Modul HSBI-MKS-2011 Mehrkörpersimulation

Fakultät

Modulverantwortliche*r

Turnus (Beginn)

Jedes Sommersemester

Leistungspunkte und Dauer

6 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Die Studierenden
... haben ein grundlegendes Wissen über die Prinzipien der Mehrkörpersimulation erlangt
... kennen die verschiedenen Elementkategorien und ihre Verwendung in der MKS
... kennen die physikalischen Wirkprinzipien zur Beschreibung des dynamischen Verhaltens der Elementklassen und können diese mathematisch beschreiben
... können eine Problemstellung geeignet formulieren und die passende Modellierung durchführen
... kennen die mathematische Formulierung des Gesamtsystems durch ein DAE System und die Kopplung der DGL mit kinematischen Zwangsbedingungen
... sind mit den Prinzipien der numerischen Lösung von DGl vertraut und können die verschiedene Verfahren hinsichtlich der Lösungseignung benennen
... können einen Linearisierung des DAE Systems an einem Betriebspunkt durchführen und kennen grundlegende Verfahren der linearen Analyse anwenden (Lösung im Zeitbereich, Eigenverhalten)..
... sind in der Lage die Modellbildung anhand einer Konstruktionszeichnung durchzuführen, die verschiedenen Elementklassen zu identifizieren und anzuwenden sowie einfache Mehrkörpermodelle in einer Simulationsumgebung aufzubauen
... sind geübt in dem Aufbau von Simulationsmodellen und können die Simulationsergebnisse korrekt interpretieren
... können die Simulationsmodelle und die Berechnungen geänderten Fragestellungen anpassen

Lehrinhalte

  • Grundsätze der Simulation technischer Systeme (Phasen, Abgrenzung zu FEM, kont. Systeme, Entwicklungskreislauf)
  • Grundprinzipien der MKS - Elementkategorien, Gleichungsformen, Elemente,
  • Konzepte in der ebenen Kinematik
  • Koordinatensysteme, generalisierte Koordinaten
  • Zwangsbedingungen
  • Beispiele zur standardisierten Beschreibung von Mechanismen
  • numerische Lösung der Kinematik
  • Bewegungsgleichungen der Dynamik unter Zwangsbedingungen mittels DAE (Lagrange Multiplikatoren)
  • Kraft- und Regelelemente, Gelenke
  • Linearisierung von DAE Systemen um Betriebspunkte
  • lineare Analyse und ihre Interpretation
  • räumliche Systeme, Euler Parameter, Beispiele zur standardisierten Beschreibung räumlicher Systeme

Empfohlene Vorkenntnisse

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Modulstruktur: 1 bPr 1

Veranstaltungen

Mehrkörpersimulation (P)
Art Praktikum
Turnus SoSe
Workload5 30 h (15 + 15)
LP 1
Mehrkörpersimulation (V)
Art Vorlesung
Turnus SoSe
Workload5 90 h (30 + 60)
LP 3
Mehrkörpersimulation (Ü)
Art Übung
Turnus SoSe
Workload5 30 h (15 + 15)
LP 1

Prüfungen

Klausur o. mündliche Prüfung o. Portfolio
Zuordnung Prüfende Modulverantwortliche*r prüft oder bestimmt Prüfer*in
Gewichtung 1
Workload 30h
LP2 1

Es gelten die Regelungen von § 13 ff. Rahmenprüfungsordnung für die Masterstudiengänge des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik an der Fachhochschule vom 18.02.2013 in der jeweils gültigen Fassung (MRPO FH).

  • Klausur soll 60 Minuten nicht unterschreiten und 120 Minuten nicht überschreiten.
  • Mündliche Prüfung je Prüfling mind. 15 Minuten und max. 45 Minuten
  • Portfolio: Kombinationsprüfungen im Sinne von § 20 MRPO FH und Performanzprüfungen im Sinne von § 21 MRPO FH

Weitere Hinweise

Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.
Literatur:
Rill, G.:.: Schaeffer, T.: "Grundlagen und Methodik der Mehrkörpersimulation", Vieweg +Teubner Verlag, ISBN 978-3-8348-0888-2,2010.
Haug, E.J.H: "Computer-Aided Kinemtics and Dynamics of Mechanical Systems", Volume 1. Basic Methods, Allyn And Bacon, ISBN 0-205-11669-8 (v.1) 1989.

Link zum Lehrangebot der HSBI: https://www.hsbi.de/ium/download-center/stundenplaene

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Studiengang Empf. Beginn 3 Dauer Bindung 4
BioMechatronik / Master of Science [Studien- und Prüfungsordnung vom 22.12.2022 mit Änderung vom 18.03.2026] 1. o. 2. o. 3. 1 Semes­ter Wahl­pflicht
BioMechatronik / Master of Science [Prüfungsordnung vom 15.09.2015 mit Änderung vom 02.10.2017] 1. o. 2. o. 3. 1 Semes­ter Wahl­pflicht

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.


Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe Navigation).
5
Workload (Kontaktzeit + Selbststudium)
SoSe
Sommersemester
WiSe
Wintersemester
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.