Modul 22-BMM-Medien Mastermodul Medien in historischer Perspektive

Fakultät

Modulverantwortliche*r

Turnus (Beginn)

Jedes Semester

Leistungspunkte und Dauer

15 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

• Befähigung auf hohem analytischen Reflexionsniveau und in kritischer Auseinandersetzung mit aktuellen und relevanten theoretischen Ansätzen eine tragfähige angemessene Fragestellung zu Medien in historischer Perspektive zu entwickeln und auszuformulieren
• Sprachlich und analytisch angemessene Auseinandersetzung mit aktuellen Theorien und Diskursen der Mediengeschichte und Medientheorie
• Befähigung zur eigenständigen, theoriegeleiteten Analyse und Kontextualisierung eines Themas
• Selbstständige Recherche und kritische Kontextualisierung von Forschungsliteratur und maßgeblichen Theorien und Fragestellungen
• Kompetenz zur kritischen Reflexion der Relevanz und der Vorgehensweise in mündlicher und schriftlicher Form
• Inhaltlich und sprachlich angemessene Präsentation der Ergebnisse in schriftlicher und mündlicher Form

Lehrinhalte

Das Mastermodul befasst sich mit Medien in historischer Perspektive und mit den hierauf bezogenen aktuellen Medientheorien. Die behandelten Untersuchungsgegenstände reichen vom späten Mittelalter bis in die Gegenwart. Wesentliches Merkmal des Moduls ist die explizite Forschungsorientierung sowohl des Masterseminars als auch der Kontextualisierung. Der Besuch des «Kolloquiums» erweitert den Blick für unterschiedliche Forschungsansätze und -praktiken.

Im «Masterseminar» werden Themen der Mediengeschichte und Medientheorie in ihren inter- und transdisziplinären Beziehungen bearbeitet. Die Seminarthemen zeichnen sich so durch einen hohen Spezialisierungsgrad aus. Fragen nach der medialen Verfasstheit von Vergangenheit und Gegenwart werden forschungsnah erörtert. Anhand aktueller Forschungsliteratur wird die Rolle von Medien im historischen Prozess, bei der Konstitution von historischem Wissen und historischen Erzählungen reflektiert und die Anwendung theoretischer Ansätze kritisch diskutiert. Die «Historische Kontextualisierung» leistet die Einordnung der im Masterseminar vorgenommenen Fragestellungen in einen übergreifenden Analyserahmen, um problem- und forschungsorientiertes Wissen zu vertiefen.Studierende werden hier befähigt, medienhistorische und medienwissenschaftliche Perspektiven für die eigene Arbeit methodisch zu entwickeln.
Im Kolloquium geben auswärtige und interne Referent*innen durch wissenschaftliche Vorträge Einblicke in ihre aktuellen Forschungsarbeiten. Durch die Beteiligung an der Diskussion werden die Studierenden in aktuelle Forschungsdiskurse eingebunden und lernen diese zu reflektieren.

Empfohlene Vorkenntnisse

-

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Historische Kontextualisierung und Masterseminar stehen in einem engen inhaltlichen Zusammenhang und werden im eKVV als Pakete ausgewiesen. Da sich die Modulprüfung auf beide Veranstaltungen bezieht, ist der Besuch beider zusammengehöriger Lehrveranstaltungen für das erfolgreiche Absolvieren der Modulprüfung erforderlich.

Modulstruktur: 3 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Historische Kontextualisierung
Art Seminar
Turnus WiSe&SoSe
Workload5 90 h (30 + 60)
LP 3 [SL]
Kolloquium
Art Kolloquium
Turnus WiSe&SoSe
Workload5 90 h (30 + 60)
LP 3 [SL]
Masterseminar
Art Seminar
Turnus WiSe&SoSe
Workload5 120 h (30 + 90)

Studienleistungen

Zuordnung Prüfende Workload LP2
Lehrende der Veranstaltung Historische Kontextualisierung (Seminar)

Präsentation (10-15 Minuten mit Tischvorlage) eines Forschungsbeitrags bzw. eines Artefalts oder eine schriftliche Ausarbeitung nach Maßgabe des/der Veranstalters/in

siehe oben siehe oben
Lehrende der Veranstaltung Kolloquium (Kolloquium)

Nach Maßgabe der*des Veranstalters*in: Kolloquiumsjournal, in dem die Themen der besuchten Kolloquiumssitzungen dokumentiert und für fünf Sitzungen in Stichworten eigene Fragen und oder Kommentare zum Vortrag notiert werden oder Protokoll zu einer Kolloquiumssitzung.

siehe oben siehe oben
Lehrende der Veranstaltung Masterseminar (Seminar)

Referat (20-30 Minuten) mit Thesenpapier zur Vorbereitung der Modulprüfung: Vorstellung des Hausarbeitskonzepts oder eine gleichwertige schriftliche Studienleistung nach Maßgabe des Lehrenden (Konzeptpapier, 3-4 Seiten)

siehe oben siehe oben

Prüfungen

Hausarbeit
Zuordnung Prüfende Lehrende der Veranstaltung Masterseminar (Seminar)
Gewichtung 1
Workload 150h
LP2 5

Die Hausarbeit im Umfang von 65.000 - 80.000 Zeichen (entspricht ca. 25-30 Seiten) geht aus dem Seminar hervor, bezieht aber Gegenstände der "Kontextualisierung" ein. Die Aufgabenstellung für die Hausarbeit wird in Folge eines Beratungsgesprächs zwischen Prüfenden und Studierenden von dem*der Prüfer*in ausgegeben.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Bilder, Medien, Materialität: Historische Perspektiven / Master of Arts [FsB vom 15.05.2026] 1. o. 2. o. 3. 1 Semes­ter Pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.


Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe Navigation).
5
Workload (Kontaktzeit + Selbststudium)
SoSe
Sommersemester
WiSe
Wintersemester
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.