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392123 Social causal cognition (S) (SoSe 2016)

Inhalt, Kommentar

In der Forschung an der Technischen Fakultaet Bielefeld, und insbesondere am Citec, liegt der Fokus auf Interaktionen
zwischen Menschen und Maschinen. Damit sich technische Systeme nachvollziehbar und zuverlaessig in solchen
Interaktionen verhalten koennen, muessen diese in der Lage sein, sinnvolle Schlussfolgerungen in dem jeweiligen
sozialen Kontext zu ziehen und diese in ihre Entscheidungsfindung einfliessen zu lassen. Das zu loesende Problem des
"Nachdenkens" ueber und Handelns aufgrund von Ursache-Folge-Beziehungen (causal cognition) wird durch die soziale
Komponente erheblich verkompliziert, da sich die Unsicherheit des Systems erhoeht: Waehrend sich in der Interaktion
mit z. B. physikalischen Objekten viele Faktoren durch Sensoren beobachten laessen, tritt der Mensch als Blackbox auf.
Handlungen basieren auf internen Zustaenden, die sich nicht direkt observieren lassen und auch kleine Unterschiede in
der Interaktion koennen grossen Einfluss auf das Verhalten (die Handlungen) eines Menschen haben.

Im Rahmen des Seminars werden wir einzelne Phänomene aus den Bereichen causal / social cognition, bzw. deren
Schnittmenge, ergruenden. Besonderes Augenmerk wird darauf liegen, wie sich diese auf die Interaktion zwischen Mensch
und Maschine auswirken und wie Systeme befaehigt werden koennen, solche Phänomene abzubilden. Diese Punkte sind
eine grundlegende Voraussetzung, um Systeme entwickeln zu koennen, die an sozialen Mensch-Maschine-Interaktionen
sinnvoll und robust teilhaben.

Unter anderem gehen wir den folgenden Fragen nach:
- Was ist causal cognition?
- Was ist social cognition?
- Wie sieht die Schnittmenge causal/social cognition aus?
- Lassen sich alle Phänomene auf die Mensch-Maschine-Interaktion uebertragen / abbilden?
- Welche sozialen Effekte rufen bestimmte technische Systeme in der Interaktion mit Menschen hervor?
- Wie muessen Modelle fuer technische Systeme aussehen, die mit Menschen in eine soziale Interaktion treten?
- Welche Ansaetze gibt es?

Lehrende

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
39-Inf-EGMI Ergänzungmodul Informatik vertiefendes Seminar 1 unbenotete Prüfungsleistung
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vertiefendes Seminar 2 unbenotete Prüfungsleistung
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vertiefendes Seminar 3 unbenotete Prüfungsleistung
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vertiefendes Seminar 4 unbenotete Prüfungsleistung
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39-Inf-KMI Kognitive Mechanismen sozialer Interaktion Kognitive Mechanismen sozialer Interaktion benotete Prüfungsleistung
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Kognitive Informatik / Bachelor (Einschreibung bis SoSe 2011) Kognitive Mechanismen Wahlpflicht 6. 5 benotet  
Sportwissenschaft / Master (Einschreibung bis SoSe 2014) IuB; WP B1; WP B2 Wahlpflicht 5 benotet  
Konkretisierung der Anforderungen
Keine Konkretisierungen vorhanden
Lernraum
TeilnehmerInnen
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges