Soziologie): World politics: The emergence of political arenas and modes of observation in world society

  • Christopher Schulte-Schüren(Geschichte): “A strike is nothing but war.” Vergleichspraktiken in der Berichterstattung über Arbeitskämpfe in den USA 1890-1914

  • Edvaldo de Aguiar Portela Moita (Soziologie): Influxes of subinclusion in the construction of fields of illegality: Analysing street vendors activities in Brazil through legal decisions

  • Gladys Vásquez Zevallos (Geschichte): The Creation of American Regional Integration and the Origination of the Inter-American System after Independence. The Congress of Panama (1826) and the American Congress of Lima (1847)

  • Ayomide O. Kolawole (Soziologie): The Politics of Universalism in the Global South: A case study of Pension policies in Kenya, Botswana, and Nepal.

  • Daniele Toro (Geschichte): Radikalnationalistische Netzwerke im zentraleuropäischen Raum 1917–1934: Verflechtungsprozesse des Faschismus als transnationale soziale Bewegung

  • Mehran Haji Mohammadian (Soziologie): The Rise of Retirement in Iran A Development from the Margin to the Center of Social Policy?

  • Alisait Yilkin (Soziologie):To vote or not to vote: The participation and non-participation in turkish election of young generations of Turkish Citizens living in Germany

  • Johannes Nagel (Geschichte): The American Military during the Global Transformation, 1865-1905

  • Sisay Dirirsa (Geschichte): The Ethiopian Empire: A Future Past Dialectics

  • Abrham Yohannes (Soziologie): National Identities versus cultural identities: Beta Israel Communites

  • Henning Middelschulte (Soziologie): Conceptual Change in Social Science Education: Integrating Epistemology, Neuro-Psychology and Empirical Evidence of Common Knowledge

  • Aziz Elmuradov (Soziologie): Competing narratives of EU in Russian foreign policy: in search for identity or policy?

 

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Von Bielefeld nach Lund

Veröffentlicht am 22. November 2017

Von links nach rechts: Cleovi Mosuela (BGHS), Florence Mok (York University), José Villareal (BGHS) und Susan Krause (BGHS).

 

Während Ida Jansson von der Universität Lund und Joshua Ravenhill von der Universität York an der BGHS zu Gast waren, [hier nachzulesen], sind drei Mitglieder der BGHS, Cleovi Mosuela, José Villareal und Susan Krause für zwei Wochen zum Desk-Exchange in Lund, Schweden, gewesen.

Während des Desk Exchanges in Lund hatten die drei Promovierenden aus Bielefeld die Gelegenheit, sich mit Kolleginnen und Kollegen vor Ort auszutauschen und sich international zu vernetzen. Sie konnten außerdem die Seminare an der Universität in Lund besuchen, ihre Dissertationsprojekte präsentieren und sich mit Lehrenden ihrer Gastgeberuniversität auszutauschen. Gemeinsam mit den Promovierenden aus Bielefeld war auch PhD Studentin Florence Mok von der Universität York in Lund zu Gast.

Die teilnehmenden Promovierenden aus Bielefeld und ihre Forschungsprojekte

Cleovi Mosuela ist Soziologin. Ihr Dissertationsthema lautet: Assembling Circulation: Governing the mobility of health professionals from the Philippines to Germany.

Das Forschungsthema von José Villareal ist im Forschungsfeld der historischen Soziologie verortet und widmet sich der Frage, wie die städtischen Armen in Ecuador von den 1970ern bis heute im Rahmen der "Citizen Revolution" eine neue Form des Bürgerseins aufgebaut haben.

Susan Krause, Geschichtsdidaktikerin, arbeitet zu folgendem Thema: Blinde Zugänge zur Vergangenheit!? - Empirische Untersuchung zur historischen Imagination von Schüler/innen mit Förderschwerpunkt Sehen als Beitrag zur Inklusion im Geschichtsunterricht.

Mehr über den Desk-Exchange:

Über die Gäste aus Lund in Bielefeld

Über den Desk Exchange aus dem vergangenen Jahr

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Vortragsreihe Linie 4 fortgesetzt

Veröffentlicht am 17. November 2017

Reges Interesse für das Vortragsthema von Theresa Hornischer. Foto: Thomas Abel

 

Am Dienstag, den 7. November hielt die Historikerin Theresa Hornischer im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe Linie 4 – Neues aus der historischen und sozialwissenschaftlichen Forschung in der Volkshochschule Bielefeld im Ravensberger Park ihren Vortrag Frauen gegen ihr Vaterland Frankreich (1918-1939).

