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220028 Tod und Sterben (Teil 1) (GK) (SoSe 2018)

Inhalt, Kommentar

Fortsetzung des Grundkurses aus dem Sommersemester 2018. Eine Aufnahme von neuen Studierenden ist nicht vorgesehen.
Zu den Grundkursen MA/FNZ-Moderne findet in den Wochen vor Semesterbeginn und in der ersten Semesterwoche ein verbindliches Platzverteilungsverfahren statt. Sie werden gebeten, bis Donnerstag, 12.04.2018, 18:00 Uhr, Ihre Prioritäten bei der Wahl eines der Grundkursangebote in einer online-Datenbank einzutragen. Sie erreichen die Datenbank unter folgender Adresse:
http://129.70.216.16/fmi/webd#Grundkursanmeldung_SS18
'''Bitte bearbeiten Sie die Datenbank an einem PC mit dem Browser "Internet Explorer" oder "Chrome". Eine Bearbeitung per Tablet oder Smartphone mit touch-Bedingung führt häufig zu fehlerhafter Datenerfassung. Im Browser "Firefox" ist die Darstellung der Oberfläche aus Kompatibilitätsgründen leider fehlerhaft.'"
Weiterführende Hinweise zum Verteilungsverfahren finden Sie unter
http://www.uni-bielefeld.de/geschichte/studium/downloads/Erlaeuterungen_Platzvergabe_GK.pdf
Alle Grundkurse beginnen wegen des Verteilungsverfahrens erst in der zweiten Semesterwoche.

Tod und Sterben erscheinen auf den ersten Blick als anthropologisch unveränderbare Phänomene. Doch macht ihre Analyse zentrale gesellschaftliche Strukturen und Symbolwelten sichtbar, verweist auf religiöse Überzeugungen oder die Entwicklung der Medizin. Auch hat sich die gesellschaftliche Wahrnehmung und Gestaltung von Tod und Sterben über die Jahrhunderte dramatisch verändert, so dass das Thema zum Vergleich vormoderner und moderner Gesellschaften einlädt. Während der Tod heute auch für jene, die mit einer Form von Wiederauferstehung rechnen, weitgehend einen absoluten Endpunkt markiert, kam Sterben in der Vormoderne einem Übergangsritual in einer anderen Welt gleich – eine Welt, mit der weiterhin intensive Kommunikation möglich war.

Mittelalterliche Könige wie Kaufleute wandten erhebliche Mittel auf, damit geistliche Gemeinschaften nach ihrem Tod Gebete für ihr Seelenheil entrichteten. Englische Arbeiter im 19. Jahrhundert schlossen Sterbeversicherungen ab, um sich trotz Armut ein ‚ehrenvolles‘ Begräbnis zu sichern und nicht im anonymen Armengrab zu landen, während die Zahl der Pferde vor der Leichenkutsche den sozialen Status der Verstorbenen demonstrierte.

Im Grundkurs sollen zudem grundlegende handwerkliche Fähigkeiten, über die HistorikerInnen verfügen müssen, vermittelt werden. Dazu gehören etwa Quelleninterpretation, Literatursuche oder das Strukturieren eigener Arbeiten. Diese handwerklichen Fähigkeiten werden nicht in einer Trockenübung, sondern an einer konkreten historischen Fragestellung und anhand von Sekundärtexten und Primärquellen erarbeitet.

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Modul Veranstaltung Leistungen  
22-1.2 Grundmodul Mittelalter/ Frühe Neuzeit - Moderne Grundkurs Mittelalter/Frühe Neuzeit - Moderne Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
Studieninformation
22-1.2_b Grundmodul Mittelalter/ Frühe Neuzeit - Moderne Grundkurs Mittelalter/Frühe Neuzeit - Moderne Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
Studieninformation
22-B4-GM Profilmodul Geschichtswissenschaft (für Studierende ohne Kernfach / Nebenfach Geschichte) Grundkurs Mittelalter/Frühe Neuzeit - Moderne Studienleistung
benotete Prüfungsleistung
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

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Keine Konkretisierungen vorhanden
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