BGHS.AKTUELL

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BGHS.AKTUELL

Ergebnisse der BGHS Evaluation 2016

Veröffentlicht am 21. Juni 2017

2016 unterzog sich die BGHS zum zweiten Mal nach 2010 einer freiwilligen Evaluation. Die Evaluation dient dazu, Stärken und Schwächen der BGHS und ihres Programms zu identifizieren. Die Hinweise aus der Evaluation 2016, welche die BGHS im Rahmen des mehrstufigen Evaluationsprozesses erhalten hat, dienen vor allem der Weiterentwicklung der BGHS. Es sollen so Perspektiven für die Verstetigung der BGHS nach Auslaufen der Finanzierung durch die Exzellenzinitiative im Oktober 2019 aufgezeigt werden.

Der mehrstufige Evaluationsprozess

Die Evaluation der BGHS erfolgte in mehreren Stufen: Im Januar/Februar 2016 hat die BGHS-Geschäftsstelle eine Online-Promovierendenbefragung durchgeführt. Daran haben mehr als Zweidrittel der Promovierenden der BGHS teilgenommen. Im April und Mai 2016 folgten dann Interviews mit Betreuerinnen und Betreuern der BGHS. Die Ergebnisse aus den beiden Datenerhebungen bilden die Grundlage des Berichts „Promovieren an der BGHS. Ergebnisbericht der Datenerhebung zur Evaluation 2016“. Am 11. November fand dann eine Begehung statt, zu der fünf Expertinnen und Experten zum Thema Graduiertenausbildung eingeladen waren.

Der Bericht „Promovieren an der BGHS“ diente ihnen als Vorbereitung, an dem Tag konnten sie sich vor Ort ein Bild von der Promotionsausbildung an der BGHS machen. Unter anderem wurden Gespräche mit Promovierenden, betreuenden Professorinnen und Professoren sowie mit Vorstandsmitgliedern der BGHS und dem Prorektor für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung an der Universität Bielefeld geführt. Darüber hinaus gab es einen Rundgang durch die Räumlichkeiten der BGHS. Basierend auf ihren Erkenntnissen aus dem Ergebnisbericht und der Begehung haben die Expertinnen und Experten Ende 2016 ein zehnseitiges Gutachten vorgelegt.

Ergebnisse aus der Evaluation
Das Gutachten hebt die Stärken der BGHS, wie etwa die internationale Vernetzung, die Mobilitätsförderung, den interdisziplinären Austausch, das Studienprogramm oder die vorbildliche Infrastruktur hervor. Die Gutachterinnen und Gutachter machen aber genauso Empfehlungen für die Weiterentwicklung der BGHS, so können sie sich zum Beispiel einen stärkeren interdisziplinären Austausch - auch auf der Ebene der Professorinnen und Professoren – vorstellen. Sie empfehlen der Universitätsleitung die Verstetigung der BGHS und betonen, dass die BGHS in vielen Belangen Modellcharakter für die Universität Bielefeld hat.

Das Gutachten wurde mit dem Prorektor für Forschung, wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung, den Promovierendenvertreterinnen und Promovierendenvertretern sowie dem Vorstand der BGHS diskutiert. Ein erster Schritt, die Anregungen aus dem Gutachten umzusetzen, ist die Initiierung des Interdisciplinary Dialogue. Dieser Austausch von Mitgliedern beider Fakultäten zu einem Thema soll am Vorabend des Annual Seminars, am 12. Juli 2017, zum ersten Mal stattfinden. Der erste Interdisziplinäre Dialog wird zum Thema „Grappling with the Global“ geführt.

Weitere Informationen

Ergebnisbericht der Evaluation

BGHS.aktuell – Begehung

BGHS.aktuell – Start der Evaluation

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2017 PhD Conference Lund–York–Bielefeld

Veröffentlicht am 14. Juni 2017

Teilnehmende der PhD Conference Lund–York–Bielefeld 2017. Foto: Kajsa Brilkman, Lund University

Vom 7. bis 9. Juni 2017 fand die diesjährige PhD Conference in History: Lund–York–Bielefeld statt. Tagungsort war in diesem Jahr die Universität in Lund/Schweden.

Im Rahmen der dreitägigen Konferenz präsentierten und diskutierten insgesamt 23 Doktorandinnen und Doktoranden der drei Universitäten ihre Forschungsprojekte im internationalen Kontext. Sieben von ihnen waren Promovierende der BGHS der Universität Bielefeld.

Neben der Vorstellung und Diskussion der Forschungsprojekte in insgesamt sechs Sessions umfasste das Programm auch zwei Round Table-Diskussionen zu den Themen Writing entangled histories of Europe – breaking away from national histories und Making an academic career. Eine Tour über den Campus der Universität Lund und durch die Innenstadt sowie eine Führung durch die Kathedrale von Lund und gemeinsame Conference Dinners rundeten das Tagungsprogramm ab.

Wie schon im letzten Jahr war die Diskussion über Länder- und Epochengrenzen – und auch über historiografische Traditionen – hinweg ausgesprochen produktiv, erhellend und unterhaltsam.