Ihr Vortrag befasste sich mit intellektuellen Frauen im Frankreich der 1920er und 1930er Jahre, die in Vergessenheit geraten sind: Eine von diesen war Léo Wanner.

Mutig gegen ihr Vaterland Frankreich

Als Militantin der „Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit“ engagierte sie sich nicht nur für Frieden und Gleichberechtigung aller Nationalitäten, sondern kritisierte als intellektuelle Reiseschriftstellerin ihr Vaterland Frankreich als Kolonialmacht, indem sie mit ihren Berichten auf die sozialen Missstände in den französischen Kolonialgebieten aufmerksam machte.
Eindrucksvoll beschrieb die Referentin Theresa Hornischer, wie sich Léo Wanner in den 1920er und 1930er Jahren mit den Themen Frieden, Freiheit und Gleichheit, aber auch mit den Problemen unterschiedlicher Ethnien und Minderheiten auseinandergesetzt hatte. Außerdem kämpfte Léo Wanner in dieser Zwischenkriegszeit für die allgemeinen Frauenrechte, die Emanzipation der Frau und Kinderrechte. All diese Themen sind heute noch genauso aktuell, wie sie es zur damaligen Zeit waren und verleihen der Intellektuellen Léo Wanner dadurch eine Vorbildfunktion.

Im Anschluss an den sehr gut besuchten Vortrag hatten die Zuhörer und Zuhörerinnen die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich mit der Historikerin auszutauschen.

Verfolgung und Neuanfang: Jesidische Frauen in Deutschland

Am Dienstag, den 21. November wird die Vortragsreihe mit dem Vortrag Verfolgung und Neuanfang: Jesidische Frauen in Deutschland der Soziologin Carla Thiele fortgesetzt.

Weitere Informationen zur Vortragsreihe und das vollständige Programm unter:
uni.aktuell
Theresa Hornischer bei Campusradio Hertz 87.9
Marcus Carrier bei Hertz 87.9
#Campusminute mit Theresa Hornischer
www.uni-bielefeld.de/bghs/Public_Science/Linie_4/
www.vhs-bielefeld.de

Text: Carla Thiele

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Postersession mit BGHS-Shortcuts

Veröffentlicht am 13. November 2017

Postersession über potenzielle Doktorarbeitsthemen der BGHS Shortcuts. Fotos: Thomas Abel

 

Viele, völlig verschiedene Forschungsinteressen, angegangen von jungen Wissenschaftlerinnen, die auf ihren Master jetzt die Promotion folgen lassen wollen: Beim Meet the Shortcuts mit den diesjährigen Teilnehmerinnen des Programms erstreckten sich die Themen von der Bedeutung von Street Art über die Innovationsfähigkeit von Familienunternehmen bis zur Beleuchtung der Berichterstattung über den NSU Prozess.

Mithilfe von Postern diskutierten die Nachwuchswissenschaftlerinnen ihre Forschungsinteressen, die sie zu Promotionsarbeiten ausbauen möchten.

Beatrice Adam erklärt, welche Zusammenhänge sie zwischen surrealistischer Fotografie und der Werbefotografie im Paris der Zwischenkriegszeit und dem damit einhergehenden Weiblichkeitsbild sieht.

Marianne Hösl präsentiert ihr Poster über psychosoziale Gesundheit von Proband_innen der bayerischen Bewährungshilfe im Kontext sozialer Ungleicheit.

Janina Jäckel beschäftigt sich mit Geschlechterungleichheiten und der Bedeutung sozialer Netzwerke für chinesische Studierende in Deutschland.

Charlie Kaufhold skizziert, wie sie ihre Dissertation zur Berichterstattung über den NSU-Prozess gestalten will.

Mia-Alina Schauf will sich für ihre Promotionsarbeit mit der Innovationsfähigkeit von Familienunternehmen beschäftigen.

Tabea Schroer stellt ihr Plakat vor zum Thema: „Neue, alte Ungleichheit? - Grenzziehungen unter Studierenden an Grandes Écoles in Zeiten der Internationalisierung“.

