300107 Sozialwissenschaftliche Bildanalyse (S) (SS 2010)

Einrichtung
Fakultät für Soziologie
Art(en) / SWS
S / 2
Zeitraum
12.04.2010-23.07.2010
Voraussichtl. Wiederholung

Lehrende

Klicken Sie auf den Namen um Kontaktdaten wie die E-Mailadresse zu sehen

Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Ort Zeitraum  

zeige vergangene Termine >>

Klausuren

Fachzuordnungen

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Soziologie / Diplom (Einschreibung bis SS 2005) 2.3.1 Wahlpflicht HS
Soziologie / Master (Einschreibung bis SS 2012) Modul 5.2 Wahl 3 (bei Einzelleistung 3 LP zusätzlich)  

Allgemeine Anforderungen bei Lehrveranstaltungen:

Die Anforderungen an die regelmäßige und aktive Teilnahme (nur gültig für Studienmodell 2002) sind hier erläutert. In den FsB und Modulhandbüchern finden sich Informationen, ob Studienleistungen (nur gültig für Studienmodell 2011)/Einzelleistungen/Modul(teil)prüfungen vorgesehen sind, und welche Anforderungen hierfür bestehen.

Konkretisierung der Anforderungen

• regelmäßige Teilnahme an der Veranstaltung
• die Zusammenstellung eigenen Bildmaterials (gerne auch von Abschlussarbeiten)
• aktive Beteiligung an den Gruppensessions zur Bildinterpretation
• Protokollieren einer Session

Für Leistungsschein
• eine schriftlich verfasste Bildanalyse nach einem selbst gewählten Verfahren, das im Seminar erprobt wurde. (ca. 5 bis 7 Seiten)

Bei Fragen dazu schreibt mir gerne eine Email.

Inhalt, Kommentar

Bilder sind aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Als eigenständiger Forschungsgegenstand wurden sie in den Sozialwissenschaften jedoch lange Zeit vernachlässigt oder nur randständig behandelt. Seit der Ausrufung des »pictorial turn« vor rund 15 Jahren vollzieht sich allerdings ein allmählicher Wandel. Mittlerweile sind Bilder als eigene kommunikative Gattung in der Forschung anerkannt. Die aktuellen Entwicklungen in der Forschungspraxis zeigen, dass der Bildanalyse eine eigenständige methodische Aufmerksamkeit zuteil wird

Das Seminar bietet eine Einführung in die Methodologie und die Methoden der sozialwissenschaftlichen Bildanalyse. Die Veranstaltung findet in zwei Blöcken (je zwei Tage) statt. Im ersten Block werden theoretische Grundlagen sowie verschiedene methodischen Zugänge vorgestellt und diskutiert. Am Ende des ersten Blocks sollen Kleingruppen gebildet werden. Die Gruppenteilnehmen sind dazu aufgerufen Bildmaterial nach bestimmten Absprachen zusammentragen. Dieses Material wird dann im zweiten Block analysiert. Hierbei werden unterschiedliche methodische Vorgehensweisen exemplarisch erprobt. Der Schwerpunkt der Bildanalyse liegt auf verschiedenen Interpretationsverfahren, die vor allem in Gruppen durchgeführt werden sollen.

Die Zeitangaben für die beiden Wochenend-Blöcke sind relativ flexibel und werden bei der Vorsprechung fixiert.

Literaturangaben

Bohnsack, Ralf et al (Hg.) (2001): Die dokumentarische Methode und ihre Forschungspraxis. Grundlagen qualitativer Sozialforschung. Opladen: Leske + Budrich

Denzing, Norman K. (2005): Reading Film - Filme und Vidoes als sozialwissenschaftliches Erfahrungsmaterial. In: Flick, Uwe et al (Hg.): Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt-Taschenbuch-Verl. (Rororo Rowohlts Enzyklopädie, 55628), S. 416–428.

Friebertshäuser, Barbara (Hg.) (2007): Bild und Text. Methoden und Methodologien visueller Sozialforschung in der Erziehungswissenschaft. Opladen: Budrich.

Harper, Douglas (2005): Fotografien als sozialwissenschaftliche Daten. In: Flick, Uwe et al (Hg.): Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt-Taschenbuch-Verl. (Rororo Rowohlts Enzyklopädie, 55628), S. 402–416.

Maar, Christa (Hg.) (2005): Iconic turn. Die neue Macht der Bilder. 3. Aufl. Köln: DuMont.

Maasen, Sabine; Mayerhauser, Torsten; Renggli, Cornelia (Hg.) (2006): Bilder als Diskurse - Bilddiskurse. 1. Aufl. Weilerswist: Velbrück Wiss.
Marotzki, Winfried/Niesyto Horst (Hg.) (2006): Bildinterpretation und Bildverstehen. Methodische Ansätze aus sozialwissenschaftlicher, kunst- und medienpädagogischer Perspektive. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften

Reichertz, Jo (2005): Objektive Hermeneutik und hermeneutische Wissenssoziologie. In: Flick, Uwe et al (Hg.): Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt-Taschenbuch-Verl. (Rororo Rowohlts Enzyklopädie, 55628), S. 514–524.

