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| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Ort | Zeitraum |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Erziehungswissenschaft / Master | (Einschreibung bis SS 2011) | ME 3.1; ME 4.1; ME 5.1 | 4 | aktive Teilnahme | |||
| Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom | (Einschreibung bis SS 2008) | BPS.H; H.2.2 | scheinfähig |
Die Anforderungen an die regelmäßige und aktive Teilnahme (nur gültig für Studienmodell 2002) sind hier erläutert. In den FsB und Modulhandbüchern finden sich Informationen, ob Studienleistungen (nur gültig für Studienmodell 2011)/Einzelleistungen/Modul(teil)prüfungen vorgesehen sind, und welche Anforderungen hierfür bestehen.
Soziale Arbeit hat die Aufgabe, die AdressatInnen dazu zu befähigen, das realisieren zu können, was sie mit guten Gründen erstreben (Befähigung). Damit ist der Bezug auf die Bedürfnisse der AdressatInnen konstitutiv für professionelle pädagogische Praxis. Diese Bedürfnisse sind aber immer schon eingebunden in gesellschaftliche Verhältnisse, die ‚soziale Probleme’ und damit auch Soziale Arbeit erst hervorbringen (Subjektivierung). Die momentanen, als ‚postwohlfahrtsstaatlich‘ zu bezeichnenden Umsteuerungen in Feldern der Sozialen Arbeit bieten veränderte Rahmenbedingungen für pädagogisches Handeln, da sich das, was Menschen wollen sollen, in einem ständigen Wandel befindet.
Dieser Zusammenhang soll anhand theoretischer Texte erarbeitet und diskutiert werden. Außerdem werden Felder der Sozialen Arbeit unter einer solchen Perspektive analysiert, um Anschlüsse an konkrete Erfahrungen zu schaffen: Die Veranstaltung ist auch als praktikumsbegleitendes Seminar im Diplomstudiengang (BPS.H) geöffnet; abhängig von den Interessen der TeilnehmerInnen werden Fälle aus unterschiedlichen Praxisfeldern der Sozialen Arbeit thematisiert und die Anforderungen an professionelles Handeln im jeweiligen Praxisfeld konkretisiert. Damit stellt sich auch die Frage: Welche Relevanz haben Subjektivierung und Befähigung eigentlich für die sozialpädagogische Praxis? Welche Rolle spielen sie bei Hilfe und Prävention?
Die Bereitschaft zum Lesen theoretischer Texte wird vorausgesetzt.
BPS.H: Das Praktikum sollte zu Anfang des Seminars mindestens zur Hälfte absolviert sein. Der Praktikumsbericht kann (muss aber nicht) auf Basis der im Seminar erarbeiteten Theorie verfasst werden.
Master of Arts: Voraussetzung ist die Zulassung zum Master of Arts Erziehungswissenschaft
Burkhard Müller (2009): Sozialpädagogisches Können. Ein Lehrbuch zur multiperspektivischen Fallarbeit. 6. Aufl., Freiburg i. B.: Lambertus.
Hier finden Sie weitere Materialien zur Veranstaltung:
Bei dieser Veranstaltung existiert ein entsprechendes Kursangebot im Stud.IP System der Bibliothek. Auch dort können Lehrende Materialien zu Lehrveranstaltungen ablegen.
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