Susann Pham This Forschungsinteresse gilt dem Thema: „Vietnam zwischen Protest und Repression: Zur Analyse und Entwicklung (neuer) Formen des politischen Aktivismus im Post-Sozialistischen Kontext“.

Mira Claire Zadrozny beschreibt anhand ihres Posters ihr geplantes Projekt Das Territorium der Bilder. Praktiken der Aneignung in der Street Art.

Das Shortcuts-Programm dient dazu, Studentinnen beim Übergang vom Masterstudium zur Promotion aktiv zu unterstützen. In einer Zeit von vier Monaten entwickeln die Teilnehmerinnen mit Hilfe von Kolloquien und Workshops ihr Exposé weiter. Weitere Informationen zum Shortcuts-Programm, den diesjährigen Programmteilnehmerinnen und ihren Projekten finden Sie unter:
http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Fellows/shortcuts.html

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Desk Exchange: Gäste aus Lund und York an der BGHS

Veröffentlicht am 10. November 2017

Ida Jannsson (Universität Lund) und Joshua Ravenhill (Universität York). Foto: Thomas Abel

 

Vom 06.11. bis 17.11. sind Ida Jansson von der Universität Lund und Joshua Ravenhill von der Universität York an der BGHS zu Gast. Ihr Besuch bei uns findet im Rahmen des Desk Exchange Programms Lund-York-Bielefeld statt.

Joshua Ravenhill ist Historiker und forscht im Rahmen seiner PhD Arbeit zu den Erfahrungen, die Migrantinnen und Migranten im spätmittelalterlichen England gemacht haben. Besonders interessieren ihn die Möglichkeiten, die Migrantinnen und Migranten zu Verfügung standen, und welche Entscheidungen für sie daraus gefolgt sind. "Spannend ist, dass es da beim Entscheidungsverhalten durchaus Parallelen zu heute gibt", erklärt er.

Ida Jansson, ebenfalls Historikerin, untersucht die Entwicklung von Minderheitenrechten und –schutzmaßnahmen vom Ersten Weltkrieg bis heute. Als Beispiel dient ihr dabei der Umgang Finnlands mit der Bevölkerung der Åland Inseln, die eine eigenständige, schwedisch sprechende Gemeinde darstellen.

Desk Exchange-Programm

Das Desk Exchange-Programm bietet Promovierenden aus Lund, York und Bielefeld die Möglichkeit, die jeweils anderen Wissenschaftseinrichtungen kennenzulernen, sich mit Kolleginnen und Kollegen vor Ort auszutauschen und sich international zu vernetzen. Die Teilnehmenden haben während ihrer Aufenthalte in Lund, York und Bielefeld die Möglichkeit, Seminare zu besuchen und ihre Dissertationsprojekte zu präsentieren. Zudem wird ihnen die Chance geboten, sich in Einzelgesprächen mit Lehrenden ihrer Gastgeberuniversität auszutauschen.

Über die Bielefelderinnen und Bielefelder in Lund berichten wir hier in der kommenden Woche.

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Ankündigung: Meet the Shortcuts

Veröffentlicht am 25. Oktober 2017

Am Mittwoch, den 8. November 2017, stellen sich die diesjährigen Shortcuts-Teilnehmerinnen mit ihren geplanten Dissertationsprojekten vor. Die neun Nachwuchswissenschaftlerinnen, zwei aus der Geschichte und sieben aus der Soziologie, haben dafür kurze Posterpräsentationen vorbereitet. Im Anschluss an die Präsentation gibt es noch die Möglichkeit, die vorgestellten Themen zu diskutieren und die neun Shortcuts-Teilnehmerinnen besser kennenzulernen.

Die Präsentation findet im BGHS-Seminarraum (X-B2-103) statt. Beginn ist um 14.00 Uhr (s.t.).