Die Teilnehmenden aus Bielefeld und ihre Beiträge im Überblick:

  • Daniel Emmelius: Writing Boundaries. The Pomerium and the Constitution of City Boundaries in the Ancient City of Rome
  • Simon Füchtenschnieder: Planning and Organising of Voyages of Research and Voyages of supply Conducted by the Royal Navy in the 18th Century Focusing on the two Breadfruit Voyages by William Bligh abroad HMAV (His Majesty’s Armed Vessel) Bounty and HMS (His Majesty’s Ship) Providence
  • Theresa Hornischer: Female Intellectuals in France between the Two World Wars
  • Arne Käthner: West-Germany as Neoliberal Pioneer: Transnational Conceptual Struggles about the ‘Good Society’ in the Post-War Period (1945–1963)
  • Teresa Malice: The Italian Left and the German Democratic Republic. Trans-Local Contacts, Entangled Views and Reciprocal Imaginations During the Cold War (1950s–1970s)
  • Niko Rohé: European Observations and Comparison in Wars of ‘Others’ in the 1890s. British, French and German Imaginations of Imperial World Order
  • Rouven Wirbser: Can India also be found in Westphalia? Early Modern Jesuit Acitivity in Westphalia as a Part of the Global Catholic Missions

Begleitet wurden die Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler aus Bielefeld von Dr. Levke Harders und Prof. Dr. Peter Schuster von der Abteilung Geschichte der Universität Bielefeld.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Format der PhD Conference Lund–York–Bielefeld, zur PhD Conference Lund–York–Bielefeld 2016 in Bielefeld und zum ‚desk exchange‘ Lund-York-Bielefeld im November 2017 sowie zu weiteren nationalen und internationalen Kooperationspartnern und -formaten der BGHS unter:

http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Programm/Workshops/2016

www.belonging.hypotheses.org

https://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/bghs/entry/phd_conference_lund_york_bielefeld

http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Profil/Kooperationen

Die nächste PhD Conference in History: Lund–York–Bielefeld findet 2018 in York statt.

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BGHS Art&Science an FH

Veröffentlicht am 9. Juni 2017

Am 6. Juni wurde die Ausstellung Visualising Research im Hauptgebäude der FH Bielefeld eröffnet. Noch bis zum 22. Juni sind auf der Magistrale die Ergebnisse des 2. Art&Science Projektes der BGHS mit dem Fachbereich Gestaltung der FH Bielefeld zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ausstellungsansichten in der FH Bielefeld. Fotos: Thomas Abel/BGHS

 

Die FH Bielefeld ist der dritte Ort, an dem das Wissenschafts-Kunst-Projekt präsentiert wird. Bereits im Dezember 2016 wurde die Ausstellung im Rahmen des 10. Forums Wissenschaftskommunikation gezeigt, einer Konferenz für Kommunikatorinnen und Kommunikatoren aus den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Hochschule. Von Februar bis Mai 2017 war das Projekt an der BGHS zu sehen.

 

 

 


Ausstellung auf dem 10. Forum Wissenschaftskommunikation. Fotos: Thomas Abel/BGHS

 

 

 

 

 

 


Ausstellungsansichten an der BGHS. Fotos: Thomas Abel/BGHS

 

GENIALE

Am 22./23. August 2017 wird das Art&Science Projekt Visualising Research an den Hochschultagen im Rahmen des Bielefelder Sciencefestivals GENIALE im Hauptgebäude der Universität Bielefeld präsentiert.

Weitere Informationen

Weitere Infos zum Art&Science Projekt Visualising Research, zu den bisherigen und weiteren Ausstellungsorten und zu anderen Art&Science-Projekten der BGHS unter: www.geniale-bielefeld.de
https://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/bghs/entry/visualising_research
https://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/bghs/entry/wissenschaft_gezeichnet
http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Public_Science/Art_Science/illustration.html
http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Public_Science/Art_Science/portrait.html

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Postersession mit BGHS Start-ups

Veröffentlicht am 30. Mai 2017

Am Mittwoch, den 24. Mai 2017, fand an der BGHS die Veranstaltung Meet the Start-ups statt.

 


Dr. Verena Molitor begrüßte die anwesenden Gäste. Foto: Thomas Abel/BGHS

Im ersten Teil stellten die diesjährigen Start-up Scholars aus Brasilien, Island, Italien, Madagaskar, Montenegro und Vietnam ihre geplanten Dissertationsprojekte im Rahmen kurzer Posterpräsentationen vor. Dr. Verena Molitor, die das Start-up Programm der BGHS in diesem Jahr leitet, moderierte die Postersession.

Das Themenspektrum der vorgestellten Projekte war sehr weit. Es reichte von Freizeitsport und Körperkult in Europa von 1950 bis heute über radikale nationalistische Netzwerke zwischen Deutschland und Italien in der Zwischenkriegszeit von 1918 bis 1933 bis hin zur Selbstverwaltung von Arbeitnehmern in Vietnam und Karrierewegen von Frauen in Madagaskar.

Maria Borba Dantas stellt das Poster zu ihrem geplanten Dissertationsprojekt »Stratification, social inequalities and world society: the argument for a peripheral constitutionalism« vor. Foto: Thomas Abel/BGHS

 


Hafdis Hafsteinsdottir möchte zum Thema »The Politics of the Sporting Body. Recreational Sport in Northern Europe 1950-2000« promovieren. Foto: Thomas Abel/BGHS

 


Daniele Toro präsentierte das Poster zum geplanten Forschungsprojekt »Transnational Radical Nationalist Networks between Germany and Italy 1918 – 1933: An Entangled History of ›Fascistisation‹«. Foto: Thomas Abel/BGHS

 


Daorotiana Rakotondratandra skizziert sein geplantes Dissertationsprojekt »Social representations, family involvement and servicewomen‘s career paths in Madagascar«. Foto: Thomas Abel/BGHS

 


Jovana Vukcevic möchte zum Thema »The price of memory: Commodifying legacies of unwanted heritage in the Balkans« promovieren.  Foto: Thomas Abel/BGHS

 


Kim Anh Dang stellte ihr geplantes Dissertationsprojekt »Self-governance through the concept of career in Vietnamese workers« vor. Foto: Thomas Abel/BGHS

Im Anschluss an die Kurzvorstellungen standen die sechs angehenden NachwuchswissenschaftlerInnen den anwesenden Gästen für weitere Nachfragen und zu ihren Postern und Projekten zur Verfügung. Neben vertiefenden Informationen und weiteren Diskussionen bot die Veranstaltung auch Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich näher kennenzulernen.

