Modul 25-BEW5-BEK4 Professionelles Handeln in Institutionen und Organisationen

Fakultät

Modulverantwortliche*r

Turnus (Beginn)

Jedes Sommersemester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Im Modul Professionelles Handeln in Institutionen und Organisationen werden Wissen und Fähigkeiten erworben, die Professionalität und wissenschaftlich fundierte Reflexivität in den Institutionen und Organisationen der Kindheit betreffen. Dabei nehmen die Studierenden auch frühpädagogische, elementar- und primarpädagogische Fragestellungen in den Blick und beziehen diese auf die Anforderungen und Bedingungen in pädagogischen Institutionen und Organisationen. Diese werden zum einen als Orte der Bildung, Betreuung, Erziehung und Förderung von Kindern reflektiert und zum anderen als zunehmend multiprofessionelle Arbeitsorte, an denen pädagogische Unterstütztungsleistungen und Beratung von Eltern und Familien, Teamarbeit und Organisationsentwicklung gleichermaßen stattfinden.

Die Studierenden erwerben eine professionsbezogene Orientierung, die es ihnen erlaubt, angesichts der vielfältigen Kompetenzanforderungen in den Institutionen und Organisationen der Kindheit planvoll, reflexiv und umsichtig zu handeln, etwa in Anbetracht sozialräumlicher Faktoren, organisationaler Restriktionen, hierarchischer und hierarchisierender Verhältnisse und Regularien, in die pädagogische Arbeit eingebettet ist. Im Kern geht es um die Aneignung eines forschend-reflexiven Habitus. Darüber hinaus erarbeiten sich die Studierenden erziehungswissenschaftliche und interdisziplinäre Fachkenntnisse in Bezug auf Theorien der Organisation und des Managements, der Leitung, Steuerung und Entwicklung pädagogischer Institutionen und Organisationen.

Lehrinhalte

Das Modul Professionelles Handeln in Institutionen und Organisationen befasst sich mit der wissenschaftlichen Beschreibung und Deutung der Handlungs- und Arbeitsfelder von pädagogischem Personal, das mit den unterschiedlichen Akteursgruppen interagiert und kooperiert, die an der Normierung, Institutionalisierung, Organisation, Gestaltung und Entwicklung heutiger Kindheit mitwirken, u. a. pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Kinder, Eltern. Dementsprechend geht es in Element 1 des Moduls um Arbeitsfelder wie Kindertageseinrichtungen, Grundschulen (auch mit offenem Ganztag), pädagogische und soziale Dienste sowie Unterstützungssysteme für Familien, Kinder und Eltern, außerschulische Bildungseinrichtungen, aber auch Vereine, in denen pädagogische Praxis stattfindet.

In den Lehrveranstaltungen des Elements 2 werden Theorien und empirische Befunde vermittelt, die sich mit den unterschiedlichen Facetten der Organisation, Verwaltung und Gestaltung von Bildung, Betreuung, Erziehung und Förderung in der Kindheit befassen. Dabei werden Themen wie die Finanzierung pädagogischer Einrichtungen und Dienste, die Trägerschaft und Administration von Kindertageseinrichtungen, das Leitungshandeln an Kindertageseinrichtungen und Grundschulen, die multiprofessionelle Vernetzung und Kooperation im Team und mit anderen Institutionen behandelt. Weitere Themen können Organisationsentwicklung, kommunale Bildungsplanung oder die Arbeit in lokalen Unterstützungssystemen für unterschiedliche Gruppen von Kindern sein.

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Es sind beide Veranstaltungen E1 und E2 zu studieren. In einem der Elemente ist eine benotete Prüfungsleistung zu erbringen. In dem Element, in dem die Prüfungsleistung erbracht wird, ist keine Studienleistung zu erbringen.