Das Shortcuts-Programm dient dazu, Studentinnen beim Übergang vom Masterstudium zur Promotion aktiv zu unterstützen. In einer Zeit von vier Monaten entwickeln die Teilnehmerinnen mit Hilfe von Kolloquien und Workshops ihr Exposé weiter. Weitere Informationen zum Shortcuts-Programm, den diesjährigen Programmteilnehmerinnen und ihren Projekten finden Sie unter:
http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Fellows/shortcuts.html

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Vortragsreihe Linie 4 gestartet

Veröffentlicht am 24. Oktober 2017


Dr. Marius Meinhof hielt den Eröffnungsvortrag in der Vortragsreihe »Linie 4«. Foto: Theresa Hornischer

Am Dienstag, den 17. Oktober, fand in der Volkshochschule Bielefeld im Ravensberger Park die Auftaktveranstaltung der öffentlichen BGHS Vortragsreihe Linie 4 statt. Dr. Marius Meinhof, Absolvent der BGHS, stellte Auszüge seiner Forschung zu Konsum und nationaler Modernisierung in China vor.

In seinem Vortrag ging der Soziologe der Frage nach, wie das Alltagsleben und das Shoppingverhalten von Bewohnerinnen und Bewohnern in chinesischen Städten wie Zhengzhou, Wuhan und Nanjing aussehen, Städten also, die acht Millionen und mehr Einwohner haben. Neben den Einkaufsstraßen, die durch unzählige beleuchtete Schilder voller Werbung geprägt sind und in denen die Konsumenten zum Eintreten in die Geschäfte animiert werden, gibt es auch Nebenstraßen mit meist illegalen, aber geduldeten Märkten.

Hightech trifft Marktplatz

Tatsächlich hat Konsum in chinesischen Millionenstädten für Europäer futuristisch anmutende Züge angenommen. Verfügen viele Familien über keinen eigenen Computer, so ist ein Großteil der Bevölkerung aber im Besitz von Smartphones. Selbst Bezahlvorgänge werden per App auf dem Smartphone getätigt – so auch beim Einkaufen. Die Freigabe erfolgt über den eigenen Fingerabdruck oder über einen Code. High-Tech trifft dabei auf eines der ältesten Phänomene unserer Zeit: den Marktplatz.

Nicht nur die multikulturelle Seite und das moderne China wurden im Vortrag bildhaft und mit Videomaterial aufgezeigt. Es wurde auch thematisiert, wie Konsumpraktiken und -möglichkeiten zum Zwecke einer nationalen Modernisierung Chinas eingesetzt werden sollen. Staatliche Planer in China versuchen durch eine pluralisierte Form des Konsums eine »gesunde« Konsumwirtschaft zu kreieren, die zudem eine »umfassende moralische Entwicklung» der Menschen anregen soll.

Im Anschluss an den Vortrag konnten die Zuhörerinnen und Zuhörer Fragen stellen und mit dem China-Experten diskutieren.

Frauen gegen ihr Vaterland

Am Dienstag, den 7. November, wird die Vortragsreihe Linie 4 mit einem Vortrag der Historikerin Theresa Hornischer fortgesetzt. Der Titel ihres Vortrags lautet: Frauen gegen ihr Vaterland Frankreich (1918-1939).

Weitere Informationen zur Vortragsreihe und das vollständige Programm unter:

UNI.AKTUELL
hertz 87,9: Podcast »ImPuls« zur Vortragsreihe Linie 4
Facebook: #campusminute
www.uni-bielefeld.de/bghs/Public_Science/Linie_4/
www.vhs-bielefeld.de


Text: Theresa Hornischer

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Save the date »Linie 4«

Veröffentlicht am 15. Oktober 2017

Am Dienstag, den 17. Oktober 2017 um 18 Uhr, startet die Vortragsreihe »Linie 4« in die dritte Runde. Im Rahmen des Kooperationsprojekts mit der Volkshochschule Bielefeld, das von Promovierenden der BGHS gestaltet wird, sind bis Februar 2018 insgesamt acht Vorträge geplant, einer davon in englischer Sprache.

Das Programm umfasst sowohl historische Themen als auch gegenwärtige gesellschaftliche Fragestellungen. So geht es beispielsweise um politische Aktivistinnen im Frankreich der Zwischenkriegszeit, um ezidische Frauen in Deutschland, um Giftmorde im 19. Jahrhundert und um die Angst des Schieris vor dem Elfmeter. Zum Auftakt der Vortragsreihe spricht der Soziologie Dr. Marius Meinhof zum Thema: Konsum und nationale Modernisierung in China. Im Anschluss an die Präsentation sind Fragen aus dem Publikum herzlich willkommen.

