Studieninformation
Hintergrundbild
Hintergrundbild
Hintergrundbild
Druckversion  Sprachumschaltung
Bachelor >  Erziehungswissenschaft  >

"Erziehungswissenschaft" / Bachelor of Arts: Kernfach (fw)

Kurzinformationen zum Fach

Im Kernfach werden folgende Profile angeboten:

  • Organisation, Qualität und Beratung: In dieser Variante wird Beratung zum einen als Grundform pädagogischen Handels und zum anderen als feld- wie professionsbezogene Kompetenz thematisiert und als eigener pädagogischer Arbeitsbereich vorgestellt, der in Form von Moderation, Supervision, Mediation und Teamentwicklung als pädagogische Beratung häufig in Organisationen auftritt. Wesentlich sind hier zudem Lerninhalte in Hinblick auf Beratungsmethoden, z. B. hermeneutisches Verstehen oder systemisches Verstehen, einschließlich der spezifischen Diagnosen. Außerdem werden Methoden, Forschungsergebnisse und Ansätze der Organisationsentwicklung thematisiert. Im Modul „Professionelles Handeln und Qualität“ geht es um die Kategorien der „Professionalisierung“ und der „pädagogischen Qualität“. Zu beiden Aspekten liegen sowohl grundlegend-systematische Überlegungen als auch eine entfaltete empirische Forschung vor. Außerdem steht die Frage der Professionalisierung und der Qualitätsentwicklung wie -sicherung im Mittelpunkt des pädagogischen Handlungsvollzugs in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Dabei sind Prozesse der Beratung von besonderer Bedeutung.
  • Differenz und Heterogenität: Dieses Profil thematisiert zunehmende gesellschaftliche Pluralisierung, Individualisierung und Globalisierung. Themenbereiche sind z. B. Differenzen und heterogene Lebenslagen, die Bezug nehmen auf Geschlecht, soziale Herkunft, Behinderung, Kultur und Ethnizität in ihrer Bedeutung für Sozialisation, Erziehung und Bildung. Verschiedene erziehungswissenschaftlich relevante Theorien heterogener Lebenslagen werden beispielsweise aus historischer, konstruktivistischer und anderer Perspektive thematisiert und in ihren gesellschaftlichen Zusammenhängen kritisch diskutiert. Diese heterogenen Lebenslagen führen zu „personen- und gruppenbezogenen Differenzkonstruktionen“, die Gegenstand des zweiten Moduls sind. Die Lehrinhalte beschäftigen sich in grundlegender Hinsicht mit Theorien und empirischen Befunden zu Differenzkonstruktionen, Pluralisierung und Individualisierung. Konzepte pädagogischen Handelns unter Heterogenitätsbedingungen werden vermittelt, diskutiert und analysiert.
  • Bildung und Didaktik: Behandelt werden theoretische, historische und institutionelle Aspekte von Bildung. Institutionen von Bildung sind national und international der Ort, an dem sich theoretische und historische Dimensionen von Bildung materialisieren und umgekehrt wirken sich institutionelle Strukturen, Prozesse und Bedingungen auf bildungstheoretische Diskurse aus. Im Modul „Didaktische Modelle und Lernräume“ werden zunächst im Rahmen der theoretischen Grundlegung die zentralen Begriffe der Didaktik behandelt und ihre Bedeutung für pädagogische Handlungsprozesse thematisiert. Unter dem Aspekt Lernräume werden traditionelle, informelle, mediale und virtuelle Lernräume separat und in ihren Kombinationen betrachtet. Ausgehend von lehr-/lerntheoretischen Anschlüssen werden auf der Prozessebene Gestaltungsprinzipien, Akteure, Ressourcen, Zugänge fokussiert. Darüber hinaus werden besondere pädagogische Potenziale in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung herausgearbeitet. Im Rahmen des Profilstudiums wird ein Praxis-Transfer-Modul mit einem Praktikum absolviert, welches durch Lehrveranstaltungen vorbereitet und theoriegeleitet reflektiert wird.

Die Lehrveranstaltungen

Hier finden Sie das Lehrangebot für diesen Studiengang im eKVV.

Eine Übersicht der Einführungs- und Orientierungsveranstaltungen stellt die zentrale Studienberatung zur Verfügung.

Formalia / Wichtige Informationen

Studienbeginn

Das Studium kann sowohl im Winter- als auch im Sommersemester aufgenommen werden. Das Lehrangebot ist auf einen Studienbeginn im Wintersemester ausgerichtet. Eine Studienberatung zur Planung des Studienverlaufs wird empfohlen.

Studiendauer und -umfang

Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester.

Das Studium Kernfach (fw) Erziehungswissenschaft umfasst 120 Leistungspunkte.

Bitte informieren Sie sich über das Studienstrukturmodell und beachten Sie die Kombinationsmöglichkeiten sowie die Regelungen zum Individuellen Ergänzungsbereich.

Zugangsvoraussetzungen

Zum Bachelorstudium erhält Zugang, wer über eine geeignete Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur) verfügt.

Besonderheiten gelten für Bewerberinnen und Bewerber mit ausländischem Bildungsnachweis, Hinweise finden Sie hier.

Ebenso gelten Besonderheiten für in der beruflichen Bildung Qualifizierte.

Bewerbung, Zulassung und Einschreibung  1

Die Studienplätze unterliegen Zulassungsbeschränkungen (Numerus clausus). Hierfür ist eine gesonderte Bewerbung erforderlich. Sie müssen sich bis zum 15.07. für ein Wintersemester bzw. bis zum 15.01. für ein Sommersemester online beim Studierendensekretariat der Universität Bielefeld bewerben. Nach Ende der Bewerbungsfrist werden die Zulassungsbescheide versandt. Wenn Sie im Hauptvergabeverfahren oder einem der Nachrückverfahren einen Zulassungsbescheid des Studierdendensekretariats erhalten, haben Sie die Möglichkeit, innerhalb der gesetzen Frist die Einschreibung bzw. Umschreibung vorzunehmen. Nach Ablauf dieser Frist wird der Studienplatz weiter vergeben. Die Einschreibungsunterlagen können beim Studierendensekretariat der Universität Bielefeld mittels der Online-Einschreibehilfe ausgefüllt werden. Nähere Informationen und Hinweise zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier.

Besonderheiten gelten für Bewerberinnen und Bewerber mit ausländischem Bildungsnachweis, Hinweise finden Sie hier.

Ebenso gelten Besonderheiten für in der beruflichen Bildung Qualifizierte.

Weiterführende Links

Legende

1

Die Angaben zu Zulassungsbeschränkungen / Numerus clausus beziehen sich auf die Bewerbung zum Wintersemester 2017/18 und Sommersemester 2018.

fw
"fachwissenschaftliche" Studiengangsvariante; hier ist keine Lehramtsoption vorgesehen.

Ältere FsB Versionen

FsB vom 01.10.2012