Modul 39-Inf-GSI Grundlagen sprachlicher Interaktion

Fakultät

Modulverantwortliche*r

Turnus (Beginn)

Jedes Sommersemester

Leistungspunkte und Dauer

5 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Die Studierenden lernen informatorische und linguistische Grundlagen der sprachlichen Interaktion kennen. Dazu gehören zentrale Ansätze und Techniken zur maschinellen Verarbeitung bzw. Erzeugung von Sprache und anderen Modalitäten in der Mensch-Maschine/Roboter-Interaktion. Sie können Probleme der Modellierung sprachlicher Interaktion einordnen und exemplarisch mithilfe geeigneter Tools angehen.

Lehrinhalte

Das Modul besteht aus der Vorlesung "Grundlagen sprachlicher Interaktion" mit zugehörigen Übungen. Die Vorlesung vermittelt grundlegende linguistische Konzepte sowie technische Ansätze zur Verarbeitung bzw. Erzeugung von Sprache und anderen Modalitäten in der Mensch-Maschine/Roboter-Interaktion. Neben den allgemeinen linguistische Grundlagen werden verschiedene formale Beschreibungs- und Modellierungsebenen sprachlicher Interaktionen betrachtet (Sprache als akustisches Signal, Wörter, Syntax, Semantik, Pragmatik und Dialog). Dabei werden auch technische Ansätze und Tools betrachtet, um die jeweiligen Aspekte für maschinelle Verarbeitung verfügbar zu machen (Spracherkenner, Sprachsynthese, Parser, Generatoren, usw.). Abschließend wird das Zusammenspiel dieser Techniken in kompletten Dialogsystemarchitekturen sowie in Verbindung mit anderen wichtigen Modalitäten (Blick, Kopfbewegungen, Handgesten, etc.) betrachtet.

Empfohlene Vorkenntnisse

Das Modul baut auf Programmierkenntnissen in Java (entsprechend 39-Inf-1) sowie Kenntnissen in Künstlicher Intelligenz (entsprechend 39-Inf-13_b) auf. Kenntnisse in Objektorientierter Programmierung (entsprechend 39-Inf-2_a) werden empfohlen.

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 1 bPr 1

Veranstaltungen

Grundlagen sprachlicher Interaktion
Art Vorlesung
Turnus SoSe
Workload5 60h (30 + 30)
LP 2
Grundlagen sprachlicher Interaktion
Art Übung
Turnus SoSe
Workload5 60h (30 + 30)
LP 2 [Pr]

Prüfungen

Grundlagen sprachlicher Interaktion (Übung)
Art Portfolio mit Abschlussprüfung
Gewichtung 1
Workload 30h
LP2 1

Portfolio aus Übungsaufgaben, die veranstaltungsbegleitend und in der Regel zweiwöchentlich gestellt werden, und Abschlussklausur (in der Regel 60 min) oder mündlicher Abschlussprüfung (in der Regel 20 min). Die Übungsaufgaben ergänzen und vertiefen den Inhalt der Vorlesung. Nachweis einer ausreichenden Zahl korrekt gelöster Übungsaufgaben (in der Regel 50% der im Semester für das Lösen der Aufgaben erzielbaren Punkte).

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Variante Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Grundlagen Kognitiver Systeme / Bachelor [FsB vom 04.06.2020] Nebenfach (fw) 4. ein Semes­ter Pflicht
Kognitive Informatik / Bachelor of Science [FsB vom 30.09.2016 mit Änderungen vom 15.09.2017, 02.05.2018, 01.07.2019 und 16.08.2021] 1-Fach (fw) 4. ein Semes­ter Pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul ist eine automatische Vollständigkeitsprüfung durch das System nicht möglich.


Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe Navigation).
5
Workload (Kontaktzeit + Selbststudium)
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.