Die diesjährigen Start-up Scholars der BGHS und ihre geplanten Dissertationsprojekte:

  • Maria Borba Dantas, Brasilien (Soziologie): Stratification, social inequalities and world society: the argument for a peripheral constitutionalism

  • Hafdis Hafsteinsdottir, Island (Geschichte): The Politics of the Sporting Body. Recreational Sport in Northern Europe 1950–2000

  • Daniele Toro, Italien (Geschichte): Transnational Radical Nationalist Networks between Germany and Italy 1918 – 1933: An Entangled History of ‘Fascistisation’

  • Daorotiana Rakotondratandra, Madagaskar (Soziologie): Social representations, family involvement and servicewomen‘s career paths in Madagascar

  • Jovana Vukcevic, Montenegro (Soziologie): The price of memory: Commodifying legacies of unwanted heritage in the Balkans

  • Kim Anh Dang, Vietnam (Soziologie): Self-governance through the concept of career in Vietnamese workers

Das Start-up Programm der BGHS

Das Start-up Stipendienprogramm der BGHS richtet sich an internationale Master-Absolventinnen und -Absolventen, die sich in einem speziell auf ihre Bedürfnisse ausgestalteten viermonatigen Trainee-Programm auf ihre Promotion vorbereiten.
Während ihres Gastaufenthalts an der BGHS bekommen sie eigene Büroarbeitsplätze zur Verfügung gestellt und werden von der BGHS mit einem Stipendium finanziert. Die diesjährigen Start-up Scholars werden noch bis Ende Juli an der BGHS zu Gast sein.

Weitere Informationen zum Start-up Stipendienprogramm, zu den diesjährigen Start-ups, ihren Projekten und den Start-up Scholars seit 2013 unter:

www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Fellows/startup_fellows.html
www.uni-bielefeld.de/bghs/Ausschreibungen/startup_scholarships.html

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Ankündigung: Meet the Start-ups

Veröffentlicht am 18. Mai 2017

Am Mittwoch, den 24. Mai um 14 Uhr (s.t.), stellen sich die diesjährigen Start-up Scholars mit ihren geplanten Dissertationsprojekten im BGHS-Seminarraum (X-B2-103) vor. Die zwei HistorikerInnen und vier SoziologInnen haben dafür kurze Posterpräsentationen vorbereitet.

Nach diesen Präsentationen, die insgesamt voraussichtlich 30 Minuten dauern werden, bietet sich noch die Möglichkeit über die vorgestellten Themen zu diskutieren und die sechs Start-ups besser kennenzulernen.

Mehr Informationen zum Programm, gibt es im Newsletter und auf den Plakaten, die auf X-B2 aushängen, sowie im [BGHS Blog].

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

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Veranstaltung: Meet the Guest Researcher

Veröffentlicht am 18. Mai 2017


Vom 19. Mai - 15. Juni wird die Soziologin Thien-Huong Ninh (California State University; Cosumnes River College, Sacramento) an der BGHS zu Gast sein. Thien-Huong Ninh ist Migrations- und Religionssoziologin und wird auch zu diesen Themen in ihrer Zeit an der BGHS Lehrveranstaltungen halten.

Im Rahmen der Veranstaltung Meet the Guest Researcher haben alle Interessierten die Gelegenheit, Thien-Huong Ninh bei einem Get Together kennen zu lernen.

Das Get Together findet am Dienstag, den 23. Mai um 14 Uhr, in der BGHS Lounge statt.

Alle BGHS-Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Mehr Termine mit unserer Gastwissenschaftlerin Thien-Huong Ninh und weiterführende Informationen:

24. Mai: Vortrag
The Virgin Mary With an Asian Face: Religion and Race in the Lives of Vietnamese Catholic Refugees
16:00 -18:00 Uhr, Raum: X-C3-107

12.-13. Juni: Seminar
Religions, Refugees and Relocation
Bitte im ekVV anmelden.

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8. Workshop Notre Dame/Bielefeld

Veröffentlicht am 17. Mai 2017

Teilnehmende des 8. Workshops Notre Dame/Bielefeld. Foto: John Deak

Vom 4. bis 8. Mai fand das mittlerweile 8. Zusammentreffen zwischen Doktorandinnen und Doktoranden aus Notre Dame und Bielefeld statt. Der Ausrichtungsort des diesjährigen Promovierendenworkshops war die Universität in Notre Dame (Indiana/USA).

Neun Promovierende der BGHS nahmen an dem internationalen Workshop teil. Begleitet wurde die Gruppe der Bielefelder Promovierenden von Dr. Bettina Brandt, Wissenschaftliche Geschäftsführerin der Schule für Historische Forschung und Prof. i.R. Stephan Merl von der Abteilung Geschichte der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie.

