Jedes Wintersemester
10 Leistungspunkte
Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.
Die Studierenden sind in der Lage, methodologische und methodische Kenntnisse an aktuelle Forschungsfelder, z. B. bezogen auf die gewählten Professionsfelder, und -ansätze heranzutragen und diese kritisch im Hinblick auf die Erkenntnisgewinnung in der Erziehungswissenschaft zu reflektieren.
Sie können zwischen Grundlagen- und anwendungsbezogener Forschung unterscheiden und kennen spezifische Perspektiven auf Forschungsanliegen, Gütekriterien, Forschungsethik und Transfer. Sie reflektieren darüber hinaus Fragen nach der ethischen und politischen Verantwortung von Forschung auf den Ebenen des Entdeckungs-, Begründung- und Verwertungszusammenhangs sowie Fragen zu dem Verhältnis von gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen, pädagogischen Professionsfeldern sowie Wissenschaft und Forschung.
Die Studierenden können ausgewählte Detailfragen von Forschungsprozessen durchdenken, exemplarische Forschungsschritte in den jeweiligen Forschungsfeldern durchführen und die Erkenntnisgewinnung an den jeweiligen Forschungs- und Fachdiskurs der diskutierten Forschungsfelder anschließen.
Element 1: Methodologische und methodische Perspektiven auf ausgewählte Forschungsfelder und -Ansätze
Es werden aktuelle grundlagentheoretische Forschungsfelder, -Strategien und -Zugänge exemplarisch vertieft (z. B. rekonstruktive Forschung, Sekundärdatenanalysen, Wirkungsforschung, Institutional Ethnography, geschlechter- und rassismuskritische Forschung, historisch- oder international vergleichende Forschung, biografieanalytische Forschung u.a.).
Innerhalb dieser werden der jeweilige Entdeckungs-, Begründungs- und Verwertungszusammenhang von konkreten Forschungsfragen und -Projekten erörtert und ausgewählte methodologische Hintergründe und methodische Vorgehensweisen diskutiert und erprobt. Thematisiert werden beispielsweise das Verhältnis von Theorie und Empirie, die Übertragbarkeit und Verallgemeinerbarkeit von Erkenntnissen, die Standortgebundenheit von Forschung oder Fragen von Wissenschaftskommunikation und -Transfer.
In den Veranstaltungen können Schwerpunktsetzungen auf einzelne der genannten Inhalte erfolgen.
Element 2: Methodologische und methodische Perspektiven auf die forschungsbasierte Weiterentwicklung von pädagogischer Praxis
Es werden Forschungsfelder, -Strategien und -Zugänge anwendungsbezogener Forschung (z. B. Praxisforschung, Partizipative Forschung, gestaltungsorientierte Bildungsforschung, Evaluationsforschung, datengestützte Organisationsentwicklung u.a.) erörtert.
Innerhalb dieser werden der jeweilige Entdeckungs-, Begründungs- und Verwertungszusammenhang von konkreten Forschungsfragen und -Projekten erörtert und ausgewählte methodologische Fragen und methodische Vorgehensweisen diskutiert und erprobt. Thematisiert werden beispielsweise das Verhältnis von Praxis, Theorie und Empirie, die Übertragbarkeit und Verallgemeinerbarkeit von Erkenntnissen, die Standortgebundenheit von Forschung oder Fragen von Ergebnistransfer und Implementation.
In den Veranstaltungen können Schwerpunktsetzungen auf einzelne Themen erfolgen.
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Es müssen beide Modulelemente E1 und E2 studiert werden. In einer Veranstaltung ist eine Studienleistung, in der anderen die Prüfungsleistung zu erbringen. In der Veranstaltung, in der die Modulprüfung abgelegt wird, ist keine Studienleistung zu erbringen.
Modulstruktur: 1 SL, 1 bPr 1
| Zuordnung Prüfende | Workload | LP2 |
|---|---|---|
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Lehrende der Veranstaltung
E1: Methodologische und methodische Perspektiven auf ausgewählte Forschungsfelder und -ansätze
(Seminar)
Die Studienleistung dient der Einübung einer reflexiven und diskursiven Haltung zu den in der Veranstaltung behandelten Themen und hat im Hinblick auf die im Modul verankerten Kompetenzen einübenden und vertiefenden Charakter. Eine Studienleistung beinhaltet das Anfertigen von Aufgaben zu Übungszwecken. Übungsaufgaben können beispielsweise sein: Die Vorbereitung und Durchführung einer Gruppenarbeit, die Vorbereitung und Durchführung einer mündlichen Präsentation, schriftliche Reflexionen methodologischer und methodischer Fragestellungen, exemplarische Auswertung von Daten, Aktivitäten in internetgestützten Lernplattformen etc. Für alle Studienleistungen gilt, dass schriftliche Beiträge im Umfang von höchstens 2000 Wörtern und mündliche Beiträge im Umfang von höchstens 30 Minuten verlangt werden. Für alternative Erbringungsformen gilt, dass diese den gängigen mündlichen oder schriftlichen Formen der Leistungserbringung in ihrem Umfang entsprechen müssen. |
siehe oben |
siehe oben
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Lehrende der Veranstaltung
E2: Methodologische und methodische Perspektiven auf die forschungsbasierte Weiterentwicklung von pädagogischer Praxis
(Seminar)
siehe Beschreibung bei Element 1 |
siehe oben |
siehe oben
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Die Modulprüfung wird im Rahmen eines der Elemente 1 oder 2 erbracht. In der Prüfung werden über die Veranstaltung hinausweisende Aspekte und die modulspezifischen Kompetenzen aufgegriffen. Sie kann auf einer zuvor im Rahmen einer Modulveranstaltung erbrachten Studienleistung aufbauen, wobei auch hier Bezüge zu veranstaltungsübergreifenden Aspekten hergestellt werden müssen.
Die prüfende Person informiert über die möglichen Prüfungsmodalitäten.
Mögliche Erbringungsformen sind:
Die Modulprüfung wird im Rahmen des Elemente 1 oder 2 erbracht.
Beschreibung siehe E1.
| Studiengang | Empf. Beginn 3 | Dauer | Bindung 4 |
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| Erziehungswissenschaft / Master of Arts [FsB vom 18.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] | 3. | 1 oder 2 Semester | Pflicht |
In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.