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Modul 31-M27 Profilmodul Finanzmathematik

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Wintersemester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Das Modul macht die Studierenden mit den Prinzipien der Entscheidungstheorie unter Unsicherheit und der Finanzmathematik vertraut. Anhand eines grundlegenden Modellrahmens lernen die Studierenden, wie Unsicherheit bzgl. etwa des zukünftigen Wohlstandes oder des Wertes von Portfolien dargestellt und in Bezug auf (optimale) Entscheidungsfindung analysiert werden kann. Die Studierenden lernen ferner, Preise von Finanztiteln durch ein Gleichgewichtsmodell zu erklären. Daraus folgend können sie die Grundprämisse der mathematischen Finanztheorie, den Ausschluß von Arbitrage, in einem einfachen Modellrahmen mikrofundiert begründen. Sie lernen die zentralen Aussagen der mathematischen Finanztheorie im selben Modellrahmen herzuleiten und mikroökonomisch zu interpretieren.

In der Praktischen Übung erwerben die Studierenden die Kompetenz, die in den Vorlesungen erworbenen theoretischen Kenntnisse auf konkrete wirtschaftliche Fragestellungen anzuwenden.

Lehrinhalte

Es wird zunächst die Frage diskutiert, wie man "Risiko" definieren, aus allgemeiner oder individueller Sicht messen und beeinflussen kann. Insbesondere wird die Rolle von Finanzmärkten und den dort gehandelten Produkten für die Risikosteuerung beleuchtet. Dann wird der Zusammenhang zwischen der Gleichgewichtstheorie unter Unsicherheit mit der modernen No-Arbitrage-Theorie behandelt. Schließlich wird der Hauptsatz der Wertpapierbewertung und die Theorie der Absicherung von Derivaten entwickelt. Die Vorlesungen arbeiten hauptsächlich mit diskreten Modellen und der Wahrscheinlichkeitstheorie für endlich viele Zustände und/oder geläufigen Verteilungsfunktionen.

Empfohlene Vorkenntnisse

Zwingend erforderlich für das erfolgreiche Absolvieren des Moduls sind grundlegende Kenntnisse im Bereich Stochastik wie sie z.B. in den Lehrveranstaltungen des Moduls 24-ST Stochastik des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsmathematik oder Mathematik der Universität Bielefeld vermittelt werden.

Notwendige Voraussetzungen

24-AN - Analysis oder 24-B-AN - Analysis und
24-LA - Lineare Algebra oder 24-B-LA - Lineare Algebra

Die Veranstaltung Risiko und Versicherung und die Praktische Übung darf nicht bereits an anderer Stelle im Transkript auftauchen. Studierende, die das Modul 31-M20 Profilmodul Mikroökonomie II absolvieren, können daher nicht das Modul 31-M27 studieren.

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 1 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Einführung in die Finanzmathematik Vorlesung SoSe 120h (30 + 90) 4
Praktische Übung

Die Konzeption der Praktischen Übungen variiert und kann in den einzelnen Semestern unterschiedlich ausfallen. Grundsätzlich werden die Praktischen Übungen so gestaltet, dass ein Arbeitsaufwand (inkl. Kontaktstunden) von 60 Arbeitsstunden entsteht.

Projekt o. Seminar o. Übung Wintersemester oder Sommersemester 60h (15 + 45) 2 [SL]
Risiko und Versicherung Vorlesung WiSe 120h (30 + 90) 4

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Praktische Übung (Projekt o. Seminar o. Übung)

Die Studierenden erbringen eine Studienleistung, wie z.B. ein Kurzreferat, eine kurze Ausarbeitung oder die Bearbeitung von Übungsaufgaben.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Veranstaltungsübergreifend

1,5-stündig Klausur oder 30-40 minütige mündliche Prüfung
Der Modulverantwortliche bestimmt einen oder mehrere prüfungsberechtigte Personen als Prüfer der Modulprüfung.

Klausur o. mündliche Prüfung 1 - -
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Variante Profil Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
Wirtschaftsmathematik / Bachelor of Science [FsB vom 30.09.2016 mit Berichtigung vom 10.01.2017 und Änderungen vom 15.05.2017, 01.03.2018 und 01.03.2019] 1-Fach (fw) BWL 5. zwei Semes­ter Wahl­pflicht
Wirtschaftsmathematik / Bachelor of Science [FsB vom 30.09.2016 mit Berichtigung vom 10.01.2017 und Änderungen vom 15.05.2017, 01.03.2018 und 01.03.2019] 1-Fach (fw) VWL 5. zwei Semes­ter Wahl­pflicht
Wirtschaftsmathematik / Bachelor of Science [FsB vom 15.02.2012 mit Änderungen vom 17.12.2012, 02.03.2015, 01.04.2016, 30.09.2016 und 15.05.2017] 1-Fach (fw) BWL 5. zwei Semes­ter Wahl­pflicht
Wirtschaftsmathematik / Bachelor of Science [FsB vom 15.02.2012 mit Änderungen vom 17.12.2012, 02.03.2015, 01.04.2016, 30.09.2016 und 15.05.2017] 1-Fach (fw) VWL 5. zwei Semes­ter Wahl­pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.