Im Zentrum des internationalen Workshops standen Textauszüge aus den derzeit entstehenden Dissertationen der Teilnehmenden, die einige Wochen vor Beginn der Veranstaltung zur Vorbereitung verschickt wurden. Nach einer kurzen Vorstellung wurden die einzelnen Beiträge aus Bielefeld und Notre Dame von Kolleginnen und Kollegen der jeweils anderen Hochschule kommentiert und anschließend von allen ausführlich diskutiert.

Neben der intensiven Textarbeit und Diskussion der Dissertationen bot der Aufenthalt der Bielefelder Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in Notre Dame auch die Gelegenheit, sich allgemein über historische und soziologische Fragestellungen und über die Promotionsausbildung auszutauschen. Ein Rahmenprogramm mit einer Architekturführung durch Chicago und einer Wanderung durch die Dünen von South Bend rundete das diesjährige Zusammentreffen ab.

Die Teilnehmenden aus Bielefeld und ihre Dissertationsprojekte im Überblick:

    Marcus Carrier: Methodenwahl in der forensischen Chemie/Toxikologie des 19. Jahrhunderts im deutsch-französischen Vergleich

    Jana Kristin Hoffmann: Familienkonzepte und Geschlechtervorstellungen im amerikanischen Mainline-Protestantismus am Beispiel der United Methodist Church 1950-1990 (Arbeitstitel)

    Teresa Malice: Between agreement and dissent. The Italien Left and 'real socialism' in the German Democratic Republic (1949-1976)

    Kerstin Schulte: Die Entstehung der "Volksgemeinschaft" hinter Stacheldraht. Die Internierungslager in der britischen und amerikanischen Besatzungszone, 1945-1950

    Zoltán Simon: History, Presence, Experience: History in Times of Unprecedented Change

    Oleksandra Tarkhanova: Transformation of the State Gender Regime: Policy Change and Policy Framing in Post-Soviet Ukraine

    Niko Rohé: European Observation and Comparison in Wars of "others" during the 1890s

    Paul-Matthias Tyrell: Integrative Verwertung einer Grenze? Die Staatengrenze zwischen den USA und Kanada in der Metropolregion Detroit - Windsor als gemeinsam genutzte lokale ökonomische Ressource

    Lili Zhu: Die deutsche Kulturpolitik in China und ihre Auswirkungen-Eine Analyse der kulturellen Expansion des Deutschen Reiches nach China von 1900 bis 1914.

Weitere Infos Promovierendenworkshops Notre Dame/Bielefeld

Weitere Infos zum Format des Promovierendenworkshops Notre Dame/Bielefeld und den Treffen, die seit 2010 alternierend an der Universität Bielefeld und der University of Notre Dame ausgerichtet werden, sowie zu weiteren nationalen und internationalen Kooperationspartnern der BGHS unter:

www.uni-bielefeld.de/bghs/Programm/BGHS_spezifische_Formate/notredame

http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Profil/Kooperationen/index

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Kolloquium Meet the Fellows

Veröffentlicht am 11. Mai 2017

Visiting Fellow Marina Bodnaruk und das Publikum aus der BGHS.
Foto: Thomas Abel

Am 10. Mai haben sich die diesjährigen Visiting Fellows im Rahmen der Veranstaltung Meet the Fellows offiziell an der BGHS vorgestellt und ihre Promotionsprojekte präsentiert.

Die Historikerin Marina Bodnaruk aus der Ukraine, die an der Central European University in Budapest, Ungarn, zur Senatorenelite im spätrömischen Reich forscht, stellte ihr Dissertationsprojekt mit dem Titel „Production of Distinction: The Representation of Senatorial Elites in the Later Roman Empire (306–395)” vor.

Der Soziologe Andrew Mitchell aus Großbritannien, der an der Universität Kumamato in Japan arbeitet, untersucht Japans Nuklearpolitik anhand von Luhmanns Systemtheorie. Der Titel seines Dissertationsprojektes lautet: „Observing Fukushima: A Case Study of Japanese Nuclear Policy through Luhmann’s Social System Theory."

Visiting Fellow Marina Bodnaruk präsentiert ihre Forschungsarbeit über die senatorischen Eliten im spätrömischen Reich.
Foto: Thomas Abel

 

Andrew Mitchell erklärt, welche Erkenntnnise gewonnen werden können, wenn man Luhmanns Systemtheorie auf die Nuklearpolitik Japans anwendet.
Foto: Thomas Abel

Die beiden internationalen Forschenden aus Großbritannien und der Ukraine sind noch bis Ende Juli 2017 an der BGHS zu Gast. Sie nutzen die Zeit an der Uni Bielefeld, um in Ruhe weiter an ihren Promotionsprojekten zu arbeiten.

Darüber hinaus möchten sie während ihres Aufenthalts die einmalige Chance ergreifen, sich mit Promovierenden an der BGHS über ihre Arbeiten auszutauschen und sich vor Ort mit anderen Forschenden zu vernetzen.

Weitere Informationen zu den diesjährigen Visiting Fellows, zu den Visiting Fellows seit 2009 und allgemein zum Visiting Fellow Programm:
www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Fellows/visiting_fellows

Weitere Informationen zum Ausschreibungsverfahren:
www.uni-bielefeld.de/bghs/Ausschreibungen/visiting_fellowships

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Meet the Fellows

Veröffentlicht am 3. Mai 2017

Am Mittwoch, den 10. Mai um 14 Uhr (s.t.) findet an der BGHS die Veranstaltung Meet the Fellows statt.

