Modul 23-LIT-M-PM4 Profilmodul 4: Transnationale Literaturgeschichte

Fakultät

Modulverantwortliche*r

Turnus (Beginn)

Jedes Semester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Das Modul baut auf den im Basismodul 2 erworbenen historischen Kenntnissen der vergleichenden Literaturgeschichte auf. Studierende können hier ihr Wissen der (außer-)europäischen Literatur- und Kulturgeschichte vertiefen. Sie lernen, Zusammenhänge zwischen zeitlich und räumlich disparaten Entwicklungen herzustellen und Querverbindungen zu ziehen. Dabei üben sie sich in der historischen Einordnung und Kontextualisierung kultureller Artefakte sowie im reflektierten Gebrauch historiographischer und komparatistischer Methoden.
Das Modul leitet einerseits zur Vertiefung historiographischer Kompetenzen und andererseits zum Ausbau von inter-/transkulturellen Kompetenzen an. Dabei können auch die in Aufbaumodul 3 erworbenen Fremdsprachenkompetenzen zum Einsatz kommen. Die literatur- und kulturhistorischen Kenntnisse, die inter- und transkulturellen Kompetenzen sowie die (Re-)Kontextualisierungskompetenzen kommen in der schriftlichen oder sowohl schriftlichen als auch mündlichen Modulprüfung zur Anwendung.

Lehrinhalte

Das Profilmodul lädt Studierende zur Erforschung von Literatur jenseits des Horizonts der einzelphilologischen Literaturgeschichtsschreibung ein. Es setzt bei der Einsicht an, dass Literatur nicht nur aus ihrem unmittelbaren lokalen/nationalen Entstehungskontext verständlich wird, sondern ebenso aus der Einbettung in vielfältige transregionale/-nationale und transkulturelle Zirkulationsdynamiken. Die Bewegung von Literatur über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg sowie die literarischen Verflechtungen zwischen unterschiedlichen europäischen und außereuropäischen Kulturräumen sind Gegenstand des Moduls.
Studierende erwerben vertiefte Kenntnisse der transnationalen Rezeptionsgeschichte einzelner Werke und Autor*innen, der transnationalen Gattungsgeschichte und Kanonbildung, der Übersetzungsgeschichte und der Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen einzelphilologischen Literaturgeschichtsschreibungen, etwa mit Blick auf (trans-)nationale Epochenklassifikationen wie Barock, Aufklärung, Empfindsamkeit, Klassik, Romantik, Realismus etc.

Empfohlene Vorkenntnisse

23-LIT-M-BM1
23-LIT-M-BM2

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 2 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Transnationale Literaturgeschichte (1)
Art Seminar
Turnus WiSe&SoSe
Workload5 90 h (30 + 60)
LP 3 [SL]
Transnationale Literaturgeschichte (2)
Art Seminar
Turnus WiSe&SoSe
Workload5 90 h (30 + 60)
LP 3 [SL]

Studienleistungen

Zuordnung Prüfende Workload LP2
Lehrende der Veranstaltung Transnationale Literaturgeschichte (1) (Seminar)

Die Form der Studienleistung in den literaturwissenschaftlichen Studiengängen kann je nach Art der Veranstaltung, ihrer inhaltlichen Schwerpunktsetzung und ihren Gegenständen variieren. In Frage kommen bspw.: Referate, Bearbeitungen von Übungsaufgaben, Bibliographien, Thesenpapiere, Kurzessays, Sitzungsprotokolle, Blogposts, Kurzinterpretationen, online Tests. Für alle Beiträge gilt: Insgesamt dürfen von jeder*m Studierenden für einen Kurs schriftliche Beiträge im Umfang von höchstens 1500 Wörtern oder mündliche Beiträge in einem Umfang von höchstens 15 Minuten oder (online-)Tests mit einer Gesamtbearbeitungszeit von max. 8 h verlangt werden. Eine Aufteilung in mehrere Einzelleistungen ist möglich. Die in der Veranstaltung konkret zu erfüllenden Anforderungen werden von der lehrenden Person festgelegt und spätestens in der ersten Sitzung bekanntgegeben.

