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Modul 23-DAF-M-DAFGER-GLit Profilmodul: Germanistische Literaturwissenschaft: Literatur in historisch-generischer Perspektive

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Semester

Leistungspunkte und Dauer

16 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Die Studierenden verfügen nach erfolgreicher Absolvierung des Moduls in mindestens zwei größeren Zeiträumen über fundierte überblicksartige und exemplarische Kenntnisse zur Geschichte der deutschen Literatur in ihrer sozialen, historischen, poetologischen und philosophischen Kontextualisierung. Sie sind in der Lage, sich selbständig literarischen Texten mit Analyse- und Interpretationsverfahren anzunähern und dabei eigene problemorientierte literaturwissenschaftliche Fragestellungen zu konzipieren. Durch die Beschäftigung mit aktuellen Strömungen innerhalb der deutschen Gegenwartsliteratur und der aktuellen medialen Repräsentation von Kultur, haben sie die Fähigkeit erworben das Verhältnis von Kontinuität und Wandel innerhalb der Literaturgeschichte unter Berücksichtigung ihrer medialen Einflüsse und der dadurch hervorgerufenen Produktions- und Rezeptionsbedingungen von literarischen Texten nachzuvollziehen. Sie sind in der Lage den Stellenwert von Epochenumbrüchen innerhalb der Literaturgeschichte nachzuvollziehen und ihn hinsichtlich seines Stellenwerts für die literarische Genese zu reflektieren. Darüber hinaus ist es den Studierenden möglich, fachspezifische Methoden und Untersuchungsansätze kritisch und mit Blick auf eigene literaturwissenschaftliche Erkenntnisinteressen zu verarbeiten.

Lehrinhalte

Die Veranstaltungen, aus denen ausgewählt werden kann, entstammen den folgenden Themengebieten:

Literatur der Gegenwart: Das Seminar beschäftigt sich verstärkt mit der deutschen Literatur nach 1945 und den spezifischen Verhältnissen, welche diese Literatur mit beeinflusst haben. Die Entwicklung der Nachkriegsliteratur bis hin zur sogenannten Postmoderne wird im Spannungsfeld von Tradition und Moderne, von Epigonalität und Innovation auch vor dem Hintergrund der ästhetischen und poetologischen Theoriebildung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts untersucht. Dadurch soll sowohl der Stellenwert ästhetisch-avantgardistischer Programme als auch stofflich-inhaltlicher Konzepte für die Literaturgenese berücksichtigt werden. Ein besonderer Wert wird dabei auf die Behandlung literarischer Neuerscheinungen gelegt, wodurch die Studierenden - neben der Möglichkeit exemplarische Werke zu interpretieren - auch einen Überblick auf die aktuelle Entwicklung innerhalb der deutschen Literaturgeschichte, den Buchmarkt und auch das Rezensionswesen gewinnen können.

Literaturgeschichte: Das Seminar soll textgebunden und sowohl vertiefend als auch problemorientiert in literaturgeschichtlich relevante Forschungsthemen einführen. Zuvor erworbene Kenntnisse über die Entwicklung der deutschen Literatur und ihrer sozialen und philosophischen Hintergründe sollen genutzt werden, um eigenständig Themen- und Fragestellungen und Interessenschwerpunkte bezüglich der Interpretation literarischer Texte zu entwickeln. Durch den Verweis auf Kontinuität und Wandel innerhalb der literarästhetischen Produktivität und auf die Gleichzeitigkeit differenter literarischer Ausrichtungen soll auch der allgemeine Stellenwert von Dichtung jenseits epochenspezifischer Zuordnung für gesellschaftliche Lebenszusammenhänge plausibel gemacht werden.

Literatur - Rezeption - Medien: Das Seminar beschäftigt sich kritisch und reflexiv mit dem Stellenwert der Literatur und ihrer Entwicklung im Rahmen moderner Massenmedien und untersucht speziell die Rezeptionsbedingungen und Rezeptionsvarianten literarischer Texte innerhalb der Mediengesellschaft, wobei sowohl empirische Leserforschung, Filmanalysen, Literaturverfilmungen und literarische Kritik Schwerpunkte bilden können. Es geht dabei vor allem um die Veränderung der Rezeptionsbedingungen von Literatur und deren Beeinflussungen durch den medialen Wandel. Auch soll - im Kontext von Intermedialität - das Fortleben spezifisch literarischer Techniken in den modernen Medien Diskussionsgegenstand sein.

Empfohlene Vorkenntnisse

Es wird empfohlen, die Module der Fachlichen Basis vor Beginn der Profilphase abgeschlossen zu haben.

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Pro Semester werden mindestens zwei Veranstaltungen des Moduls angeboten.

Modulstruktur: 2 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Seminar 1 Seminar unregelmäßig 120h (30 + 90) 4 [SL]
Seminar 2 Seminar unregelmäßig 120h (30 + 90) 4 [SL]
Seminar 3 Seminar unregelmäßig 120h (30 + 90) 4 [Pr]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Seminar 1 (Seminar)

Die Formen der Erbringung von Studienleistungen können je nach Charakter der Veranstaltung und methodendidaktischer Schwerpunktsetzung variieren. Es handelt sich dabei um:
a) die Vorlage eines Ergebnis- und Verlaufsprotokolls zu einer einzelnen Sitzung bzw. Seminardiskussion
b) die Präsentation eines Kurzreferats
c) die eigenständige Moderation einer Sitzung/eines Themas
d) das Verfassen kürzerer Texte zu Themen der Veranstaltung
Themen, Rahmenbedingungen und Durchführungsmodalitäten werden zu Beginn der Veranstaltung bekanntgegeben.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Seminar 2 (Seminar)

Die Formen der Erbringung der Studienleistungen können je nach Charakter der Veranstaltung und methodendidaktischer Schwerpunktsetzung variieren. Es handelt sich dabei um:
a) die Vorlage eines Ergebnis- und Verlaufsprotokolls zu einer einzelnen Sitzung bzw. Seminardiskussion
b) die Präsentation eines Kurzreferats
c) die eigenständige Moderation einer Sitzung/eines Themas
d) das Verfassen kürzerer Texte zu Themen der Veranstaltung
Themen, Rahmenbedingungen und Durchführungsmodalitäten werden zu Beginn der Veranstaltung bekanntgegeben.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Seminar 3 (Seminar)

Modulprüfung in Form einer 15-20 Seiten langen Hauarbeit (als Voraussetzung kann die Kurzpräsentation der gewählten Thematik im Seminar verlangt werden). Abgenommen wird diese Prüfung/Hausarbeit vom jeweiligen Seminarveranstalter, so dass eine individuelle und veranstaltungsgebundene Betreuung garantiert ist. Die Modulprüfung schließt das gesamte Modul ab. Die Modulprüfung in Form einer Hausarbeit soll bestätigen, dass die im Abschnitt "Kompetenzen" genannten Fähigkeiten und Kenntnisse des literaturwissenschaftlichen Arbeitens vorhanden sind.

Hausarbeit 1 120h 4
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.