Vorträge

  • Mariana Bodnaruk (Central European University, Budapest, Ungarn): The Representation of Senatorial Elites in the Later Roman Empire (306–395)

  • Andrew Mitchell (Kumamoto University, Japan): Observing Fukushima: A Case Study of Japanese Nuclear Policy through Luhmann's Social Systems Theory

 


Das Kolloquium gibt den beiden Visiting-Fellows der BGHS die Möglichkeit, ihre Dissertationsrojekte vorzustellen, und eine gute Gelegenheit zum Austausch mit Kolleginnen und Kollegen an der BGHS und der Universität Bielefeld.

Alle Interessierten sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen

Datum/Zeit/Ort: Mittwoch, den 10. Mai 2017, 14.00 Uhr, BGHS-Seminarraum X-B2-103

Mehr Informationen über die diesjährigen Visiting Fellows sind abrufbar unter: www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Fellows/visiting_fellows.html

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BGHS Visiting Fellows 2017

Veröffentlicht am 3. Mai 2017

Die BGHS Visiting Fellows im Sommersemester 2017 (von links): Mariana Bodnaruk und Andrew Mitchell. Foto: Thomas Abel

Im Rahmen des Welcome Day am 26. April wurden auch die diesjährigen Visiting Fellows an der BGHS begrüßt: Mariana Bodnaruk (Ukraine) und Andrew Mitchell (England). Die Historikerin und der Soziologe waren mit ihren Bewerbungen für das internationale Gastprogramm erfolgreich. Nun erhalten sie vier Monate lang die Gelegenheit, ihre Forschungsprojekte mit Kolleginnen und Kollegen an der BGHS zu diskutieren. Daneben haben sie als Fellows auch einen Büroarbeitsplatz an der BGHS, um intensiv an ihren Dissertationen zu arbeiten.

Mariana Bodnaruk verfasst ihre Dissertation Production of Distinction: The Representation of Senatorial Elites in the Later Roman Empire (306–395) an der Central European University in Budapest, Ungarn. Andrew Mitchell promoviert an der Kumamoto University in Japan, wo er sich dem Thema Observing Fukushima: A Case Study of Japanese Nuclear Policy through Luhmann's Social Systems Theory widmet.

Im Rahmen ihres Gastaufenthalts an der BGHS werden die beiden Gastforschenden Am 10. Mai ihre Dissertationsprojekte im Rahmen des BGHS Kolloquiums Meet the Fellows vorstellen. Alle Interessierten sind herzloch zu der Veranstaltung eingeladen.

Wir heißen Mariana und Andrew herzlich willkommen.

Mehr Informationen über die diesjährigen Visiting Fellows sind abrufbar unter: www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Fellows/visiting_fellows.html

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BGHS Start-ups 2017

Veröffentlicht am 2. Mai 2017

Start-up Fellows im Sommersemester 2017 (von links): Daniele Toro, Maria Dantas, Hafdis Hafsteinsdottir, Kim Dang, Jovana Vukcevic, Daorotiana Rakotondratandra. Foto: Thomas Abel

Mit dem Welcome Day am 26. April sind neben den neuen Promovierenden auch die diesjährigen BGHS Start-up Scholars offiziell in das viermonatige Programm zur Vorbereitung auf eine Promotion gestartet. Die sechs HistorikerInnen und SoziologInnen kommen aus Brasilien, Island, Italien, Madagaskar, Montenegro und Vietnam. An der BGHS erhalten sie mit gezielten Workshops, projektorientierten Kolloquien und Schreibtrainings die Möglichkeit ein Dissertationsexposé zu erarbeiten, mit dem sie sich auf Promotionsstellen, Promotionsstipendien und -studienplätze bewerben können.

Die Historikerin Hafdis Hafsteinsdottir (Island) wird die Zeit an der BGHS nutzen, um an ihrem Projektexposé The Politics of the Sporting Body. Recreational Sport in Northern Europe 1950–2000 zu arbeiten. Wie die anderen Start-up Scholars hat sie ein Büro auf dem BGHS-Flur bezogen, um Einblicke in den Promotionsalltag der BGHS-Promovierenden zu erhalten und sich vor Ort zu vernetzen. Ihr Fachkollege, der Historiker Daniele Toro (Italien), hat bereits als Austauschstudent Erfahrungen an der Universität Bielefeld gesammelt und kam gerne von seiner Heimatuniversität Bologna zurück, um sein geplantes Forschungsprojekt Transnational Radical Nationalist Networks between Germany and Italy 1918–1933: An Entangled History of ‘Fascistisation’ voranzutreiben.

Auch die vier Soziologinnen und Soziologen haben sich indes gut an der BGHS eingelebt. Kim Anh Dang (Vietnam) befasst sich mit dem Thema Self-governance through the concept of career in Vietnamese workers, während Daorotiana Rakotondratandra (Madagaskar) zu Social representations, family involvment and servicewomen's career paths in Madagascar forschen möchte.

Ein globalpolitisch ausgerichtetes Projekt bearbeitet Maria Borba Dantas (Brasilien) mit Stratification, social inequalities and world society: the argument for a peripheral constitutionalism. Ihre Kollegin, die Soziologin Jovana Vukcevic (Serbien und Montenegro), freut sie sich insbesondere auf den interdisziplinären Austausch an der BGHS. Sie wird ihr geplantes Forschungsthema The price of memory: Commodifying legacies of unwanted heritage in the Balkans in den kommenden Monaten mit den Mitgliedern der BGHS diskutieren können.