Interessierte sind herzlich zu der öffentlichen Vortragsreihe »Linie 4« eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Nachwuchswissenschaftlterinnen und –wissenschaftler der BGHS freuen sich auf den Austausch und Dialog mit einem interessierten Publikum mitten in der Stadt.

Weitere Informationen zur Vortragsreihe und das vollständige Programm unter:

UNI.AKTUELL
hertz 87,9: Podcast »ImPuls« zur Vortragsreihe Linie 4
Facebook: #campusminute
www.uni-bielefeld.de/bghs/Public_Science/Linie_4/
www.vhs-bielefeld.de

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28 neue BGHS-Promovierende

Veröffentlicht am 12. Oktober 2017

20 der neuen Promovierenden an der BGHS Foto: Thomas Abel

28 neue Promovierende: So viele neue Gesichter auf einmal gab es schon lange nicht mehr an der BGHS. Am Mittwoch, den 11. Oktober, wurden sie im Rahmen des Welcome Days offiziell willkommen geheißen. Ursula Mense-Petermann, die Direktorin der BGHS, übernahm die Begrüßung der jungen Forschenden.

Die Gruppe setzt sich zusammen aus neuen StelleninhaberInnen, Stipendiantinnen im Short-Cut-Programm, sowie den Promovierenden des Sonderforschungsbereichs „Praktiken des Vergleichens“ und denen des Graduiertenkollegs „World Politics“.

Nach einer kurzen Vorstellung der Abteilung Geschichtswissenschaft durch Dr. Bettina Brandt sowie der Fakultät für Soziologie informierte Dr. Sabine Schäfer, die akademische Geschäftsführerin der BGHS, die Neumitglieder und Gäste über organisatorische Strukturen und das akademische Leben an der Graduiertenschule und stellte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BGHS-Geschäftsstelle vor.

Auch die Doctoral Representatives begrüßten die neuen Kolleginnen und Kollegen und Gäste. Beim anschließenden Coffee Break in der BGHS-Lounge konnten alle Teilnehmenden miteinander ins Gespräch kommen und sich kennenlernen.

Getting Started

Im zweiten Teil des Welcome Day bekamen die neuen Promovierenden wichtige Hinweise zur Promotion an der BGHS. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BGHS Geschäftsstelle gaben kurze thematische Inputs: zum Curriculum und einzelnen BGHS spezifischen Formaten (Dr. Sabine Schäfer), zu Unterstützungsleistungen und Fördermöglichkeiten der BGHS (Dr. Miriam Kanne), zu Qualifizierungmaßnahmen im Bereich Transferable Skills (Melanie Eulitz) und zu Projekten im Bereich der Wissenskommunikation und der Wissensvermittlung (Thomas Abel).

Technische Hinweise und Informationen zur EDV-Infrastruktur an der BGHS (Frank Leitenberger) schlossen die Reihe der Getting Started-Session ab. Der Welcome Day endete mit einem kurzen Rundgang der neuen Promovierenden und Gäste über den Hochschulcampus.

Die neuen Promovierenden an der BGHS (Auswahl)

