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Modul 25-IndiErg-PL6 Peer Learning - Lernen, Beraten und Begleiten

Achtung: Auf dieser Seite wird ein eingestelltes Modulangebot angezeigt.

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Wird nicht mehr angeboten

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Im Modul setzen sich Studierende mit den Handlungsfeldern Lernen und Beraten auseinander. Die erworbenen Kompetenzen (vgl. Kaufhold 2006) zeigen sich in einer verbesserten Bewältigung von Lernprojekten im Studium. Dazu erhalten Studierende kontinuierlich die Möglichkeit sich im Austausch mit anderen Teilnehmenden, sowie in der Beobachtung und Reflexion des eigenen Verhaltens sich mit ihren Lern- und Beratungsfähigkeiten zu beschäftigen. Studierende lernen so ihr strategisches Vorgehen zu optimieren, d.h. auch den persönlichen Bedürfnissen anzupassen (vgl. Subjektgebundenheit von Kompetenz n. Kaufhold 2006: 22ff). Die Reflexionsfähigkeit wird gestärkt und durch die Kommunikation und Interaktion mit den anderen Teilnehmenden die sozialen Kompetenzen, insbesondere Kommunikations- und Kooperationskompetenz, ausgebaut (Dick/West 2005).
Veranstaltungsbegleitend werden Synergieteams gebildet, die sich bei ihren Lernprojekten unterstützen und Hospitationen bei Präsentationen mit anschließenden Feedbackgesprächen durchführen. Ein eigenständiges und kooperatives Studieren (vgl. Renkl/Beisiegel 2003) wird so gefördert.
Darüber hinaus lernen die Studierenden ihre besondere Rolle als Peer Tutorin/ Peer Tutor kennen und probieren aus und reflektieren, wie sie andere Studierende bei ihren Lernprojekten beraten und unterstützen können. Dabei bilden sie Beratungs- und Prozessbegleitungskompetenz aus.
In der seminarbegleitenden und modulabschließenden Werkstatt reflektieren Studierende ihre erworbenen Kompetenzen und erarbeiten im Austausch mit anderen Teilnehmenden ihr individuelles Kompetenzprofil. Außerdem erhalten sie über Hospitationen bei Peer-Tutor_innen der studentischen Schreibberatung skript.um und der MitLernZentrale Einblick in die Praxis der Peer-Beratung und Begleitung. Anhand von Fällen aus der eigenen Studienpraxis üben sich Studierende in Kleingruppen in Formen der Peer-Beratung ein.

Lehrinhalte

Die Lehrinhalte in der Veranstaltung "Lernen: sich selbst und andere begleiten" umfassen Modelle der Lernforschung (Theorie) und insbesondere das bewusste Beobachten und Steuern des eigenen Lernprozesses (Praxis), d.h.

  • sich typgerechte Arbeitsbedingungen zu schaffen
  • die eigenen Motivatoren kennen zu lernen und anzuwenden
  • sich erreichbare Ziele zu setzen, zu verfolgen und Prozess auszuwerten

Dazu verfolgen die Studierenden ein eigenes Studienprojekt aus den Handlungsfeldern Schreiben, Präsentieren, Lernen für Prüfungen oder Lesen und lernen Methoden aus dem Coaching, dem Wissensmanagement und der Schreibdidaktik kennen und wenden diese ebenso wie Studientechniken (u.a. zur Vorwissensanalyse, Lesestrategien, Notizen machen, Strukturieren, ...) projektspezifisch an. Begleitende Selbstbeobachtung, Selbstreflexion und Auswertung des eigenen Lernprozesses, sowie wechselseitiges Peer-Coaching werden praktiziert.
Die Lehrinhalte in der Veranstaltung "Die Praxis der Peer-Beratung im Kontext Universität erproben und reflektieren" setzen sich mit der Rolle als studentische Berater auseinander. Grundlage des Beratungsansatzes sind lösungs-, ressourcenorientierte und systemische sowie personenzentrierte Theorien. Die Phasen des Beratungsprozesses werden vertiefend behandelt (Anliegenklärung, Auftragsklärung). Gesprächstechniken wie aktives zuhören, Fragen stellen, paraphrasieren werden anhand von Fallbeispielen geübt und reflektiert. Insbesondere die Meta-Ebene in Beratungsgesprächen wird mit kommunikationstheoretischen Ansätzen vertieft. Die Studierenden lernen, mit welchen Gesprächselementen Beratungsgespräche gesteuert werden. Das Wissen um die Paradoxien als Berater weitet den Blick auf die Möglichkeiten und Grenzen einer Beratung.

Empfohlene Vorkenntnisse

Das Modul sollte im BA ab dem 3. Semester, im MA ab 1.Semester studiert werden.