Offiziell bietet sich den Start-ups am 24. Mai die Gelegenheit, ihre Projekte im Rahmen des BGHS-Kolloquiums Meet the Start-ups vorzustellen. Interessierte sind herzlich zu den Präsentationen der Fellows eingeladen.

Wir heißen die Start-ups herzlich willkommen und freuen uns, sie auf ihrem Weg zur geplanten Promotion begleiten zu können.

Mehr Informationen über die diesjährigen Start-up Scholars sind abrufbar unter: http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Fellows/startup_fellows.html

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Neue BGHS Promovierende und Gäste

Veröffentlicht am 28. April 2017

11 der 17 neuen Promovierenden, die im Sommersemester 2017 mit ihren Dissertationen an der BGHS starten (von links): Mehran Haji-Mohammadian, Jule Adriaans, Edvaldo de Aguiar Portela Moita, Anja Henkel, Henning Middelschulte, Sisay Megersa Dirirsa, Johanna Paul, Julia Engelschalt, Aanor Roland, Theresa Renana Faye Hornischer, Ina Kiel. Foto: Thomas Abel

Am Mittwoch, den 26. April, fand an der BGHS der Welcome Day im Sommersemester 2017 statt. Ursula Mense-Petermann, die Direktorin der BGHS, begrüßte zum Auftakt die neuen Promovierenden sowie die Start-up Scholars und Visiting Fellows, die im Sommersemester 2017 an der BGHS zu Gast sind.

Nach einer kurzen Vorstellung der Abteilung Geschichtswissenschaft (Dr. Bettina Brandt) sowie der Fakultät für Soziologie informierte Dr. Sabine Schäfer, die akademische Geschäftsführerin der BGHS, die Neumitglieder und Gäste über organisatorische Strukturen und das akademische Leben an der Graduiertenschule und stellte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BGHS-Geschäftsstelle vor. Auch die Doctoral Representatives begrüßten die neuen Kolleginnen und Kollegen und Gäste. Beim anschließenden Coffee Break in der BGHS-Lounge konnten alle Teilnehmenden miteinander ins Gespräch kommen und sich kennenlernen.

Getting Started

Im zweiten Teil des Welcome Day bekamen die neuen Promovierenden wichtige Hinweise zur Promotion an der BGHS. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BGHS Geschäftsstelle gaben kurze thematische Inputs: zum Curriculum und einzelnen BGHS spezifischen Formaten (Dr. Sabine Schäfer), zu Unterstützungsleistungen und Fördermöglichkeiten der BGHS (Dr. Miriam Kanne), zu Qualifizierungmaßnahmen im Bereich Transferable Skills (Melanie Eulitz) und zu Projekten im Bereich der Wissenskommunikation und der Wissensvermittlung (Thomas Abel). Technische Hinweise und Informationen zur EDV-Infrastruktur an der BGHS (Frank Leitenberger) schlossen die Reihe der Getting Started-Session ab. Der Welcome Day endete mit einem kurzen Rundgang der neuen Promovierenden und Gäste über den Hochschulcampus.

Die neuen Promovierenden an der BGHS

17 neue Promovierende haben zum Sommersemester 2017 an der BGHS mit ihren Dissertationsprojekten begonnen: vier Historikerin und ein Historiker sowie vier Soziologinnen und acht Soziologen. Die neuen Doktorandinnen und Doktoranden kommen aus Äthiopien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Ghana, dem Iran und Nigeria. Professorinnen und Professoren der Soziologie und der Geschichtswissenschaft stehen den neuen Promovierenden als Betreuerinnen und Betreuer zur Seite.

Neue BGHS Promovierende und ihre Forschungsprojekte:

 

  • Jule Adriaans (Soziologie): Der Einfluss gesellschaftlicher Diskurse auf individuelle Gerechtigkeitseinstellungen im internationalen Vergleich. Ein Beitrag zur komparativen Gerechtigkeitsforschung
  • Edvaldo de Aguiar Portela Moita (Soziologie): Influxes of Subinclusion in the Construction of Constitutional Fields of Illegalities
  • Indra Bock (Soziologie): Studien an den Grenzen des Sozialen. Multimodale Analysen der kommunikativen Praktiken zwischen Mensch und Hund
  • Sisay Megersa Dirirsa (Geschichte): Ethiopia as a supra national state: An inquiry into the space of Contemporary Ethiopian History [Äthopien als supranationaler Staat – eine Untersuchung der Zeitgeschichte Äthopiens]
  • Julia Engelschalt (Geschichte): Ilustrado Scientists, Revolution, and Transformations of Empire in the Philippines, 1872–1916
  • Paul Goerigk (Soziologie): Berufsbildung in (Inter-)Aktion. Vermittlung von Praktiken des Werkzeuggebrauchs
  • Mehran Haji-Mohammadian (Soziologie): The Rise of Retirement in Iran. A Movement from the Margin to the Center of Social Policy?
  • Simon Hecke (Soziologie): Delegitimizing Empire: Social Sciences and the Demise of Empire as a Legitimate Political Form
  • Anja Henkel (Geschichte): Erika Mann. Eine intellektuelle Nomadin?
  • Theresa Renana Faye Hornischer (Geschichte): »Les écrivaines-voyageuses« - Reisende Frauen als Intellektuelle in der Zwischenkriegszeit in Frankreich am Beispiel von Léo Wanner
  • Björn Huß (Soziologie): Machen Kinder glücklich? Auswirkungen von persönlichen, familialen und sozioökonomischen Rahmenbedingungen auf das subjektive Wohlbefinden von Müttern und Vätern
  • Ina Kiel (Geschichte): Fernand Desprès. Ein engagierter Aktivist in internationalen Zirkeln während der Zwischenkriegszeit – Un militant engagé dans des cercles internationaux pendant l'entre-deux-guerres
  • Ayomide Kolawole (Soziologie): The Politics and Outcomes of Welfare in Developing Economies – A Comparative Analysis of Brazil and South Africa
  • Henning Middelschulte (Soziologie): Conceptual change in der sozialwissenschaftlichen Bildung: Zur fachdidaktischen Integration von Wissenschaftstheorie, Lernpsychologie und empirischer Sozialforschung
  • Rodney Buadi Nkrumah (Soziologie): The Politics of Social Protection in Comparative Perspectives. Between Policies, Programmes and the Lived Experience of Vulnerable Children
  • Johanna Paul (Soziologie): Transnational mobilization for memorialization in post-war Bosnia-Herzegovina: Reconceiving diasporans as transnational actors of reconciliation
  • Aanor Roland (Soziologie): Tax governance in the European Union: Explaining the post-crisis answer of the EU towards corporate tax avoidance

