Modul 22-BMM-TM Theoriemodul

Fakultät

Modulverantwortliche*r

Turnus (Beginn)

Jedes Semester

Leistungspunkte und Dauer

15 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

• Erwerb vertiefter Kenntnisse der theoretischen und methodischen Grundlagen der Geschichtswissenschaft, der Kunstgeschichte und der Bildwissenschaft
• Reflexion über die wissenschaftstheoretischen Bedingungen historischen, kunsthistorischen und bildwissenschaftlichen Arbeitens
• Befähigung, theoretische Konzepte und Ansätze der benachbarten sozial-, kultur- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen auf ihre Relevanz für die Erschließung und Bearbeitung historischer bzw. bildwissenschaftlicher Fragestellungen einzuschätzen
• Reflexion über Chancen und Probleme interdisziplinärer Arbeitsweisen
• Erweiterte Kenntnisse der historiographischen Traditionen und wissenschaftshistorischen Entwicklungen beider Fächer in ihren interdisziplinären und transnationalen Verflechtungen
• Befähigung zur kritischen Auseinandersetzung mit historiographischen, kunsthistorischen und ikonographischen Traditionen und Konzepten

Lehrinhalte

Im Theoriemodul werden in zwei Seminarveranstaltungen mit epochenunspezifischer oder epochenübergreifender Thematik die theoretischen Grundlagen der Fächer Geschichtswissenschaft einerseits sowie Kunstgeschichte und Bildwissenschaft andererseits auf ihre interdisziplinären Bezüge und Potentiale diskutiert und reflektiert.
Das Interdisziplinäre Theorieseminar behandelt an ausgewählten Beispielen theoretische Ansätze der benachbarten Sozial-, Kultur- und/oder Geisteswissenschaften und verknüpft diese mit der Analyse historischer und bildwissenschaftlicher Problemstellungen. In der interdisziplinären Diskussion werden zugleich die wissenschaftstheoretischen und methodischen Grundlagen beider Fächer reflektiert und produktiv auf ihre Konvergenzen und Divergenzen hin geprüft. Das Seminar wird von zwei Lehrenden aus der Geschichtswissenschaft sowie der Kunstgeschichte bzw. Bildwissenschaft im Co-Teaching gemeinsam angeboten.
Das Theorieseminar „Epistemische und wissenschaftsgeschichtliche Grundlagen“ setzt sich kritisch mit epistemischen Fragen und wissenschaftshistorischen Entwicklungen beider Fächer im internationalen Vergleich auseinander. Dabei werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Entwicklung beider Disziplinen erörtert, um den Blick für parallele Entwicklungen und Verflechtungen zu schärfen, ohne dabei die disziplinären und nationalen Besonderheiten zu vernachlässigen.

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 1 bPr 1

Veranstaltungen

Epistemische und wissenschaftsgeschichtliche Grundlagen
Art Seminar
Turnus WiSe&SoSe
Workload5 180 h (30 + 150)
LP 6
Interdisziplinäres Theorieseminar
Art Seminar
Turnus WiSe&SoSe
Workload5 180 h (30 + 150)
LP 6 [Pr]

Prüfungen

Essay o. mündliche Prüfung
Zuordnung Prüfende Lehrende der Veranstaltung Interdisziplinäres Theorieseminar (Seminar)
Gewichtung 1
Workload 90h
LP2 3

Im Regelfall wird das Modul mit einer mündlichen Prüfung und aus wichtigem Grund im Ausnahmefall mit einem Essay abgeschlossen.
Die Prüfungsleistung bezieht sich auf beide Seminarveranstaltungen und wird von den Lehrenden beider Veranstaltungen gemeinsam abgenommen.
Die Dauer der mündlichen Prüfung beträgt 45 Minuten, das Essay umfasst ca. 40.000 Zeichen (15 Seiten).

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Bilder, Medien, Materialität: Historische Perspektiven / Master of Arts [FsB vom 15.05.2026] 1. 1 oder 2 Semes­ter Pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.


Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe Navigation).
5
Workload (Kontaktzeit + Selbststudium)
SoSe
Sommersemester
WiSe
Wintersemester
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.