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250131 Freizeit und ihre bildungskontextuellen Zugänge im Jugendalter - Ein Einblick in die qualitativ-empirische Sozialforschung (S) (SoSe 2012)

Inhalt, Kommentar

Zwar ist in der aktuellen Debatte um Bildung und lebenslanges Lernen schon lange ein Einvernehmen darin zu erkennen, dass Bildungsprozesse keineswegs ausschließlich in der Schule stattfinden, allerdings entwickelt sich dieser Blick auf das Kind und den Jugendlichen erst allmählich. Im deutschsprachigen Raum haben empirische Studien, wie z.B. die des Deutschen Jugendinstituts, neben zahlreichen theoretischen Arbeiten, aufgezeigt, dass der Freizeitbereich auf die Vermittlung von Wissen einen enormen Einfluss hat. In freizeitkontextuellen Settings werden Bildungsräume eröffnet, die schulisches und überfachliches Lernen, wie z.B. den Erwerb von sozialen Kompetenzen, fördern. Hier kommt insbesondere den informellen und non-formalen Bildungsorten und -prozessen eine zentrale Bedeutung zu. In dem Zusammenhang ist jedoch auch zu beobachten, dass die bereits für den formalen Bildungsbereich festzustellenden Ungleichheiten, ebenso für informelle Bildungsprozesse zutreffen, damit die Zugänge und Zugangsmöglichkeiten zu informeller Bildung im Jugendalter von der Ausstattung mit Ressourcen auf unterschiedlicher Ebene abhängen. An dem bisherigen Erkenntnisstand schließt dieses empirisch-qualitative Forschungsseminar an. Das primäre Ziel der Veranstaltung besteht darin, anhand der hier aufgeführten Thematik empirische Sozialforschung praxisnah zu erleben und mit Hilfe eines qualitativen Zugangs die Bedingungsfaktoren der theoretisch und empirisch aufgeführten Potenziale, die von Freizeit speziell für Bildungsprozesse in der Jugendphase ausgehen, näher zu beleuchten.

Literaturangaben

Harring, M. (2011): Das Potenzial der Freizeit. Soziales, kulturelles und ökonomisches Kapital im Kontext heterogener Freizeitwelten Jugendlicher. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften

Harring, M./Böhm-Kasper, O./Rohlfs, C./Palentien, C. (Hrsg.) (2010): Freundschaften, Cliquen und Jugendkulturen. Peers als Bildungs- und Sozialisationsinstanzen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

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25-BE3 Forschungsmethodenmodul E3: Anwendung empirischer Forschungsmethoden Studieninformation
veranstaltungsübergreifend benotete Prüfungsleistung Studieninformation

Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Erziehungswissenschaft (Kernfach) / Bachelor (Einschreibung bis SoSe 2011) Kernfach BE 4.3   4 benotet  
Gender Studies / Master (Einschreibung bis SoSe 2013) Hauptmodul 1; Hauptmodul 1.1; Hauptmodul 1.4   3 (bei Einzelleistung 3 LP zusätzlich)  
Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom (Einschreibung bis SoSe 2008) H.2.3; H.3.4   scheinfähig  
Konkretisierung der Anforderungen
Keine Konkretisierungen vorhanden
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