  • Anatoly Boyashov (Soziologie): Actors in Establishment of Global Human Rights Networks Within International Organisations: case study of the United Nations Human Rights Council
  • Aziz Elmurodov (Soziologie): Competing narratives of Europe in Russian foreign policy: in search of identity or policy?
  • Takuma Fuji (Soziologie): Kosmopolitismus und Stigma
  • Tobias Gehring (Soziologie): Discourses on refugees and refugee policy in Uganda media
  • Mahir Gökbudak (Soziologie): Der Auswahlprozess des Betriebes und die Wahrnehmung des Praktikums durch Schüler*innen im Schulbetriebspraktikum an der Gesamtschule
  • Sandra Holtgreve (Soziologie): Coloniality in the global South and North. An analysis of Social Work Education in Germany, Mexico and Ecuador
  • Dominik Hofmann (Soziologie): Soziologie der Erwartung< /li>
  • Marc Jacobsen (Soziologie): Antisemitismus in der Weltgesellschaft. Veränderungen der Judenfeindschaft im Kontext von Globalisierung
  • Madeleine Myatt (Soziologie): Cybersecurity a shared responsibility? The role, implementation and strategic promotion of cooperative partnerships with the cybersecurity industry. An analytical perspective on the opportunities and consequences
  • Karsten Pieper (Soziologie): Publikumsbeobachtung der Massenmedien im Wandel. Von der Quotenmessung zur Echtzeit-Verdatung im Internet
  • Daniela Russ (Soziologie): Energy as a Mode of Observation in World Politics
  • Yasin Sunca (Soziologie): Building Political Space at the Intersection of Global Structures and Social Change: The International Relations of the Kurdish Movement in Upper Mesopotamia
  • Alisait Yilkin (Soziologie): To Vote or not to Vote: The Participation and Non-Participation in Turkish Elections of Young Generations of Turkish Citizens Living in Germany
  • Abrham Yohannes (Soziologie): National Identities versus Cultural Identities: Beta Israel Community
  • Andreas Becker (Geschichte): Schweden und die Welt: Vergleichspraktiken im interkulturellen Rechtskontakt während der Großmachtzeit (1611-1721)
  • Pablo Campos (Geschichte): Indigenismo, Entwicklung und Moderne. Eine vergleichstheoretische Perspektive, 1920 bis 1955
  • Anna Dönecke (Geschichte): Ordnung in der Vielfalt. Vergleichspraktiken in der interkulturellen Rechtsprechung in Pondichéry, 17.-18. Jahrhundert
  • Lena Gumpert (Geschichte): Das sich vergleichende Selbst im 11. und 12. Jahrhundert
  • Stefanie Haupt (Geschichte): Völkische Ortungen und Germanische Himmelskunde. Debatten um eine vor- und frühgeschichtliche Astronomie im Deutschland der Zwischenkriegszeit
  • Susan Krause (Geschichte): Blinde Zugänge zur Vergangenheit!? - Empirische Untersuchung zur historischen Imagination von Schüler/innen mit Förderschwerpunkt Sehen als Beitrag zur Inklusion im Geschichtsunterricht
  • Kerrin Langer (Geschichte): Comparing Forces and the Forces of Comparison. Streitkräftevergleiche vom Siebenjährigen Krieg bis zu den Pariser Konferenzen 1919/20
  • Marie Lemser (Geschichte): Vergleichspraktiken im ethnographischen Denken der Griechen nach dem Alexanderzug (Ende des 4. Jh. v. Chr. bis Mitte des 2. Jh. v. Chr.)
  • Johannes Nagel (Geschichte): The American military at the margins of world society, ca. 1865-1900
  • Stefan Roepke (Geschichte): Praktiken des Dienens in den Aufzeichnungen Hans von Schweinichens
  • Robet Schmieder (Geschichte): Die sozialen Netzwerke der jüdischen Arbeiterbewegung Englands und ihre transnationalen Verbindungen nach Osteuropa und in die USA. Innere Dynamik und gesellschaftliche Bedingtheit einer sozialen Bewegung
  • Christopher Schulte-Schüren (Geschichte): 'A strike is nothing but war.' Vergleichspraktiken in der Berichterstattung über Arbeitskämpfe in den USA 1890-1914
  • Daniele Toro (Geschichte): Radikalnationalistische Netzwerke im zentraleuropäischen Raum 1917-1934: Verflechtungsprozesse des Faschismus als transnationale soziale Bewegung
  • Gladys Zevallos (Geschichte): The Creation of American Regional Integration and the Origination of the Inter-American System after Independence. The Congress of Panama (1826) and the American Congress of Lima (1847)

Weitere Informationen zu den Forschungsprojekten der neuen Promovierenden sowie einen Überblick über alle Promovierenden der BGHS und ihre Dissertationsprojekte finden Sie unter: www.uni-bielefeld.de/bghs/Profil/Dissprojekte

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Welcome Day - WS 2017/18

Veröffentlicht am 5. Oktober 2017

Am Mittwoch, den 11. Oktober, findet der BGHS Welcome Day für das Wintersemester 2017/18 statt. Zum neuen Semester werden mehr als dreißig Doktorandinnen und Doktoranden, darunter die neuen Promovierenden des SFB 1288 (Praktiken des Vergleichens) und GK World Politics, begrüßt.
Hinzu kommen sechs Nachwuchswissenschaftlerinnen aus dem Short Cuts Programm, sowie zwei promovierende Gastwissenschaftler von der John Hopkins University und der Notre Dame University.

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Shortcuts-Programm 2017

Veröffentlicht am 21. September 2017

Sechs der neun Teilnehmerinnen des Shortcuts-Programmes 2017 (von links nach rechts): Beatrice Adam, Claire Zadrozny, Janina Jaeckel, Tabea Schroer, Susann Pham Thi, Marianne Hösl. Foto: Thomas Abel

Kurz vor Start des Wintersemesters 2017/18 begrüßt die BGHS die diesjährigen Shortcuts-Stipendiatinnen. Seit Anfang September nehmen neun angehende Nachwuchswissenschaftlerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet am Shortcuts-Programm der BGHS teil. Die Frauen haben erfolgreich ihr Studium abgeschlossen und beabsichtigen jetzt zu promovieren.

Das Shortcuts-Programm der BGHS zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses unterstützt sie aktiv bei diesem Übergang, indem es ein viermonatiges Qualifizierungsprogramm zur Vorbereitung auf die Promotion anbietet. Vier der neun Frauen erhalten darüber hinaus ein Stipendium und einen Arbeitsplatz für vier Monate, um an der BGHS ihre Dissertation vorzubereiten.

Das Qualifizierungsprogramm

Das Qualifizierungsprogramm besteht aus Workshops zu grundsätzlichen Fragen rund um die Promotion. Weitere Elemente des Programms sind etwa ein Kolloquium für die fachliche Begleitung des Programms sowie Informationsveranstaltungen zur Finanzierung der Promotion.

Am Mittwoch, den 8. November um 14 Uhr werden die Teilnehmerinnen des Shortcuts-Programms ihre geplanten Promotionsprojekte im Rahmen der Veranstaltung Meet the Shortcuts in Form einer Posterausstellung an der BGHS präsentieren. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum diesjährigen Shortcuts Programm und zu den Shortcuts- und Qualifizierungs-Programmen seit 2008 unter:

http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Fellows/shortcuts.html

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Neue Ausgabe der InterDisciplines „Structure and Events“ erschienen

Veröffentlicht am 14. September 2017

Das Titelbild der neuen Ausgabe "Structure and Events"

Das 2. Heft der 7. Ausgabe der InterDisciplines, Structure and Events, ist erschienen. Die Gastherausgeberinnen und -herausgeber dieser InterDisciplines-Ausgabe sind André Meyer (Universität Bielefeld), Ramy Youssef (Universität Konstanz) und Lili Zhu (Universität Bielefeld).

Als Begriffe stehen „Structure“ und „Events“ stellvertretend für zwei Theorieströmungen, die sowohl in der Geschichte als auch in der Soziologie große Rollen spielen. In der Geschichte kennt man sie als strukturalistischen oder ereignisgeschichtlichen Ansatz, in der Soziologie spricht man ebenfalls vom Strukturalismus, das Gegenstück dazu stellt hier aber eher der Interaktionismus dar. Diese Ausgabe der InterDisciplines untersucht, wie und auf welchen Ebenen Strukturen und Ereignisse miteinander verstrickt sind. Das Thema wird in fünf verschiedenen Artikeln beleuchtet:

Ramy Youssef (Universität Konstanz) liefert mit On the Social Constitution of Structures, Actions and Events eine umfangreiche, vor allem aus soziologischer Perspektive gedachte, Einleitung über den aktuellen Stand der Forschung und die Herausforderungen, wenn man Strukturen und Ereignisse mithilfe von Theorien abbilden will.

Ferdinand Nyberg (Universität Tübingen) geht in „Nancy Reagan in the ghetto” auf die Rolle des Ortes bzw. space ein. Welche dieser als Vermittler zwischen Struktur und Handlung einnimmt, diskutiert er am Beispiel der Anti-Drogenpolitik der USA in den späten 1980er Jahre.

Über Probleme globalen Charakters spricht der Soziologe Ceyhun Gürkan (Universität Ankara) in seinem Beitrag: „Braudel and Foucault on structure and event“. Er nimmt als Ereignis die Finanzkrise von 2008 in den Fokus und untersucht, wie diese in Verbindung zu den Strukturen des Kapitalismus steht und wie die Politik mit diesen Strukturen umgegangen ist. Den theoretischen Überbau für seine Annahmen liefern die Autoren Fernand Braudel und Michel Foucault.