Studienleistungen im Fach Literaturwissenschaft dienen
- der Einübung einer reflexiven und diskursiven Haltung;
- der Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen;
- der Strukturierung der Arbeit in den Lehrveranstaltungen;
- der Zusammenfassung und Reflexion der Lernergebnisse der Lehrveranstaltungen.

siehe oben siehe oben
Lehrende der Veranstaltung Transnationale Literaturgeschichte (2) (Seminar)

Die Form der Studienleistung in den literaturwissenschaftlichen Studiengängen kann je nach Art der Veranstaltung, ihrer inhaltlichen Schwerpunktsetzung und ihren Gegenständen variieren. In Frage kommen bspw.: Referate, Bearbeitungen von Übungsaufgaben, Bibliographien, Thesenpapiere, Kurzessays, Sitzungsprotokolle, Blogposts, Kurzinterpretationen, online Tests. Für alle Beiträge gilt: Insgesamt dürfen von jeder*m Studierenden für einen Kurs schriftliche Beiträge im Umfang von höchstens 1500 Wörtern oder mündliche Beiträge in einem Umfang von höchstens 15 Minuten oder (online-)Tests mit einer Gesamtbearbeitungszeit von max. 8 h verlangt werden. Eine Aufteilung in mehrere Einzelleistungen ist möglich. Die in der Veranstaltung konkret zu erfüllenden Anforderungen werden von der lehrenden Person festgelegt und spätestens in der ersten Sitzung bekanntgegeben.

Studienleistungen im Fach Literaturwissenschaft dienen
- der Einübung einer reflexiven und diskursiven Haltung;
- der Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen;
- der Strukturierung der Arbeit in den Lehrveranstaltungen;
- der Zusammenfassung und Reflexion der Lernergebnisse der Lehrveranstaltungen.

siehe oben siehe oben

Prüfungen

Hausarbeit o. Portfolio o. Portfolio mit mündlicher Abschlussprüfung o. Referat mit Ausarbeitung
Zuordnung Prüfende Lehrende*r von einer der beiden Veranstaltungen: Transnationale Literaturgeschichte (1) / (2)
Gewichtung 1
Workload 120h
LP2 4

Das Modul wird mit einem Portfolio von acht Einzeldokumenten von jeweils ca. 2 Seiten oder einem Portfolio mit sechs Einzeldokumenten von jeweils ca. 2 Seiten mit einer mündlichen Abschlussprüfung (ca. 15-20 Minuten) oder einer Hausarbeit im Umfang von 15-20 Seiten oder einem Referat mit Ausarbeitung (max. 30 min, 12-14 Seiten) abgeschlossen. Die Modulprüfung wird in einer der absolvierten Lehrveranstaltungen erbracht; Prüfer*in ist der*die Lehrende der Veranstaltung.

Der inhaltliche Rahmen und die zu bearbeitenden Aufgabenstellungen des Portfolios werden mit der prüfenden Person abgesprochen. Bestandteil des Portfolios können u.a. sein: Bibliographie, Essay, Kurzinterpretation, Übungsaufgabe, Gattungsanalyse, Protokoll, Rezension.

Der inhaltliche Rahmen und die zu bearbeitende Aufgabenstellung der Hausarbeit werden vor Beginn der Bearbeitung mit der prüfenden Person abgesprochen. 

Der inhaltliche Rahmen und die zu bearbeitende Aufgabenstellung des Referats mit Ausarbeitung werden mit der prüfenden Person abgesprochen. Dabei können die Inhalte des Referats fundiert ausgearbeitet, auch erweitert oder im Referat nicht ausgeführte Aspekte berücksichtigt werden. Zudem kann ein Gesichtspunkt herausgegriffen und detailliert erörtert werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Profil Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Literaturwissenschaft / Master of Arts [FsB vom 01.09.2026] Forschung 3. 1 oder 2 Semes­ter Wahl­pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.


Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe Navigation).
5
Workload (Kontaktzeit + Selbststudium)
SoSe
Sommersemester
WiSe
Wintersemester
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.