Raab, Jürgen (2008): Visuelle Wissenssoziologie. Theoretische Konzeption und materiale Analysen. Konstanz: UVK Verl.-Ges. (Erfahrung - Wissen - Imagination, [17).

Ein Seminarapparat wird in der UB (FH12) bereitgestellt. Außerdem sind Texte im StupIP hinterlegt. Das Passwort kann bei mir angefordert werden.

Stud.IP

Bei dieser Veranstaltung existiert ein entsprechendes Kursangebot im Stud.IP System der Bibliothek. Auch dort können Lehrende Materialien zu Lehrveranstaltungen ablegen.

TeilnehmerInnen
registrierte Anzahl : 16
Dies ist die Anzahl der Studierenden, die die Veranstaltung im Stundenplan gespeichert haben. In Klammern die Anzahl der über Gastaccounts angemeldeten Benutzer/innen.
eKVV Teilnehmermanagement :
Bei dieser Lehrveranstaltung wird das eKVV-Teilnehmermanagement genutzt.
Details zeigen
Teilnehmerbegrenzung :
Begrenzte Anzahl TeilnehmerInnen: 20
Abruf der Liste der Teilnehmer/innen :
Lehrende und ihre Sekretariate können sich die Liste der im eKVV registrierten Teilnehmer/innen über die passwortgeschützen eKVV Seiten abrufen: Meine Veranstaltungen (öffnet neues Fenster)
Falls Sie noch keinen BIS Zugang besitzen oder generelle Hinweise zum Abrufen und zum Umgang mit den Teilnehmerlisten suchen nutzen Sie unsere Hilfeseite
Dort finden Sie auch Informationen dazu, wie Sie aus einer Teilnehmerliste die Ergebnisliste für die Prüfungsdokumentation erstellen und wie Sie diese an die Prüfungsämter übermitteln können.
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Adresse :
SS2010_300107@ekvv.uni-bielefeld.de
Lehrende, ihre Sekretariate sowie für die Pflege der Veranstaltungsdaten zuständige Personen können über diese Adresse E-Mails an die VeranstaltungsteilnehmerInnen verschicken. WICHTIG: Sie müssen verschickte E-Mails jeweils freischalten. Warten Sie die Freischaltungs-E-Mail ab und folgen Sie den darin enthaltenen Hinweisen.
Falls die Belegnummer mehrfach im Semester verwendet wird können Sie die folgende alternative Verteileradresse nutzen, um die TeilnehmerInnen genau dieser Veranstaltung zu erreichen: VST_17349932@ekvv.uni-bielefeld.de
Öffnung für Studierende :
Der Verteiler kann nicht von den Veranstaltungsteilnehmer/innen beschickt werden.
Wenn Sie als Lehrende/r der Veranstaltung den Verteiler öffnen wollen, so wenden Sie sich bitte an die eKVV Administration (siehe Kontakt).
Reichweite :
9 Studierende direkt per E-Mail erreichbar
Hinweise :
Weitere Hinweise zu den E-Mailverteilern
Forum
Anzahl der Beiträge :
Noch keine Beiträge vorhanden
Forumsseite öffnen
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Letzte Änderung Grunddaten/Lehrende :
Dienstag, 17. August 2010 
Letzte Änderung Zeiten :
Dienstag, 22. Juni 2010 
Letzte Änderung Räume :
Dienstag, 22. Juni 2010 
Sonstiges
Link auf diese Veranstaltung :
Wenn Sie diese Veranstaltungsseite verlinken wollen, so können Sie einen der folgenden Links verwenden. Verwenden Sie nicht den Link, der Ihnen in Ihrem Webbrowser angezeigt wird!
Der folgende Link verwendet die Veranstaltungs-ID und ist immer eindeutig:
http://ekvv.uni-bielefeld.de/kvv_publ/publ/vd?id=17349932
Dieser alternative Link verwendet das Semester und die Belegnummer der Veranstaltung. Da die Belegnummer nicht eindeutig sein muss, kann es vorkommen, dass dieser Link kein eindeutiges Ergebnis liefert:
http://ekvv.uni-bielefeld.de/kvv_publ/publ/vd?id=SS2010_300107
Interwiki Link
Kopieren Sie diesen Link, um im BISWiki auf diese Veranstaltung zu verweisen.
[[ Veranstaltung: 17349932 | SS2010_300107 ]]
Planungshilfen
Terminüberschneidungen für diese Veranstaltung
ID :
17349932