 

Weitere Informationen zu den Forschungsprojekten der neuen Promovierenden sowie einen Überblick über alle Promovierenden der BGHS und ihre Dissertationsprojekte finden Sie unter: www.uni-bielefeld.de/bghs/Profil/Dissprojekte

 

Internationale Gäste an der BGHS: Start-up Scholars und Visiting Fellows

Die diesjährigen internationalen Gäste – sechs Start-up Scholars und zwei Visiting Fellows – sind für vier Monate an der BGHS. Die Start-up Scholars nutzen ihren Aufenthalt zur Vorbereitung auf eine Promotion. Die Visiting Fellows arbeiten an der BGHS an ihren Promotionsprojekten und haben die Möglichkeit, sich während ihres Aufenthalts mit Kolleginnen und Kollegen an der BGHS und an der Universität über ihre Arbeit auszutauschen und sich zu vernetzen.

Start-up Scholars und ihre geplanten Dissertationsprojekte:

  • Maria Dantas (Brasilien): Stratification, social inequalities and world society: the argument for a peripheral constitutionalism
  • Kim Dang (Vietnam): Self-governance through the concept of career in Vietnamese workers
  • Hafdis Hafsteinsdottir (Island): The Politics of the Sporting Body. Recreational Sport in Northern Europe 1950–2000
  • Daorotiana Rakotondratandra (Madagaskar): Social representations, family involvment and servicewomen's career paths in Madagascar
  • Daniele Toro (Italien): Transnational Radical Nationalist Networks between Germany and Italy 1918– 1933: An Entangled History of "Fascistisation"
  • Vukcevic, Jovana (Montenegro): The price of memory: Commodifying legacies of unwanted heritage in the Balkans

Einen Überblick über die Start-ups 2017 und alle Start-ups Scholars seit 2013 finden Sie unter: http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Fellows/startup_fellows.html

Visting Fellows und ihre Projekte:

  • Mariana Bodnaruk (Ukraine): Production of Distinction: The Representation of Senatorial Elites in the Later Roman Empire (306–395)
  • Andrew Mitchell (Großbritannien): Observing Fukushima: A Case Study of Japanese Nuclear Policy through Luhmann's Social Systems Theory

 

Einen Überblick über die Visiting Fellows 2017 und alle Visiting Fellows seit 2009 finden Sie unter: http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Fellows/visiting_fellows.html

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Welcome Day – Sommer 2017

Veröffentlicht am 13. April 2017

Am Mittwoch, den 26. April ab 14 Uhr, findet der BGHS-Welcome Day im Sommersemester 2017 statt. 17 neue Promovierende, sechs Start-up Fellows und zwei Visiting Fellows werden willkommen geheißen.

Weitere Infos zu den neuen Promovierenden der BGHS und den Gästen im Sommersemester 2017 unter:

https://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/bghs/entry/neue_bghs_stelleninhaberinnen

http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Fellows/startup_fellows.html

http://www.uni-bielefeld.de/bghs/Personen/Fellows/visiting_fellows.html

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Neue BGHS-StelleninhaberInnen

Veröffentlicht am 13. April 2017

 


Neue Stelleninhaberinnen und Stelleninhaber an der BGHS (von links): Sisay Megersa Dirirsa, Theresa Renana Faye Hornischer, Aanor Roland, Ina Kiel, Mehran Haji Mohammadian, Edvaldo de Aguiar Portela Moita. Foto: Thomas Abel/BGHS

 

Am 1. April haben die sechs neuen Stelleninhaberinnen und -inhaber ihre Arbeit an der BGHS aufgenommen. Die drei SoziologInnen und drei HistorikerInnen hatten sich Ende 2016 auf die von der BGHS ausgeschriebenen Promotionsstellen beworben. In einem mehrstufigen internationalen Auswahlverfahren mit über einhundert Bewerberinnen und Bewerbern waren sie erfolgreich.

