Jedes Semester
10 Leistungspunkte
Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.
Die Studierenden haben Kenntnisse über relevante Wissensbestände sowie Theorie- und Denktraditionen der Erziehungswissenschaft/Pädagogik auf dem Stand der gegenwärtigen wissenschaftlichen Debatte erworben. Sie können fachliches Handeln in der Sozialen Arbeit als eine pädagogische Praxis einordnen und haben die Kompetenz entsprechende Denk- und Handlungslogiken für die professionelle Problembearbeitung und -Lösung in Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit anzuwenden sowie gegenüber anderen zu kommunizieren.
Sie können die eigene Tätigkeit in diesem Kontext planen, konzipieren, reflektieren, verwenden und steuern. Sie sind kompetent in Fragen der Einbindung und Nutzung von erziehungswissenschaftlichen, pädagogischen, medienpädagogischen sowie sozialisations-, kindheits- und jugendtheoretischen Kenntnissen, die für das Problemverständnis und dessen Bearbeitung im Kontext Sozialer Arbeit relevant sind. Darüber hinaus haben sie die Fähigkeit kompetent in multiprofessionellen kooperativen Zusammenhängen insbesondere in weiteren pädagogischen Feldern (z.B. Schule) zu arbeiten.
Element 1, die „Einführung in die Erziehungswissenschaft“, stellt die erziehungswissenschaftliche Disziplin mit Blick auf erziehungswissenschaftliche Grundbegriffe (z.B. Sozialisation, Erziehung, Bildung, Generation, Differenz), erziehungswissenschaftlich relevante Prozesse und Grundstrukturen, pädagogische Handlungsfelder (z.B. Familie, Kinder- und Jugendhilfe, Kindertagesstätten, Schule, Weiterbildungseinrichtung), Adressat*innen pädagogischer Prozesse (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, alte Menschen) sowie theoretische Perspektiven und Forschungsansätze zu relevanten Strukturen vor. Zugleich sensibilisiert dieses Element für Kontroversen und verschiedene Perspektiven innerhalb der Erziehungswissenschaft.
Element 2 eröffnet Einblicke in ausgewählte erziehungswissenschaftlich relevante Bildungs-, Erziehungs-, Sozialisations-, Subjekt- und Gesellschaftstheorien. Elementare Problemstellungen der Erziehungswissenschaft, Herausforderungen der Pädagogik sowie historische und aktuelle Entwicklungen der Erziehungswissenschaft und der pädagogischen Praxis sowie ihrer jeweiligen Institutionen werden durch unterschiedliche Zugangsweisen beleuchtet.
In Element 3 werden Entstehungsgeschichte, Bedeutungen, Beschaffenheit, Artikulationen und Gestaltungen von Lebensphasen wie Kindheit, Jugend und Alter reflektiert und auf erziehungswissenschaftliche Fragestellungen bezogen. Dabei kann auch die Bedeutsamkeit der Generationendifferenz bzw. der generationalen Ordnung für die Pädagogik berücksichtigt werden.
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Es müssen alle drei Veranstaltungen E1 bis E3 studiert werden. Es müssen zwei Studienleistungen und eine Prüfung erbracht werden. In der Veranstaltung, in der die Prüfung abgelegt wird, ist keine Studienleistung zu erbringen.
Modulstruktur: 2 SL, 1 bPr 1
| Zuordnung Prüfende | Workload | LP2 |
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Lehrende der Veranstaltung
E1: Einführung in die Erziehungswissenschaft
(Seminar o. Vorlesung)
Die Studienleistung dient der Einübung einer reflexiven und inhaltlich begründeten Haltung zu den in der Veranstaltung behandelten Themen. Sie hat im Hinblick auf die im Modul verankerten Kompetenzen einen einübenden und vertiefenden Charakter. Eine Studienleistung ist das Anfertigen einer oder mehrerer veranstaltungsbegleitender (Teil)Aufgabe(n) zu Übungszwecken. |
siehe oben |
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Lehrende der Veranstaltung
E2: Theorie und Geschichte von Erziehung, Bildung und Sozialisation
(Seminar)
Beschreibung siehe E1. |
siehe oben |
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Lehrende der Veranstaltung
E3: Lebensphasen im Fokus der Erziehungswissenschaft
(Seminar)
Beschreibung siehe E1. |
siehe oben |
siehe oben
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Die Modulprüfung wird im Rahmen eines der Elemente 1-3 erbracht. In der Prüfung werden über die Veranstaltung hinausweisende Aspekte und die modulspezifischen Kompetenzen aufgegriffen. Sie kann auf einer zuvor im Rahmen einer Modulveranstaltung erbrachten Studienleistung aufbauen, wobei auch hier Bezüge zu veranstaltungsübergreifenden Aspekten hergestellt werden müssen.
Die prüfende Person informiert über die möglichen Prüfungsmodalitäten.
Mögliche Erbringungsformen sind:
Die Modulprüfung wird im Rahmen eines der Elemente 1-3 erbracht.
Beschreibung siehe E1.
Die Modulprüfung wird im Rahmen eines der Elemente 1-3 erbracht.
Beschreibung siehe E1.
| Studiengang | Variante | Profil | Empf. Beginn 3 | Dauer | Bindung 4 |
|---|---|---|---|---|---|
| Erziehungswissenschaft / Bachelor of Arts [FsB vom 18.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] | 1-Fach (fw) | Soziale Arbeit | 1. | 1 oder 2 Semester | Pflicht |
In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.
Erziehungswissenschaft / Bachelor of Arts: 1-Fach (fw) // Soziale Arbeit