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Die "Werkstatt zur praxisnahen Vorbereitung auf die Tätigkeit als Peer Tutor/in" bezieht sich auf die zwei Veranstaltungen "Die Praxis der Peer-Beratung" und "Lernen: sich selbst und andere begleiten". Die Werkstatt muss zeitgleich mit der 2. Veranstaltung absolviert werden.
Empfehlung: Das Modul sollte innerhalb eines Studienjahres abgeschlossen werden.
Das Absolvieren des Moduls "Peer Learning - Lernen, Beraten und Begleiten" schließt das Absolvieren der Module "Peer Lerarning - Schreiben und Beraten", "Peer Lerarning - Schreiben, Lernen, Beratung und Begleiten", "Peer Learning - Präsentieren, Lernen, Beraten und Begleiten" sowie "Peer Learning - Präsentieren und Beraten" aus.

Modulstruktur: 2 SL, 1 uPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
Die Praxis der Peer-Beratung im Kontext Universität erproben und reflektieren Seminar SoSe 90h (30 + 60) 3 [SL]
Lernen: sich selbst und andere begleiten Seminar SoSe 90h (30 + 60) 3 [SL]
Werkstatt zur praxisnahen Vorbereitung auf die Tätigkeit als Peer-Tutor/in Angeleitetes Selbststudium WiSe&SoSe 30h (30 + 0) 1 [Pr]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
Die Praxis der Peer-Beratung im Kontext Universität erproben und reflektieren (Seminar)

Die Studienleistungen werden sowohl in der Präsenzveranstaltung als auch im Selbststudium erbracht. In Bezug auf die beschriebenen Kompetenzen sind das 7-10 Aktivitäten, Aufgaben und Übungen wie z.B. folgende:

  • Übungsberatungen
  • Übungen zur Selbst- und Fremdeinschätzung
  • Protokoll von Übungsberatungen
siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Lernen: sich selbst und andere begleiten (Seminar)

Die Kompetenzen werden durch die aktive Teilnahme in der Veranstaltung und im Selbststudium erworben. In Bezug auf die beschriebenen Kompetenzen sind das Aktivitäten, Aufgaben und Übungen wie z.B. folgende:

  • Reflexionstexte zu eigenen Studienaktivitäten
  • Anwendung von Zeitplanungsmethoden
  • Anwendung von Strukturierungs- und Reduktionsmethoden
  • Übungen zur Selbst- und Fremdeinschätzung
siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
Werkstatt zur praxisnahen Vorbereitung auf die Tätigkeit als Peer-Tutor/in (Angeleitetes Selbststudium)

In dem Portfolio dokumentieren und reflektieren Studierende ihren eigenen Lernprozess und -fortschritt und erstellen eine eigenständige Gesamtreflexion. Das Portfolio entsteht über den gesamten Zeitraum des Moduls zu den Veranstaltungen "Die Praxis der Peer-Beratung im Kontext Universität erproben und reflektieren" und "Lernen: sich selbst und andere begleiten". Die Studierenden sammeln Materialien und schreiben fortlaufend Reflexionen zu ihren Lernprozessen, Praxiserfahrungen und Beobachtungen. Am Ende werden für das Modulportfolio Dokumente und Reflexionen ausgewählt, reflektiert, präsentiert und zusammengestellt abgegeben, dazu gehören:

  • Einstieg: Beschreibung des Ausgangspunktes (1-1,5 Seiten)
  • 2 Reflexionen zur Schreib- und/oder Präsentationsbiographie (2-3 Seiten)
  • 2 Reflexionen zu Techniken/ Methoden (2-3 Seiten)
  • 2 Reflexionen zum Schreib- und/oder Präsentationsprozess (2-3 Seiten)
  • 4 Protokolle und Reflexionen zu Hospitationen (4-6 Seiten)
  • 3 Protokolle und Reflexionen zu Mock-Tutorials (3-4,5 Seiten)
  • 2 x Dokumentation und Reflexion zu einem fachwissenschaftlichen Inhalt (2-3 Seiten)
  • 2 x Kollegiales Feedback geben und nehmen mit Beobachtungsbogen - dokumentieren und reflektieren(2-3 Seiten)
  • Schlussreflexion zum erworbenen Kompetenzprofil (1-1,5 Seiten)

20 - max. 30 Seiten
Das Portfolio wird als Modulprüfung von einer Lehrenden der Werkstatt abgenommen.

Portfolio unbenotet 90h 3
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Weitere Hinweise

Bei diesem Modul handelt es sich um ein eingestelltes Angebot. Ein entsprechendes Angebot, um dieses Modul abzuschließen, wurde bis maximal Sommersemester 2017 vorgehalten.
Bisheriger Turnus des Moduls war jedes Sommersemester.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.