Modulstruktur: 1 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

E1: Arbeitsfelder der Bildung und Erziehung in der Kindheit
Art Seminar
Turnus SoSe
Workload5 90 h (30 + 60)
E2: Bildungsorganisation und Bildungsmanagement
Art Seminar
Turnus SoSe
Workload5 90 h (30 + 60)

Studienleistungen

Zuordnung Prüfende Workload LP2
Lehrende der Veranstaltung E1: Arbeitsfelder der Bildung und Erziehung in der Kindheit (Seminar)

Eine Studienleistung ist das Anfertigen einer Aufgabe zu Übungszwecken. Übungsaufgaben können beispielsweise sein: Die Vorbereitung und Durchführung einer Gruppenarbeit, die Vorbereitung und Durchführung einer mündlichen Präsentation, ein Essay, die Zusammenfassung eines Textes etc.
Für alle Studienleistungen gilt, dass schriftliche Beiträge im Umfang von höchstens 1200 Wörtern und mündliche Beiträge im Umfang von höchstens 20 Minuten verlangt werden.

siehe oben siehe oben
Lehrende der Veranstaltung E2: Bildungsorganisation und Bildungsmanagement (Seminar)

siehe Beschreibung bei E1

siehe oben siehe oben

Prüfungen

Hausarbeit o. Klausur o. mündliche Prüfung o. Portfolio o. Referat mit Ausarbeitung
Gewichtung 1
Workload 120h
LP2 4

Die Modulprüfung wird im Rahmen eines der Elemente 1 oder 2 erbracht. In der Prüfung werden über die Veranstaltung hinausweisende Aspekte und die modulspezifischen Kompetenzen aufgegriffen. Sie kann auf einer zuvor im Rahmen einer Modulveranstaltung erbrachten Studienleistung aufbauen, wobei auch hier Bezüge zu veranstaltungsübergreifenden Aspekten hergestellt werden müssen.
Die prüfende Person informiert über die möglichen Prüfungsmodalitäten.

Mögliche Erbringungsformen sind:

  • mündliche Prüfung im Umfang von höchstens 30 Minuten,
  • Hausarbeit im Umfang von höchstens 4.500 Wörtern,
  • Referat (15–20 Minuten) mit einer schriftlichen Ausarbeitung im Umfang von höchstens 2.500 Wörtern,
  • Portfolio, das verschiedene mediale Formen zusammenführt. Das Portfolio bezeichnet eine Zusammenstellung von Dokumenten, die den Lernverlauf eines Individuums beschreiben bzw. dokumentieren. Portfolios dienen dazu, Lernerfahrungen und -erfolge zu erfassen und Lernstrategien zu planen. Mit Hilfe des Portfolios sollen die Arbeitsergebnisse eines Studierenden aus einer Veranstaltung/einem Modul dokumentiert werden. Ein Portfolio kann verschiedene Arbeiten von Exzerpten und Literaturrecherchen bis zu Lerntagebüchern oder Referaten enthalten. Die Dozent*innen entscheiden jeweils, welche Leistungen für das Portfolio zu erbringen sind, dies kann je nach didaktischem Konzept der Veranstaltung/des Moduls für alle Studierenden gleich sein, es kann aber auch individuell vereinbart werden. Die Bewertung des Portfolios erfolgt abschließend aufgrund einer Gesamtbetrachtung der Sammlung.
Hausarbeit o. Klausur o. mündliche Prüfung o. Portfolio o. Referat mit Ausarbeitung
Zuordnung Prüfende Lehrende der Veranstaltung E2: Bildungsorganisation und Bildungsmanagement (Seminar)
Gewichtung 1
Workload 120h
LP2 4

Die Modulprüfung wird im Rahmen des Elemente 1 oder 2 erbracht.
Beschreibung siehe E1.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Variante Profil Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Erziehungswissenschaft / Bachelor of Arts [FsB vom 18.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] 1-Fach (fw) Bildung und Erziehung in der Kindheit 6. 1 Semes­ter Pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.


Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe Navigation).
5
Workload (Kontaktzeit + Selbststudium)
SoSe
Sommersemester
WiSe
Wintersemester
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.