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Preis für gute Lehre

Veröffentlicht am 29. Juli 2015, 13:38 Uhr
Literaturwissenschaftler erhält Karl Peter Grotemeyer-Preis

„Gute Lehre ist nicht eine Sache der Begabung, sondern eine Frage der Professionalisierung“, ist sich der Literaturwissenschaftler Dr. Matthias Buschmeier sicher. Sein Engagement wurde jetzt belohnt: Die Jury des Karl Peter Grotemeyer-Preises für hervorragende Leistungen und persönliches Engagement in der Lehre hat ihm den Lehr-Preis der Universität Bielefeld zuerkannt. Er wird am 16. Oktober beim Jahresempfang der Universität Bielefeld verliehen. Gestiftet wird der Preis von der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft (WLUg). Er ist mit 3.000 Euro dotiert
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Dr. Matthias Buschmeier möchte die Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Studierenden stärken. Foto: Universität Bielefeld
Dr. Matthias Buschmeier möchte die Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Studierenden stärken. Foto: Universität Bielefeld
Vorschlagsrecht für diesen Preis haben die Studierenden, und die attestieren Matthias Buschmeier herausragendes Engagement für ihre fachliche und methodische Ausbildung in allen Phasen des Studiums. Sie loben besonders die Feedback-Schleifen, den Einsatz neuer Medien und Systeme, bei denen die Studierenden aktiv an der Erarbeitung der Studieninhalte beteiligt sind, sowie die Einbindung der Tutoren in die Betreuung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Studieneingangsphase und dem Projekt „Richtig einsteigen“, in dem er seit 2012 zur Förderung der literalen Kompetenzen mitarbeitet. Buschmeier sei aber auch die Studienentwicklung nach der Eingangsphase wichtig, so die Studierenden. Er fördere und fordere die Studierenden gleichermaßen.

Matthias Buschmeier (Jahrgang 1976), der zurzeit zum Thema Kultur und Schuld habilitiert, ist akademischer Rat für Germanistische Literaturwissenschaft. Er hat das Bielefelder Zertifikat für Hochschullehre, eine berufsbegleitende Fortbildung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität, erworben und sagt von sich selbst, dass sich dadurch seine Lehre verbessert habe. Er hat Neuere deutsche und europäische Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie an der Fernuniversität Hagen, an der Universität Bielefeld und an der Universitiy of California (USA) studiert. In den USA arbeitete Buschmeier als Lektor und Teaching Assistent und war anschließend Lehrbeauftragter an den Universitäten in Gießen und Bielefeld. Er war Promotionsstipendiat am DFG-Kolleg „Klassizismus und Romantik“ an der Justus-Liebig-Universität in Gießen und promovierte 2007 in Bielefeld.

Der Karl Peter Grotemeyer-Preis für hervorragende Leistungen und persönliches Engagement in der Lehre wird seit 1997 jährlich von der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen. Der Namensgeber, Professor Karl Peter Grotemeyer, war mehr als 20 Jahre Rektor der Universität Bielefeld und ein begeisterter und begeisternder Hochschullehrer.

„Gute Lehre sollte schon immer einen hohen Stellenwert wie gute Forschung haben. Heute, wo mehr als 50 Prozent eines Jahrgangs studieren, gilt das erst recht, und der Karl Peter Grotemeyer-Preis müsste erfunden werden, wenn es ihn nicht schon gäbe“, sagt Herbert Vogel, Vorsitzender der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft.


Weitere Informationen im Internet:
www.uni-bielefeld.de/wlug/grotemeyer_preis.html

Kontakt:
Dr. Matthias Buschmeier, Universität Bielefeld
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
Telefon: 0521 106-3703
E-Mail: matthias.buschmeier@uni-bielefeld.de  



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