Personen- und Einrichtungssuche
01/2024- jetzt Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität Bielefeld im Arbeitsbereich „Historische Bildwissenschaft/Kunstgeschichte“
05/2022–12/2023 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld im Arbeitsbereich „Historische Bildwissenschaft/Kunstgeschichte“
11/2017 bis 03/2022 Promotionsprojekt zu Intarsien der italienischen Renaissance unter dem Titel „Gespaltene Bilder – Räume, Materialitäten und Medien der Intarsie“ an der Universität Bielefeld, eingereicht am 26.03.2022.
Betreuer_innen:
Prof.’in Dr. Helga Lutz (Universität Bielefeld)
Prof. Dr. Bernhard Siegert (Bauhaus-Universität Weimar)
07/2021–12/2021 Abschlussstipendiatin des Bielefelder Nachwuchsfonds
12/2020–04/2021 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld im Arbeitsbereich „Historische Bildwissenschaft/Kunstgeschichte“
11/2017–11/2020 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt „Einbetten, Aufklappen Anhängen. Mimesis des Hybridobjekts“ der DFG-Forschungsgruppe „Medien und Mimesis“ (FOR 1867) an der Universität Bielefeld
(Teilprojektleiter_innen: Prof. Dr. Bernhard Siegert, Prof.’in Dr. Helga Lutz)
10/2013–03/2017 Master-Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin
10/2009–03/2013 Bachelor-Studium der Literaturwissenschaft mit Nebenfach Philosophie an der Universität Erfurt
Derzeit verfolge ich zwei Forschungsprojekte. Im Projekt mit dem Arbeitstitel „Container-Technologien 4.0“ möchte ich im Anschluss an Critical Software Studies Container-Software wie „Docker“ einer Analyse hinsichtlich ihrer raumtheoretischen und (damit) vergeschlechtlichten/vergeschlechtlichenden und rassifizierten/rassifizierenden Grundbedingungen unterziehen. In meiner Studie, die als Mikromonografie angelegt ist, zeige ich, dass im Anschluss an Linda Hentschel und Zoë Sofia/Sofoulis der virtualisierte Raum als potentiell unendlich besetzbar und damit beherrschbar angenommen wird, und dessen etwaige Öffnungen, „leaks“, problematisiert werden (hierzu einschlägig Angerer/Richardson/Schmedes/Sofoulis 2024). Bislang wurden diese Konzepte stark binär gedacht; ich möchte von der Problembeschreibung ausgehend ein Konzept einer queeren Container-Technologie entwickeln, die dem relationalen und emergenten Charakter der virtuellen Container Rechnung trägt und ihre Rolle als Infrastrukturen der Sorge (bei Sofia/Sofoulis: „facilitating environment“) zentriert.
Das zweite Projekt „Mattering Mushrooms“ verbindet Diskurse des New Materialism mit Wissenschaftsgeschichte und untersucht den epistemischen und ontologischen Status von Pilzen und Myzelen. Eine grundlegende These ist, dass der jahrhundertealte abjekte Status der Pilze auf ihren ontoepistemisch unsicheren Status zurückzuführen ist und ihnen mit anderen, z.B. prozessualen, Ontologien begegnet werden müsste. Während sie in der Geschichte der Mykologie immer wieder als das „Andere“ zum Menschen stilisiert wurden, wird in letzter Zeit vermehrt über ihren verbindenden, konvivialen Status nachgedacht. Rezente biologische Forschung macht darauf aufmerksam, dass die Differenz zwischen „Pilz“ und „Umwelt“ nicht klar definiert werden kann und somit die Differenz selbst auf dem Spiel steht bzw. – so mein Ansatz – sich als andauernde prozessuale Differenzierungsoperationen niederschlägt. Ein besonderer Fokus soll in diesem Differenzierungsprozess auf die historische Rolle von Abbildungen und ihrem epistemischen Potential gelegt werden.
Mitglied im Vorstand des Zentrums für Theorien in der Historischen Forschung (Universität Bielefeld)
Mitglied im Erkundungsbereich "Das Materielle als Grenzfläche zwischen Temporalität und Historizität" (Universität Bielefeld)
Mitglied in der Gesellschaft für Medienwissenschaft (AGs EcoMedia, Medientheorie und Wissenschaftsforschung)
Redaktionsmitglied in der Zeitschrift für Medienwissenschaft
Mitglied im Deutschen Verband für Kunstgeschichte
Mitglied in der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Mitglied in der Lehrkommision