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Karl Peter Grotemeyer-Preis für Dr. Eva Baumann

Veröffentlicht am 23. September 2014, 14:07 Uhr
Hervorragende Lehre in der Gesundheitskommunikation 

Dr. Eva Baumann, Kommunikationswissenschaftlerin an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften, ist die Karl Peter Grotemeyer-Preisträgerin 2014. Sie wurde von Studierenden des Studienganges Health Communication für den Lehrpreis der Universität Bielefeld vorgeschlagen und nun von der Jury aus 20 Nominationen ausgewählt. Im Vorschlag der Studierenden heißt es: „Sie fördert wie keine andere die Auseinandersetzung mit Themen abseits der Studienordnungen und Modulhandbücher und versteht ihre Begeisterung für komplexe Sachverhalte auf die Studierenden zu übertragen.“ Vergeben wird der Preis durch die Westfälisch-Lippische Universitätsgesellschaft im Rahmen des Jahresempfangs der Universität am 2. Oktober. Er ist mit 3.000 Euro dotiert und wird von der Deutschen Bank gesponsert.


Dr. Eva Baumann, Kommunikationswissenschaftlerin und Grotemeyer-Preisträgerin. Foto: Universität Bielefeld
Dr. Eva Baumann, Kommunikationswissenschaftlerin und Grotemeyer-Preisträgerin. Foto: Universität Bielefeld
Eva Baumann hat im Bachelor-Studiengang Health Communication unter anderem für das neue Modul „Praxissemester“ die Koordination und die Gestaltung übernommen. In Zusammenarbeit mit dem Career Service der Universität hat sie die Studierenden auf die verschiedenen Berufsfelder vorbereitet und sie anschließend bei der wissenschaftlichen Reflexion der fachpraktischen Fragen begleitet. Zum Abschluss präsentierten die Studierenden ihre Projekte im Rahmen einer Posterausstellung. Hierdurch initiierte die Dozentin den fachlichen Austausch unter den Studierenden über die Jahrgangsgrenzen hinaus. Auch regte die Veranstaltung den fakultätsinternen Dialog über die vielfältigen Praxisbezüge des Studiums an. „Es war viel Arbeit, aber alle waren sich einig, dass sie es jederzeit wieder machen würden“, beschreibt Eva Baumann ihre Pionierarbeit und die der Studierenden.

Die Studierenden, die Eva Baumann für den Preis vorgeschlagen haben, loben die Authentizität ihrer Dozentin, die ihre Studierenden gemäß ihrer individuellen Kompetenz fördert und das Interesse an kommunikations- und gesundheitswissenschaftlichen Zusammenhängen weckt.

Eva Baumann, Jahrgang 1974, gehört der Arbeitsgruppe „Prävention und Gesundheitsförderung“ seit 2013 als Akademische Oberrätin auf Zeit an. Sie hat von 1997 bis 2002 Medienmanagement an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover studiert und war dort bis 2006 am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Von 2007 bis 2010 arbeitete sie am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster. Seit 2011 hatte Eva Baumann für jeweils ein Semester eine Professur für Kommunikationswissenschaft an der Universität Erfurt und an der Ludwig-Maximilians-Universität München vertreten. Ergänzt wird ihr akademischer Werdegang durch verschiedene berufspraktische Erfahrungen in der Medien- und Kommunikationsbranche.

Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich Eva Baumann für die Etablierung des Forschungsfeldes Gesundheitskommunikation im deutschsprachigen Raum sowie für einen Wissenschafts-Praxis-Transfer. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern des „Netzwerkes Medien und Gesundheitskommunikation“ und der „Ad-hoc-Gruppe Gesundheitskommunikation“ in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft. Zuletzt arbeitete sie gemeinsam mit Professor Dr. Klaus Hurrelmann an einem Handbuch der Gesundheitskommunikation.

Der Karl Peter Grotemeyer-Preis für hervorragende Leistungen und persönliches Engagement in der Lehre wird seit 1997 jährlich von der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen. Der Namensgeber, Professor Karl Peter Grotemeyer, war mehr als 20 Jahre Rektor der Universität Bielefeld und ein begeisterter und begeisternder Hochschullehrer.
„Wenn es den Karl Peter Grotemeyer-Preis nicht schon gäbe, dann müsste man ihn heute erfinden.“, sagt Herbert Vogel, Vorsitzender der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft, „denn Studium ist heute der Normalfall für mehr als 50 Prozent eines Jahrgangs und gute Lehre hat deshalb erst recht einen hohen Stellenwert.“

Weitere Informationen im Internet:
www.uni-bielefeld.de/wlug/foerderung/GrotemeyerPreis.html

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