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Modul 21-M-B6_a Klinische Biochemie

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Wintersemester

Leistungspunkte und Dauer

5 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Nach der erfolgreichen Teilnahme an Veranstaltungen des Moduls verfügen die Studierenden über ein fundiertes Wissen über physiologische und pathobiochemische Zustände im menschlichen Körper. Schwerpunkte bilden hierbei Organfunktion und -dysfunktion, sowie die diesen zugrunde liegende biochemische Zusammenhänge. Die Bedeutung der Analyse von Serum-Bestandteilen, Blutzellen sowie zellulären Proteinen für die Diagnostik von Infektionen und Organdysfunktionen werden vermittelt, sowie das Spektrum moderner laboratoriumsmedizinischer Methoden vorgestellt. Das Praktikum vermittelt die Fähigkeit der Anwendung moderner klinisch-chemischer, immunologischer und molekularbiologischer Methoden zur Analyse pathologischer Zustände im humanen System. Weiterhin werden die Studierenden geschult, Ergebnisse unterschiedlicher Analyseverfahren in Hinblick auf ihre diagnostische Verwertbarkeit hin zu interpretieren und die Bedeutung der Präanalytik zu verstehen. Die interaktive Diskussion im Seminar erleichtert das Verständnis dieser Zusammenhänge.

Lehrinhalte

Die Studierenden werden im Rahmen der Vorlesung mit der Pathobiochemie des menschlichen Körpers und den Prinzipien klinisch-chemischer und molekularbiologischer Diagnostik vertraut gemacht. Vorlesungsinhalte stellen sowohl die allgemeine klinische Chemie (Zuverlässigkeitskriterien von Messergebnissen, Qualitätskontrolle, Störfaktoren), die Physiologie und Pathobiochemie von Organen (Niere, Leber, Herz, Pankreas, endokrines System), die Hämatologie und Hämostaseologie, der Intermediärstoffwechsel (Kohlenhydrat-, Protein-, Lipidstoffwechsel und seine Pathologien wie Diabetes mellitus, Paraproteinämien, Gammopathien, etc.), als auch die Diagnostik von Infektionserregern mit serologischen und molekularbiologischen Methoden und die Gendiagnostik dar. Im Kurspraktikum werden die Vorlesungsinhalte durch eigenständige Durchführung von klinisch-chemischen, immunologischen und molekularbiologischen Methoden vertieft (Blutgerinnung, Glucosestoffwechsel, Endokrinologie der Schilddrüse, Hämatologie, molekulargenetische Diagnostik (Real-time PCR, DNA-Sequenzierung etc.) und Immunhämatologie) und aktuelle Methoden eines modernen diagnostischen Laboratoriums vorgestellt.
Ziel ist es, die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, die Bedeutung subzellulärer biochemischer Prozesse für die Organfunktion und den Gesamtorganismus zu verstehen und Möglichkeiten des Einsatzes biochemischer und molekularbiologischer Methoden zur Diagnostik von Organschädigungen kennenzulernen.

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Klinische Biochemie

Vorlesung enthält auch einen Seminaranteil

Seminar o. Vorlesung WiSe 60h (30 + 30) 2
Praktikum Klinische Biochemie Praktikum WiSe 60h (45 + 15) 2 [Pr]

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Praktikum Klinische Biochemie (Praktikum)

Portfolio aus Antestaten, Durchführung von Versuchen, schriftlichen Protokollen und Abtestaten.
Abschlussprüfung: Klausur 2 Stunden.

Portfolio mit Abschlussprüfung 1 30h 1
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Frühere Version dieses Moduls

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
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