Mátyás Erdélyi (Central European University) untersucht einen historischen Fall: Sein Thema lautet „Crucial and local events in the long-term evolution of secondary schooling in Hungary (1867–1938)”.

Das Zusammenspiel von Strukturen und Ereignissen ist auch das Thema von Elena Dingersen (Technische Universität Darmstadt), jedoch mit anderem Anwendungsgebiet. In ihrem Beitrag „The city as an assignment“ untersucht sie auf der Basis von Fallstudien und medialen Diskursen, wie Strukturen und Ereignisse die Selbstdarstellungen der Städte Dresden und St. Petersburg geprägt haben.

Die Artikel basieren größtenteils auf ausgewählten Vorträgen, die anlässlich des siebten Annual Seminar der BGHS gehalten wurden, welches vom 29.06. bis zum 01.07.15 im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld stattfand. Das Annual Seminar findet seit 2009 jedes Jahr statt und bietet vor allem jungen Forschenden aus verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Disziplinen die Gelegenheit, miteinander historische und soziologische Themen und deren Gemeinsamkeiten zu diskutieren.

Die InterDisciplines, das Online-Journal der Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS) erscheint zweimal jährlich zu verschiedenen, die Geschichtswissenschaft und die Soziologie betreffende Themen. Jedes Themenheft wird von anderen Gastherausgebern betreut.

Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter: http://www.inter-disciplines.org/index.php/indi/issue/view/21

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Visiting Fellowships 2017 beendet

Veröffentlicht am 13. September 2017

Im Sommersemester 2017 waren Mariana Bodnaruk (Ukraine) und Andrew Mitchell (UK) als Visiting Fellows an der BGHS zu Gast.

Die beiden in Ungarn bzw. in Japan Promovierenden hatten die Gelegenheit, sich vier Monate lang ihren Dissertationsprojekten zu widmen, diese unter anderem im Rahmen des BGHS Kolloquiums Meet the Fellows zu diskutieren und sich mit den hiesigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu vernetzen.

Andrew Mitchell organisierte überdies ein Come-together zwischen den BGHS-Mitgliedern und seinem Betreuer von der Kumamoto University und präsentierte seine Arbeit im interdisziniplinärem Kolloquium.

Wir wünschen Mariana Bodnaruk und Andrew Mitchell eine erfolgreiche Zukunft!

Der Bericht über das Interdisziplinäre Kolloquium mit Andrew Mitchell: https://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/bghs/entry/interdisziplin%C3%A4res_kolloquium

Informationen zu den vorangegangenen Visiting Fellows können hier abgerufen werden: http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Fellows/visiting_fellows.html

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Start-up Programm 2017 beendet

Veröffentlicht am 13. September 2017


Die Start-ups (von links nach rechts:) Maria Borba Dantas (Brasilien), Daniele Toro (Italien),  Hafdis Hafsteinsdottir (Island), Jovana Vukcevic (Montenegro), Daorotiana Rokotondratandra (Madagaskar), und Kim Anh Dang (Vietnam). Foto: Thomas Abel

Mit dem Ende des Sommersemesters haben sich die diesjährigen Start-up Scholars aus Bielefeld verabschiedet. Die sechs internationalen Masterabsolventinnen und -Absolventen waren vier Monate lang an der BGHS zu Gast, um ihre Projekte zu diskutieren und sich ein überzeugendes Promotionsexposé zu erarbeiten.

Maria Borba Dantas (Brasilien), Kim Anh Dang (Vietnam), Hafdis Hafsteinsdottir (Island), Daorotiana Rokotondratandra (Madagaskar), Daniele Toro (Italien) und Jovana Vukcevic (Montenegro) nutzten ihre Zeit außerdem, um an den Kursen der BGHS teilzunehmen, sich untereinander auszutauschen und ihre Dissertationsvorhaben im Rahmen des Kolloquiums Meet the Start-ups vorzustellen.

Während Daniele Toro und Kim Anh Dang sich für ein Promotionsstudium an der BGHS entschieden haben, erhielt Jovana Vukcevic ein Marie-Curie-Fellowship, zu dem wir ihr herzlich gratulieren.

Wir wünschen all unseren Start-up Scholars eine erfolgreiche Zukunft.

Informationen zu den vorangegangenen Start-ups können hier abgerufen werden: http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Fellows/startup_fellows.html

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