Studieninformation
Hintergrundbild
Hintergrundbild
Hintergrundbild
Druckversion  Sprachumschaltung
 

Modul 30-M-Soz-M15a Rechts- und Regulierungssoziologie a

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Semester

Leistungspunkte und Dauer

14 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Im Rahmen des allgemeinen Kompetenzkonzepts für den MA Soziologie (siehe http://www.uni-bielefeld.de/soz/studium/kompetenzkonzept.html) erwerben Studierende grundlegendes theoretisches und empirisches Wissen auf dem neuesten Erkenntnisstand der Rechts - und Regulierungssoziologie. Die Seminare des Moduls vermitteln grundsätzlich die Fähigkeit, die normativen Grundstrukturen der Gesellschaft und die darauf basierenden Regulierungsformen methodisch zu erfassen und theoretisch zu reflektieren.

Studierende erwerben die elementare Fähigkeit, rechts- und regulierungssoziologische Fragestellungen zu entwickeln und selbständig zu bearbeiten. Das Modul befähigt zur theoretischen Reflexion und methodisch kontrollierten empirischen Analyse rechts- und regulierungssoziologischer Problemstellungen.

Lehrinhalte

Im Rahmen der Veranstaltungen des Moduls werden Kenntnisse in der Rechts- und Regulierungssoziologie in theoretischer, empirischer und anwendungsbezogener Hinsicht vermittelt: In theoretischer Hinsicht wird die Rolle von Norm, Recht und Regulierung in der modernen Gesellschaft behandelt. Neben Theorievergleichen werden entsprechende Theorien in Beziehung zu aktuellen empirischen Forschungsarbeiten und anwendungsbezogenen Fragestellungen gesetzt, etwa auf dem Gebiet der Verfassungssoziologie, der Soziologie der Rechtsstäbe, der Risikoregulierung oder der Regulierung von Wissenschaft und Technik. Die Studierenden lernen zu verstehen, wie in der modernen Gesellschaft Erwartungssicherheit normativ gewährleistet wird und welche Optionen sich daraus für die Gestaltung gesellschaftlicher Verhältnisse ergeben. Theoretische Fragestellungen und Diagnosen der rechtlich verfassten Gesellschaft werden insbesondere mit Blick auf die Beziehungen des Rechts zu den anderen Teilbereichen der Gesellschaft wie Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien erörtert. In empirischer Hinsicht stellen die Beziehungen zwischen Recht und Politik unter den Bedingungen von Weltgesellschaft, einschließlich ihrer kritischen Bewertung, einen wichtigen Bezugspunkt dar. Die Studierenden lernen, im Rückgriff auf theoretische Konzepte eine empirisch gehaltvolle Sicht auf Recht und Regulierung in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft zu gewinnen und dabei empirische Fragestellungen zu entwickeln. In anwendungsorientierter Hinsicht erwerben die Studierenden Kenntnisse über die Organisationsformen von Recht und Regulierung, über die organisatorischen Mechanismen der gesellschaftlichen Förderung und Steuerung verschiedener Lebensbereiche sowie über deren Probleme. Die Studierenden werden befähigt, die Bedingungen und Instrumente der gesellschaftlichen Regulierung zu verstehen.

Empfohlene Vorkenntnisse

Grundkenntnisse der Rechts- und Regulierungssoziologie auf dem Niveau von Einführungsliteratur

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Alternativ zum Studium von Seminar 1 und Seminar 2 kann ein großes Seminar mit doppeltem Umfang belegt werden.

Modulstruktur: 1-2 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Alternativ zu Seminar 1 und Seminar 2: großes Seminar Seminar unregelmäßig 240h (60 + 180) 8 [SL]
Seminar 1 Seminar WiSe&SoSe 120h (30 + 90) 4 [SL]
Seminar 2 Seminar WiSe&SoSe 120h (30 + 90) 4 [SL]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Alternativ zu Seminar 1 und Seminar 2: großes Seminar (Seminar)

Beteiligung an Gruppenarbeiten (u.a. Bearbeitung von Übungsaufgaben, Entwicklung von Forschungsdesigns, Datenerhebung und Auswertung), Moderations- oder Protokolltätigkeit und Referate nach Vorgaben der/des Dozent/in. Die Studienleistung dient der kommunikativen (schriftlichen und/oder mündlichen) Einübung und dem Erlernen der zu erwerbenden Kompetenz mit Fokus auf die Interaktionssituation des Seminars. Die Studienleistung ist Teil des Selbststudiums und der Präsenzzeit und entspricht etwa einem Zeitaufwand von 60 h.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Seminar 1 (Seminar)

Beteiligung an Gruppenarbeiten (u.a. Bearbeitung von Übungsaufgaben, Entwicklung von Forschungsdesigns, Datenerhebung und Auswertung), Moderations- oder Protokolltätigkeit und Referate nach Vorgaben der/des Dozent/in. Die Studienleistung dient der kommunikativen (schriftlichen und/oder mündlichen) Einübung und dem Erlernen der zu erwerbenden Kompetenz mit Fokus auf die Interaktionssituation des Seminars. Die Studienleistung ist Teil des Selbststudiums und der Präsenzzeit und entspricht etwa einem Zeitaufwand von 30 h.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Seminar 2 (Seminar)

Beteiligung an Gruppenarbeiten (u.a. Bearbeitung von Übungsaufgaben, Entwicklung von Forschungsdesigns, Datenerhebung und Auswertung), Moderations- oder Protokolltätigkeit und Referate nach Vorgaben der/des Dozent/in. Die Studienleistung dient der kommunikativen (schriftlichen und/oder mündlichen) Einübung und dem Erlernen der zu erwerbenden Kompetenz mit Fokus auf die Interaktionssituation des Seminars. Die Studienleistung ist Teil des Selbststudiums und der Präsenzzeit und entspricht etwa einem Zeitaufwand von 30 h.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Veranstaltungsübergreifend

Hausarbeiten haben einen Umfang von ca. 6000-8000 Wörtern.
Die Prüfung wird von einem Lehrenden abgenommen, der eine der Lehrveranstaltungen des Moduls anbietet.

Hausarbeit 1 180h 6
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.