Zu ihnen zählt die Soziologin Aanor Roland aus Frankreich. Sie wird an der BGHS das Thema „Tax governance in the European Union: Explaining the post-crisis answer of the EU towards corporate tax avoidance“ beforschen und freut sich auf die Promotionszeit an der Uni Bielefeld. So auch ihre Fachkollegen, die Soziologen Edvaldo de Aguiar Portela Moita aus Brasilien und Mehran Haji Mohammadian aus dem Iran. Während Edvaldo Moita, der zu „Influxes of Subinclusion in the Construction of constitutional fields of Illegalities“ arbeitet, neu an der BGHS ist, kann Mehran Haji Mohammadian bereits auf Erfahrungen als Start-up Scholar an der BGHS zurückblicken. Das Förderprogramm, das sich an internationale MA-Graduierte richtet, hatte ihn 2016 überzeugt, sein Dissertationsthema „The Rise of Retirement in Iran. A Movement from Margin of Social Policy to Center?“ in Bielefeld zu bearbeiten.

Auch der Historiker Sisay Megersa Dirirsa aus Äthiopien war 2016 bereits als Start-up Scholar an der BGHS, um an einem Exposé für sein jetziges Forschungsthema „Ethiopia as a supra national state? An inquiry into the space of Contemporary Ethiopian History“ zu arbeiten. Nun kann er das Forschungsprojekt mit Finanzierung der BGHS umsetzen. Auf eine ähnliche Erfolgsgeschichte kann Theresa Hornischer zurückblicken. Die Historikerin war im Wintersemester 2015/16 Teilnehmerin des BGHS Shortcuts-Programms und hat sich im Anschluss auf eine Promotionsstelle an der BGHS beworben. Als neue BGHS-Mitarbeiterin wird sie sich in den kommenden Jahren intensiv dem Thema „‘Les écrivaines-voyageuses‘ – Reisende Frauen als Intellektuelle in der Zwischenkriegszeit in Frankreich am Beispiel von Léo Wanner“ zuwenden.

Die Zwischenkriegszeit wird auch ihre Kollegin, die Historikerin Ina Kiel, in den Blick nehmen und ihre Dissertation zu „Fernand Desprès. Ein engagierter Aktivist in internationalen Zirkeln während der Zwischenkriegszeit – Un militant engagé dans des cercles internationaux pendant l’entre-deux-guerres“ verfassen.

Wir heißen alle neuen Stelleninhaberinnen und -inhaber herzlich willkommen und wünschen Ihnen eine produktive und erfolgreiche Zeit an der BGHS.

Eine Berichterstattung über die neuen BGHS-Stelleninhaberinnen und -inhaber und die 17 neuen Promovierenden der BGHS unter: uni.aktuell

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Workshop zur Migrationspolitik

Veröffentlicht am 31. März 2017

Beyond External Borders: Multi-level analysis and comparative perspectives on migration governance

 


Teilnehmende des Workshops (v.l.): Richard Staring, Aysen Üstübici, Beste Isleyen, Soledad Alvarez Velasco, Susanne Schultz, Thomas Faist, Sibel Karadag, Inka Stock, Lena Laube. Foto: Thomas Abel

 

Am 16. und 17. März 2017 fand an der BGHS ein internationaler Workshop zum Thema Beyond External Borders: Multi-level analysis and comparative perspectives on migration governance statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Auswirkungen der Politiken der Externalisierung von Migration (insbesondere der Europäischen Union (EU) sowie der Vereinigten Staaten von Amerika (USA)). Besondere Beachtung wurde dabei der Auslagerung und Ausdifferenzierung von Grenzkontrollen und dem Management von Migration in Ländern des globalen Südens geschenkt.

Zum Workshop waren vor allem junge Wissenschaftlerinnen aus der Türkei, den Niederlanden, Großbritannien und Deutschland angereist: Soledad Alvarez Velasco (Kings College London, Großbritannien), Beste Isleyen (Universität Amsterdam, Niederlande), Sibel Karadag (Koc Universität, Türkei), Lena Laube (Universität Bonn), Richard Staring (Universität Rotterdam, Niederlande). Eingeladener Sprecher war zudem Thomas Faist (Universität Bielefeld). Organisiert wurde der Workshop von Yaatsil Guevara-Gonzalez, Susanne Schultz und Inka Stock (alle Universität Bielefeld) sowie Aysen Üstübici (Koc Universität, Türkei).

Nach einem einführenden Vortrag von Prof. Dr. Thomas Faist zum Thema Mechanisms of Externalization wurden zwei zentrale Fragen in einem Brainstorming bearbeitet: Was meinen wir genau mit Externalisierung? Welches sind die Effekte von Externalisierung? Ein anschließendes Affinity Mapping diente den Teilnehmenden des Workshops dazu, verschiedene Aspekte von Externalisierung nach Themenschwerpunkten geordnet nebeneinander zu stellen: Perspektiven von Zielländern, Herkunft von Migration und Transit sowie Sichtweisen unterschiedlicher Gruppen, (MigrantInnen, Nationalstaaten und marktrelevante AkteurInnen, z.B. ›SchmugglerInnen‹).
Der zweite Workshoptag war der Präsentation und Diskussion verschiedener Artikel-Abstracts von Workshop-Teilnehmenden gewidmet. Die Vortags gemeinsam erarbeiteten Kontexte, Mechanismen, Instrumente, Akteure und Räume von Externalisierung spielten dabei eine wichtige Rolle.

Sonderausgabe zum Themenkomplex in Planung

Mit dem Workshop konnte ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer geplanten Sonderausgabe zum Themenkomplex Externalisierung in einer hochrangingen, akademischen Zeitschrift gemacht werden, die in naher Zukunft erscheinen soll. Neben Fragen der Definition und der Konzeptualisierung von Externalisierung werden unterschiedliche Forschungsprojekte zu Migrationspolitiken, v.a. im globalen Süden, im Mittelpunkt stehen.

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