Jedes Sommersemester
10 Leistungspunkte
Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.
Im Modul Professionelles Handeln in Institutionen und Organisationen werden Wissen und Fähigkeiten erworben, die Professionalität und wissenschaftlich fundierte Reflexivität in den Institutionen und Organisationen der Kindheit betreffen. Dabei nehmen die Studierenden auch frühpädagogische, elementar- und primarpädagogische Fragestellungen in den Blick und beziehen diese auf die Anforderungen und Bedingungen in pädagogischen Institutionen und Organisationen. Diese werden zum einen als Orte der Bildung, Betreuung, Erziehung und Förderung von Kindern reflektiert und zum anderen als zunehmend multiprofessionelle Arbeitsorte, an denen pädagogische Unterstütztungsleistungen und Beratung von Eltern und Familien, Teamarbeit und Organisationsentwicklung gleichermaßen stattfinden.
Die Studierenden erwerben eine professionsbezogene Orientierung, die es ihnen erlaubt, angesichts der vielfältigen Kompetenzanforderungen in den Institutionen und Organisationen der Kindheit planvoll, reflexiv und umsichtig zu handeln, etwa in Anbetracht sozialräumlicher Faktoren, organisationaler Restriktionen, hierarchischer und hierarchisierender Verhältnisse und Regularien, in die pädagogische Arbeit eingebettet ist. Im Kern geht es um die Aneignung eines forschend-reflexiven Habitus. Darüber hinaus erarbeiten sich die Studierenden erziehungswissenschaftliche und interdisziplinäre Fachkenntnisse in Bezug auf Theorien der Organisation und des Managements, der Leitung, Steuerung und Entwicklung pädagogischer Institutionen und Organisationen.
Das Modul Professionelles Handeln in Institutionen und Organisationen befasst sich mit der wissenschaftlichen Beschreibung und Deutung der Handlungs- und Arbeitsfelder von pädagogischem Personal, das mit den unterschiedlichen Akteursgruppen interagiert und kooperiert, die an der Normierung, Institutionalisierung, Organisation, Gestaltung und Entwicklung heutiger Kindheit mitwirken, u. a. pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte, Kinder, Eltern. Dementsprechend geht es in Element 1 des Moduls um Arbeitsfelder wie Kindertageseinrichtungen, Grundschulen (auch mit offenem Ganztag), pädagogische und soziale Dienste sowie Unterstützungssysteme für Familien, Kinder und Eltern, außerschulische Bildungseinrichtungen, aber auch Vereine, in denen pädagogische Praxis stattfindet.
In den Lehrveranstaltungen des Elements 2 werden Theorien und empirische Befunde vermittelt, die sich mit den unterschiedlichen Facetten der Organisation, Verwaltung und Gestaltung von Bildung, Betreuung, Erziehung und Förderung in der Kindheit befassen. Dabei werden Themen wie die Finanzierung pädagogischer Einrichtungen und Dienste, die Trägerschaft und Administration von Kindertageseinrichtungen, das Leitungshandeln an Kindertageseinrichtungen und Grundschulen, die multiprofessionelle Vernetzung und Kooperation im Team und mit anderen Institutionen behandelt. Weitere Themen können Organisationsentwicklung, kommunale Bildungsplanung oder die Arbeit in lokalen Unterstützungssystemen für unterschiedliche Gruppen von Kindern sein.
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Es sind beide Veranstaltungen E1 und E2 zu studieren. In einem der Elemente ist eine benotete Prüfungsleistung zu erbringen. In dem Element, in dem die Prüfungsleistung erbracht wird, ist keine Studienleistung zu erbringen.
Modulstruktur: 1 SL, 1 bPr 1
| Zuordnung Prüfende | Workload | LP2 |
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Lehrende der Veranstaltung
E1: Arbeitsfelder der Bildung und Erziehung in der Kindheit
(Seminar)
Eine Studienleistung ist das Anfertigen einer Aufgabe zu Übungszwecken. Übungsaufgaben können beispielsweise sein: Die Vorbereitung und Durchführung einer Gruppenarbeit, die Vorbereitung und Durchführung einer mündlichen Präsentation, ein Essay, die Zusammenfassung eines Textes etc. |
siehe oben |
siehe oben
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Lehrende der Veranstaltung
E2: Bildungsorganisation und Bildungsmanagement
(Seminar)
siehe Beschreibung bei E1 |
siehe oben |
siehe oben
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Die Modulprüfung wird im Rahmen eines der Elemente 1 oder 2 erbracht. In der Prüfung werden über die Veranstaltung hinausweisende Aspekte und die modulspezifischen Kompetenzen aufgegriffen. Sie kann auf einer zuvor im Rahmen einer Modulveranstaltung erbrachten Studienleistung aufbauen, wobei auch hier Bezüge zu veranstaltungsübergreifenden Aspekten hergestellt werden müssen.
Die prüfende Person informiert über die möglichen Prüfungsmodalitäten.
Mögliche Erbringungsformen sind:
Die Modulprüfung wird im Rahmen des Elemente 1 oder 2 erbracht.
Beschreibung siehe E1.
| Studiengang | Variante | Profil | Empf. Beginn 3 | Dauer | Bindung 4 |
|---|---|---|---|---|---|
| Erziehungswissenschaft / Bachelor of Arts [FsB vom 18.03.2026, gültig ab Wintersemester 2026/27] | 1-Fach (fw) | Bildung und Erziehung in der Kindheit | 6. | 1 Semester | Pflicht |
In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.